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ADAC Motorwelt Nr. 7 vom 1. Juli 1952 - Seite 25

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... überboten werden). Schwer ist das Rennen aus verschiedenen Gründen: Vor allem sind 24 Stunden eine sehr, sehr lange Zeit für eine Maschine, die noch dazu auf diesem Rundkurs mit zwei langen Geraden zwei Drittel der Zeit voll drehen muß. Dann ist das Reglement außerordentlich streng (aber wohldurchdacht), es läßt beispielsweise Reparaturen nur mit bei der Abnahme festgestellten und im Wagen mitgeführten Werkzeugen und auch Ersatzteilen zu. Auch getankt darf nur nach Zurücklegung einer bestimmten, vom Hubvolumen abhängigen Rundenzahl werden, so daß es mit einem benzinfressenden Motor Essig ist! Die Temperaturunterschiede sind in Le Mans zwischen Tag und Nacht überdies sehr große, glühende Mittagshitze, meist kühle und (infolge Nebelbildung) feuchte Nächte. Die Startliste wies alle Namen auf, die im Rennsport etwas zu melden haben, an der Spitze Ferrari, der mit 7 Wagen verschiedenen Hubvolumens aufmarschierte und u. a. seine Meisterequipe Ascari-Villoresi einsetzte. Der britische Jaguar, der überlegene Vorjahressieger, seit Jahren erprobt, war dreifach vertreten. Aus Großbritannien kamen neben den schnellen Frazer-Nash und Aston Martin die neuen Allard, aus den USA in dreifacher Ausgabe die Cunningham. In den Allard's und Cunningham's waren die so sehr gerühmten Fire - Power" - Motoren von Chrysler ...
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