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... hinüber zu der mächtigen, hell leuchtenden Ruine von Kaprun am Eingang des gleichnamigen Tals. Wohl ist noch die malerische Sigmund-Thun-Klamm vorhanden, noch braust der Kesselfall neben dem gastlichen Alpenhaus, noch viel weiter oben umrahmen grandiose Berge den wasserreichen Moserboden. Aber weh tut es doch, wenn der Mensch eindringt in die hehre Welt des Hodigebirgs, dort phantastische Werke errichtet, um seinen Strombedarf zu decken. Über Kaprun zurück und nach dem nur wenige Minuten vom Salzachtal entfernten weltbekannten Zell am See. Hier sind wir an einem brodelnden Verkehrsknotenpunkt. Das Schönste lassen wir uns hier nicht entgehen: Eine Fahrt hinüber nach Thümersbach mit dem Motorboot. Hat man dabei schon einen überwältigenden Rundblick auf das Gebirge, so ist man geradezu begeistert von der Großartigkeit und zugleich Lieblichkeit der Landschaft, wenn man die kleine Wanderung hinauf zum Gletscherblick unternimmt, wo sich besonders das Imbachhorn wahrhaft majestätisch präsentiert und der bezaubernde, bootdurchpflügte See inmitten grüner Matten dazu einen reizvollen Gegensatz bildet. Am stolzen Schloß Fischhorn vorüber gelangen wir nach Bruck. Hier beginnt die Glocknerstraße, Warum nicht wenigstens einen Abstecher machen zum Fuscher Törl und zur Edelweißspitze? Gesagt — getan! Wieder einmal bewundern wir die Kühnheit ...