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Sechzehner - Test Triumph Dolomite Sprint - Auto Revue 5/1974 - Seite 17

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Textauszug von dieser Seite (Leseprobe):

Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.

... im Dolo mite Sprint-Motor sind aber weniger die sechzehn Ventile als die recht simple Art, in der sie gesteuert werden: Im Zy linderkopf sitzt eine einzige Nockenwelle, wobei jeweils zwei Nocken die Einlaßventile direkt und deren Pendants auf der Auslaßseite über Kipphe bel steuern. Damit und mit einer Hubraumvergrößerung von 1854 auf 1998 ccm sowie zwei SU HS-6-Vergasern er zielte man satte 129 DIN-PS, ohne daß der Motor als über züchtet zu gelten hätte. Die Vorteile, die vier Ven tile pro Zylinder beispielsweise im Gegensatz zu einer Ben zineinspritzung mit sich brin gen, werden schon auf den er sten Fahrkilometern deutlich: Obwohl das maximale Drehmo ment erst bei 4500 Umdrehun gen zur Verfügung steht, zieht das Triebwerk aufgrund der besseren Zylinderfüllung schon aus 3000 Touren kräftig durch. Dennoch bleibt es dem einzel nen freigestellt, bei Bedarf auch den vollen Schub zu realisieren und die Gänge bis 6500 Touren auszudrehen. Wählt man den goldenen Mit telweg aus beiden Möglichkei ten, dan gibt sich der sportliche Motor ganz bürgerlich: Mit 10,8 Liter Super pro 100 Kilometer schlägt sich die aufwendige Ventilsteuerung keineswegs auf der Kostenseite negativ zu Buche. Auch anderswo bietet die Österreich-Ausführung des Do lomite Sprint noch die Wahl möglichkeit zwischen bravbür gerlichem Dahinrollen und Triumph ...
Quelle:

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