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... höheren Verbrauchs der Automatikwagen. Das Reparaturkostenrisiko der Automatik schätzen wir nur geringfügig höher ein, da die typischen Kupp lungsschäden der handgeschalteten Getriebe entfallen und die Automatik Bedienungsfehler weitgehend vermeiden hilft. Bei Mercedes spielt ja in die Kaufüberlegung immer die Alternative zum Diesel mit hinein. Dazu einige Vergleichszahlen: Monatliche Betriebs kosten bei 15 000 Jahreskilometern 200 D 238 DM ohne und 371 DM mit Wertverlust, 220 D 259 DM ohne und 388 DM mit; Kosten pro Kilometer bei 15 000 Jahreskilometern 200 D 19,0 Pf ohne und 29,7 Pf mit Wertver lust, 220 D 20,7 Pf ohne und 31,1 Pf mit Wertverlust. Im Jahr 1969 hat Mercedes 256713 Personenwagen gebaut. Ein Drittel davon waren Diesel 200D/220D. Die Modelle 200 und 220 mit Ben zinmotor kommen nur etwa auf die halbe Zahl der entsprechenden Diesel. Bei den bisher für 1969 vorliegen den Zulassungszahlen für Deutsch land wird innerhalb der Modelle 200 und 220 nicht zwischen Benzin und Diesel unterschieden. Das ungefähre Verhältnis: etwa 40% Diesel 200 D /220 D, etwa 20% Benzin-Vierzylinder 200/220, etwa 35 1/2 Sechszylinder 230/250 und 280 S/SE, 5 1/2 für die Modelle 280 SL, 300 SEL 3,5/6,3 und 600. Lebt Mercedes vom Diesel? Sa gen wir es taktvoll: Ohne Diesel wären die Mercedes-Lieferzeiten beträchtlich kürzer. Der Diesel ist ein Fall für sich, er spielt ...