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AR-Zeitung Nr. 27 / 1971 vom 17.Jun.1971 - Seite 5

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Textauszug von dieser Seite (Leseprobe):

Wichtig: Der Text wurde automatisch aus dem PDF extrahiert, weshalb Schreibfehler durchaus vorkommen können.

... Mans 1971 war monoton und langweilig wie noch nie, Porsche hat einen verdienten und sicheren Sieg herausgefahren, der im Verlaufe der endlos erscheinenden Prüfung überhaupt nie in Frage gestellt war, obschon einmal sogar ein Ferrari am Ende der 12. Stunde die Führung vorübergehend innegehabt hat. Allerdings war der Ferrari nur kurzfristig an der Spitze, als die späteren Sieger einen Tankstopp vornahmen. Von der 13. Stunde an bis zum Schluss hat der vom Martin-Team gemeldete Porsche 917 mit normaler Karosserie (kein Langheck), gefahren vom Holländer Gijs Van Lennep und vom ehemaligen Rechtsanwalt aus Graz, Dr. Helmut Marko, stets an der Spitze gelegen. Schliesslich hat dieser vom Werk betreute 917 dem Stuttgarter Hause den zweiten Le-Mans-Sieg sichergestellt, und zwar mit einer Gesamtstrecke von 5335,313 km, woraus ein stündlicher Durchschnitt von 222,304 km/h resultiert. Dies bedeutet einen neuen Rekord: den bisherigen Bestwert hatten 1967 die Amerikaner Dan Gurney/Joseph Foyt mit 218,038 km/h herausgefahren. Damals aber war die Bahn schneller, denn von Maison Blanche her konnten die Konkurrenten noch mit Vollgas über die Zielgerade sausen, während heute vorerst noch kurz vor den Boxen die das Tempo rezierende Ford-Schikane genommen werden muss. Zudem wies der damalige Ford Mark IV einen Siebenlitermotor auf, während der Porsche 917 mit einer ...
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