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... Wa gen gegen kurze Stöße und wel lige Fahrbahnen recht empfindlich, denn sie gelangen in aller Deut lichkeit auf den Aufbau. Diese gute Übertragung von schnellen Schwingungen ist allerdings nicht der Federung, sondern der Dämp fung zuzuschreiben. Für ein Fahr zeug, das nicht betont sportlich ausgelegt ist, empfinden wir die Dämpfung als etwas zu hart. Auf der anderen Seite bringt die harte Dämpfung natürlich Vorteile, denn sie unterbindet ein Aufschaukeln des Wagenkastens beim Wedeln und größtenteils auch ein Sprin gen der Hinterachse auf schlechter Fahrbahn. Dennoch müßte sich die Dämpfung sicherlich noch wei cher einstellen lassen, ohne damit merkliche Abstriche an Fahrsicher heit und Bodenhaftung hinnehmen zu müssen. Trotz der weicheren Federung springt die noch schwerer gewor dene Starrachse nur unter sehr ungünstigen Bedingungen. Dazu zählen mit hoher Geschwindigkeit überfahrene ausgeprägte Verset zungen der Betonplatten auf Auto bahnen und kurze Querwellen, wie sie oft von Frostaufbrüchen her rühren, auf Bundesstraßen. Unter diesen Umständen ist das Sprin gen der Hinterachse im Wagen deutlich als Trampeln und Stoßen zu spüren, doch bricht der Boden kontakt auch dann nicht vollkom men zusammen, so daß das Fahr zeug nicht unangenehm instabil wird. Ansonsten ist die Bodenhaf tung für eine Starrachse gut. Die weicher gewordene ...