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... Todesfälle und 1238 Selbstmorde und stellte einen Anstieg der Unfallzahlen um 10 Prozent fest, wenn eine Wetterfront durchzog. In Hamburg stieg die durchschnittliche Unfallquote bei den Gesamtunfällen um rund 50 Prozent und bei den Unfällen mit Personenschaden um 37,5 Prozent, wenn das Wetter als schlechter Beifahrer mitfuhr. Bei einer neuen Untersuchung des Deutschen Wetterdienstes anhand von 18 302 Unfällen in Saarbrücken, darunter 1555 Fällen von Fahrerflucht, wurden die trivialen von den biotropen Einflüssen getrennt. Das Ergebnis: Beide haben etwa den gleichen Einfluß auf die Unfallhäufigkeit. An Tagen mit starker Biotropie lag die Unfallquote (nachdem man triviale Einflüsse herausgefiltert hatte) um 7 bis 11 Prozent höher als erwartet. Und bei kritischen Wetterlagen nahm auch die Zahl der Autofahrer, die nach einem Unfall davonfuhren, um 20 bis 34 Prozent zu. Das Wetter allein ist natürlich nicht schuld an Unfällen und Fahrerflucht, es ist aber eine zusätzliche »Streßkomponente« für den Fahrer, wie die Experten sagen. Es kann also dazu führen, daß ein Autofahrer zusätzlich zum Fahrstreß so sehr belastet wird, daß er versagt. In Hamburg zog die Polizei daraus Konsequenzen. Seit 1978 versuchte man in einem neuen Anlauf (es gab schon früher ähnliche Versuche), die Unfallzahlen an Wetterstreß- Tagen zu senken. Man ...