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AR-Zeitung Nr. 45 / 1980 vom 30.Okt.1980 - Seite 39

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Textauszug von dieser Seite (Leseprobe):

Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.

... dürfte eine Angleichung der Lebensdauer sowjetischer Fahrzeuge an jene westlicher Erzeugnisse ein Wunschziel bleiben. Hinsichtlich der Toleranzmargen (Mängelausschaltung) hat die Sowjetunion im letzten Jahrzehnt zweifellos beträchtliche Fortschritte erzielt, was weitgehend den enormen Investitionen in die Automobilindustrie seit Mitte der sechziger Jahre zu verdanken ist. Obwohl erstklassige Präzisionsmaschinen grösstenteils immer noch vom Ausland geliefert werden, kommt seit einiger Zeit ein wachsender Teil davon aus der Werkzeugmaschinenindustrie der UdSSR selbst. Was schliesslich die Ausrüstung der sowjetischen Nutzfahrzeuge angeht, so ist diese als allgemein sehr gut einzustufen. Sämtliche Laster mit einer Ladekapazität von über einer Tonne sind serienmässig mit Servobremsen ausgerüstet, jene mit einer Ladekapazität von über vier Tonnen ausserdem mit Servolenkung. Die Qualitätsprobleme der sowjetischen Automobilindustrie sind hauptsächlich durch die Schwerfälligkeit der Planwirtschaft und das Fehlen marktorientierter Produktionskriterien bedingt. Verbesserungen in Produktionsverfahren und -ablauf, die zusätzliche Ausrüstungen oder Ersatzstoffe erfordern, können in den meisten Fällen erst in einer kommenden Planperiode vorgenommen werden, weil die zugeteilten Mittel und die festgesetzten Planziele der Zulieferbetriebe nicht ohne ...
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