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... um einen schattigen Innenhof, einen tüchtigen Brunnen mit gutem Wasser, Händler, die ihm Proviant für den nächsten Tag verkauften, und auch Personal, das sich um die erschöpften Tragtiere, die Kamele, kümmerte. Genauso ist es in den Mocamps. Wobei lediglich das Wort »Kamel« durch »Auto« zu ersetzen ist. Statt Stallungen gibt's Parkplätze, statt Futter öl, statt Wasser Benzin (BP, versteht sich). Und so wie früher immer einer da war, der sich um wundgescheuerte Kamelrücken kümmerte, so gibt es heute bei jedem Mocamp einen Mechaniker, der einfachere Defekte am Auto beheben kann. Camping wie im trauten Europa Wie aber steht es mit dem Service für die Caravaner selbst? Auch hierbei läßt sich der Vergleich zu den historischen Karawanen-Herbergen noch ein Stück weiter strapazieren: Die Mocamps haben im Empfangsgebäude einen Bazar, in dem man neben so nützlichen Dingen wie ledernen Sitzkissen, Wasserpfeifen, kupfernen Tellern und handgeknüpften Teppichen auch Kartoffelpüree, Nudeln und Dauerwurst bekommt. Und was das Logis anbelangt: da unterscheidet sich das Mocamp in der Türkei von keinem anderen guten Campingplatz bei uns im trauten Europa. Zelt oder Wohnwagen baut man unter schattigen Bäumen auf, wobei es lediglich mit der grünen Wiese darunter im Sommer etwas hapert. Kein Wunder — bei Temperaturen um die 35 Grad und ständig strahlend blauem ...