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AR-Zeitung Nr. 28 / 1963 vom 20.Jun.1963 - Seite 3

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Textauszug von dieser Seite (Leseprobe):

Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.

... fast fünfzig brüllenden,, jaulenden, rasselnden Gran-Turismo-.Coup^s und Prototypen-Roadster, die urrt ' die Palme in den berühmten 24 Stunden von Le Mans jagten, zog mit durchdringendem Pfeifen ein hässlicher Riesenkäfer seine gespensterhaft gleichmässigen Runden. Es war ein merkwürdig karossjertes, sechsjähriges Rennwagenchassis mit einer Gasturbine von Rover, das nicht mit der hetzenden Meute konkurrierte, sondern gegen die Uhr um den Sonderpreis des organisierenden Automobile Club de l'Ouest fuhr und statt der geforderten 150 km/h einen um 24 km/h höheren Durchschnitt erreichte. Sein uhrwerkartiges Kreisen wurde nur durch kurze Halte zum Tanken von erheblichen Mengen an Petrol und zum Wechseln der Scheibenbremsenbeläge unterbrochen. ' Die erste Prüfung hat die Gasturbine als Automotor mit fliegenden Fahnen bestanden: bis zur Grossverbreitung hat sie noch unzählige, vielleicht unüberwindliche Hürden zu meistern. Nur 13 von den 49 gestarteten Wagen, die 19 Marken vertraten, beendeten das scharfe Rennen. Nachdem die Konkurrenz von Astori-Martin, Jag\iar und Maserati dähingeschmolzeh war, machte die Hälfte der verbliebenen Ferrari das Rennen unter sich aus und belegte die ersten sechs Plätze In Rekordzeit beendeten Scarfiotti und Bandini mit dem hochgezüchteten1 Heckmotor-Zwölf zylinder die zweimal zwölf Stunden, doch folgte der erste ...
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