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auto motor und sport / Nr. 4 / 1983 - Seite 58

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Textauszug von dieser Seite (Leseprobe):

Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.

... ein wenig enttäuscht. Denn die Kopf-Opera­ tion hat aus dem Achtzylinder keineswegs ein bissiges Triebwerk gemacht, das beim Erreichen einer gewissen Drehzahl unge­ stüm loslegt. Die Leistungsentfaltung geht vielmehr vollkommen kontinuierlich von­ statten und erweckt deshalb nicht gerade den Eindruck schierer Kraft. Aber genau diese Gleichförmigkeit macht dem Ferrari- V8 so leicht kein anderer Motor nach: Ganz egal, bei welcher Drehzahl die Dros­ selklappen voll geöffnet werden - der Vier­ ventiler dreht sauber hoch und bietet ein nutzbares Drehzahlband, das von 1000 bis fast 8000/min reicht. Das läßt sich hören - im wahrsten Sinne des Wortes. Schon das heisere Röcheln bei niedrigen Drehzahlen ist für Liebhaber eines guten Tons ein Ohrenschmaus, und wenn die Nadel des Drehzahlmessers über 6000/min steigt, empfindet es der Ferrari- Fahrer sicher nicht als Nachteil, daß die Mixtur aus Ansaugund Auspuffgeräusch eine Unterhaltung unmöglich macht. Der Geräuschpegel ist in der Tat nicht von schlechten Eltern, zumal ein lang übersetz­ ter Schongang bei einem Ferrari ja nun wirklich fehl am Platz wäre. Auch im Fünften dreht der Motor deshalb weit über 7000/min hinaus; ein Phonwert von 87 dB(A) spricht für sich. Aber Drehzahl braucht der diffizile Ferra­ ri-Motor nun einmal, wenn seine Kraft voll zur Geltung kommen soll - zum bloßen Dahinbummeln ...
Quelle:

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