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AR-Zeitung Nr. 53 / 1948 vom 15.Dez.1948 - Seite 26

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Textauszug von dieser Seite (Leseprobe):

Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.

... im Lager der Akademiker und Arrivierten auch nicht so recht zu Hause sein kann. Zudem hat er einen Stiftungsbericht für Herrn Gimmi geschrieben — Mittelprodukt von Roman und wissenschaftlicher Dissertation — wurde von diesem als ein «verdammt geschmeidiger Federfuchser» erkannt und der seriösen Gilde am Stammtisch zur Goldenen Lampe kurzerhand vorgestellt. Das Wort Schriftsteller, das — Gott sei's geklagt — bei uns zulande immer noch einen solch dubiosen Klang hat, war dem Herrn Gimmi zu gering1, er bezeichnete seinen «Federfuchser» kurz als Experten — worauf dann das Malheur da war. Denn es erwies sich im Verlauf der Wochenabende, an denen ein guter Burgunder nicht verschmäht wurde, dass sich hinter diesem blendenden Namen sozusagen nichts «auftat>: kein Firmenschild und kein Lederlager, keine Patente für Pumpanlagen, noch sonst irgend etwas, was mit den Händen zu greifen gewesen wäre. Zwischen der dritten Blauband und demvierten Dreierli meinte dann der Apotheker einmal: «... schliessljch gab es zu allen Zeiten Schriftsteller, hm » und äugelte seinem Spielpärtner nachsichtig zu. «Wie rief noch Seneca aus? Hm — ach — ich weiss es nicht mehr.» Kaufmann Bärmann ergänzte: «Ich bin fürs Solide -— Literatur bleibt doch immer eine Angelegenheit fü* Untüchtige», und er blitzte den Schriftsteller, dessen Borstenhaare (schöne hatte er nicht) sich langsam ...
Quelle:

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