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... auch! Es ist klar, daß man in Rüsselsheim erst einmal vieles nachgeholt und nicht von heute auf morgen einen Sicherheitswagen gebaut hat. Zum Beispiel sitzt der Griff der Handbremse noch immer vor dem Knie des Fahrers, obwohl er schon aus fahrtechnischen Gründen neben die Vordersitze gehört. Aber es ist doch erfreulich, daß Opel einen großen Schritt voran gemacht hat. Was erst in einiger Zeit kommen wird, ist die zusammenschiebbare Lenksäule, die bei Opel-Mutter General Motors entwickelt wurde. So lange muß es die starre, aber wenigstens kurze Lenksäule mit gepolsterten Lenkradspeichen (und ohne den gefährlichen Hupring) tun. Gar nicht herausgestellt hat Opel eine gute Sache: Die Rücklehnen der Vordersitze haben unter ihrer Oberkante kein Rohr oder sonst etwas Hartes, sondern sind auch dort weich gepolstert. Dagegenfliegende Fond-Passagiere können sich nicht mehr verletzen. Etwas verwundert hat uns dagegen die Selbstverständlichkeit, mit der man in Rüsselsheim behauptet, man habe so etwas wie eine Sicherheitszelle schon seit 1935 eingebaut — nur habe man das dreißig Jahre lang nicht gesagt. Front und Heck der Opel-Wagen seien seit eh und je »stoßelastisch«, und der höchst steife Innenraum der Ganzstahlkarosserie trage schon seit Jahren den Unfallgefahren Rechnung. Auf unsere Frage, wann man denn dann einen ...