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AR-Zeitung Nr. 39 / 1987 vom 24.Sep.1987 - Seite 21

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Textauszug von dieser Seite (Leseprobe):

Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.

... Corniche in höchstem Masse klassischkonservativ, doch in den nun bald zwanzig Jahren seines Bestehens hat seine Technik nach und nach verschiedene Neuerungen erfahren. Die jüngsten sind eine Einspritzanlage sowie ein elektronisches ABS. dem Wetter hat durchaus auch das Fahren ohne diese Abdekkung seine Meriten. Und zwar nicht nur, weil es ähnlich salopp aussieht, wie wenn jemand die Ärmel seines Missoni-Vestons hochgekrempelt trägt, sondern vor allem weil man nicht jedesmal vor dem Schliessen des Verdecks den Wagen verlassen muss. Die ohnehin viel zu seltenen Sonnenstunden bzw. -minuten in unseren Breitengraden lassen sich dadurch optimal ausnutzen. Jeder Zoll herrschaftlich ausgestattet ist der Passagierraum des Corniche. Welch geradezu unglaublicher Aufwand etwa für die Herstellung des monumentalen Kühlers, für das mehrmalige Polieren und Lackieren der Edelhölzer oder für das Aussortieren und Zusammennähen des Connolly-Leders getrieben wird, weiss nur, wer jemals die Gelegenheit hatte, Rolls-Royce oder die Mulliner/Park Ward Division zu besuchen. Weil auch beinahe alle anderen Herstellungsschritte, vom Zusammenbauen und Auswuchten des V8-Motors bis zum Einfassen der Teppiche, reinste Handarbeit sind, verwundert es nicht, dass sich die Produktion eines einzigen Corniche auf einen Zeitraum von über fünf Monaten erstreckt. Die ...
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