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... Lire beisteuerten. Das große Problem liegt in den allzu hohen Gestehungskosten; denn allein seit Kriegsende mußten die Fiatwerke rund 10 Milliarden Lire für überzähliges Personal aufwenden, das nunmehr abgebaut, umgeschult und einer nützlicheren Beschäftigung zugeführt werden soll. Im vergangenen Jahr liefen in den drei Automobilwerken Mirafiori, Lingotto und Spa insgesamt täglich 200(!) Fahrzeuge vom Serienband; das entspricht rund 2/3 der Vorkriegsmenge. Soviel hat Fiat bereits wieder aufgeholt. Guten Absatz fanden die Personenwagen sowohl am Inwie Auslandsmarkt, darunter auch in Deutschland. Der Absatz von Lastkraftwagen dagegen stieß infolge des nach wie vor sehr großen und preisgünstigen Angebotes aus überschüssigen alliierten Fahrzeugen, vor allem aus USA., von denen bisher allein 60 000(!) verkauft wurden, auf ständig wachsende Schwierigkeiten. Die alliierte Konkurrenz mit ihren günstigen Preisen bei einem enormen Bedarf macht sich — wie bei uns in Deutschland — auch in der italienischen Wirtschaft also doch stärker bemerkbar, als man ursprünglich anzunehmen geneigt war. Das in der italienischen wie auch ausländischen Presse verbreitete Gerücht, wonach die Fiat-Werke sich mit weitgehenden Übersiedlungsplänen vor allem nach Argentinien tragen sollen, wurde vom Präsidenten der Fiat-Werke, Prof. Valetta (Turin) energisch ...