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... sich vom zweisitzigen Rennwagen zum Hochleistungstourenwagen, Gran-Turismo-Wagen genannt. Die Entstehung dieses Wagentyps geht auf das Jahr 1947 zurüdk. Der italienische Motorsport-Experte Graf Lurani schlug in seiner Zeitschrift „Auto Italiana" die Bildung der neuen Fahrzeug-Kategorie „Gran Turismo Internazionale" vor. Dieser Begriff tauchte mehrmals als Handelsbezeichnung in Frankreich auf; jedoch umriß er nur bequeme und geräumige Reisewagen. Das Attribut des Hochleistungsmotors und der überdurchschnittlichen Fahreigenschaften brachte erst Alfa-Romeo mit seinen 1,5, 1,75 und 2,3-Liter-Wagen ein. Der Vorschlag von Graf Lurani aber basierte auf konkreten technischen Bestimmungen und eindeutigen Abmessungen, die vor allem Karosserie, Sitzplätze und die Ausrüstung des Wagens betrafen. Graf Lurani muß die Idee aus seiner Mille-Miglia-Praxis bezogen haben, wo die Fahrer elf bis sechzehn Stunden, in enge Sitze gepreßt, Wind und Wetter ausgesetzt waren. Rennsportcoupes tauchten schon vor dem Krieg hier und in Le Mans auf. Nun erblickten zunächst die italienischen Karosseriewerkstätten Touring, Vignale, Farina, Ghia und Zagato ihre Chance und verstanden neue Formen für einen zweisitzigen, geschlossenen Tourensportwagen zu finden, die ihren Weltruf begründeten. War schon der Sportwagen als Fahrzeugtyp noch jung, so ist ...