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... kann, da ins besondere der 1. Gang sich nur mit Mühe und mit unverhältnismäßig viel Kraftauf wand einlegen ließ, ein Mangel, der sich außerdem auch noch beim Einlegen des Rückwärtsgangs bemerkbar machte. Daß alle vier Vorwärtsgänge vollsynchroni siert sind, sei nur am Rande vermerkt. Man erwartet es von einem so repräsenta tiven Wagen nicht anders. Auch die Lauf ruhe des Motors in allen Drehzahlbe reichen ist erfreulich. Es war eine glückliche Idee der Mer cedes-Konstrukteure, Fahrwerk und Ka rosserie des neuen Typs 220 in seinen kon struktiven Grundlagen dem Typ 180 zu entnehmen, als dessen großen Bruder man den 220er bezeichnen möchte —- den gro ßen Bruder mit allen Kennzeichen der Reife. Die bekannte Rahmen-Boden-Anlage, über die ■ wir schon beim Test des Mercedes 180 in unserem Novemberheft 1953 ausführlich berichtet haben, trägt zur Fahrsicherheit des 220ers wesentlich bei. Sie verleiht dem Wagen eine hohe Biegeund Verwindungssteifigkeit und darf noch einmal auch bei diesem Test als eine der DER FAHRSCHEMEL ist vom 'Kleineren Bruder' 180 über nommen. Er hat sich so aus gezeichnet bewährt, daß man ihn auch beim 220er findet (links), — Die neu entwickelte Hinterachse, die sogenannte Eingelenk-Pendeiachse, stellt eine völlige Neukonstruktion dar, die für den mittleren schnellen Fahrzeugtypauf dem Gebiet der ...