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Swiss Car Register mit “Gangloff”-Sonderschau am OTM Fribourg

15. März 2013
Text:
Ferdinand Hediger / Swiss Car Register
Fotos:
Archiv Swiss Car Register 
(4)
 
4 Fotogalerie

Das SWISS CAR REGISTER präsentiert am 38. Oldtimer- + Teilemarkt Fribourg, 23. und 24. März 2013, in einer Sonderschau die Carrosserie «Gangloff».

Beispiel für das Schaffen der Carrosserie Gangloff
© Copyright / Fotograf: Archiv Swiss Car Register

Genf als Wiege der Schweizerischen Automobilisierung

Genf kann mit Fug und Recht als «Wiege» der Schweizerischen Automobilisierung genannt werden. Sicherlich mit ein Grund dafür war, die Nähe zu Frankreich, dem Mutterland der ersten Automobile. Im Jahre 1900 waren in Genf bereits 102 Motorwagen registriert, während dem in Bern lediglich neun.

Wen wunderts, dass sich viele Schweizer Automarken wie zum Beispiel Dufaux, Piccard & Pictet (Pic-Pic) oder Sigma in Genf angesiedelt haben, die 1905 gemeinsam mit dem ACS den ersten Genfer Automobil-Salon organisiert haben.

Es war damals den Carrosseriefirmen vorbehalten, die Aufbauten auf die Touren- und Sportwagen Chassis herzustellen. Langjährige Erfahrungen im Wagenbau kamen ihnen dabei zu gute.

Pioniere bereits im 19. Jahrhundert

Pioniere in diesem Bereich waren dabei die Gebrüder Georges und John Gangloff. 1830 wird der Name Gangloff zum ersten Mal erwähnt, Rad-Naben und Speichenräder waren wahrscheinlich das Hauptgeschäft. 1878 wurde dann die Firma Gangloff, Kutschen- und Wagenbau gegründet, aus der dann die Carrosserie Georges Gangloff hervorging.

Expansion

Die grosse Nachfrage nach Automobilen begünstigte die Entwicklung und Gangloff wurde zum Hauptlieferanten für Aufbauten auf Chassis von Pic-Pic.

Im Genfer Vorort Sécheron konnten neue Werkstätten mit genügend Platz bezogen werden. 1914 beschäftigte Gangloff 120 hochqualifizierte Fachleute, deren Produkte unter anderem auch im selben Jahr an der Schweizerischen Landesausstellung in Bern mit Auszeichnung präsentiert wurden.

Das Schönste und Beste im Karosseriebau

Im Jahre 1924, dem ersten Genfer Automobil Salon nach dem ersten Weltkrieg, war auch die Carrosserie Gangloff mit einem Stand vertreten. Kommentar in der Automobil-Revue: «G.Gangloff, Genève: Dieser Stand birgt an Eleganz das Schönste und Beste, was im Karrosseriebau zurzeit geleistet wird; die Firma Gangloff kann mit ihren Erzeugnissen mit den allerbesten Pariser Karossiers wetteifern».

Beispiel für das Schaffen der Carrosserie Gangloff
© Copyright / Fotograf: Archiv Swiss Car Register

Gangloff Genf expandierte und übernahm 1922 die Carrosserie Wiederkehr in Colmar (F). Später macht sich die Carrosserie Gangloff in Colmar (F) einen hervorragenden Namen als Hersteller von Aufbauten auf Bugatti Chassis. 1926 wurde die Carrosserie Geissberger an der Wiesenstrasse in Zürich übernommen und 1929 wurde ein Zweigbetrieb in Bern gegründet, der heute noch als Firma Gangloff AG besteht und sehr erfolgreich im Markt tätig ist.

Beispiel für das Schaffen der Carrosserie Gangloff
© Copyright / Fotograf: Archiv Swiss Car Register

Bis zur Liquidation

In den dreissiger Jahren wurde Gangloff dann Opfer der Finanzkrise, der Absatz von Automobilen stockte und riss neben Pic-Pic auch Gangloff in den Abwärtsstrudel. Die Liquidation im Jahre 1936 war die Folge, aus der im Anschluss die Nachfolgefirma Carrosserie de Sécheron AG hervorging.

Unser herzlichster Dank geht an die Leihgeber der einzelnen Exponate, ohne die es uns erst möglich wurde, diese wohl einmalige Sonderschau zusammenstellen zu können.

Ein besonderer Dank geht an die Carrosserie Gangloff AG, Bern und Ferdi Hediger für die Mitwirkung bei der Aufarbeitung der Gangloff Firmengeschichte.

OTM Fribourg als traditioneller Schweizer Saisonauftakt

Ungefähr 400 Aussteller und 20‘000 Besucher werden im Forum Fribourg zur 38. Ausgabe der grössten Börse der Schweiz von Kollektionsfahrzeugen und Ersatzteilen erwartet.

Auf 20‘000 m2 Fläche werden Teile und Teilchen, Zubehör, Werkzeugen und Reifen, Miniaturen, Literatur ausgestellt und natürlich nicht zu vergessen die vielen Oldtimer und Klassiker, restauriert oder auch nicht, mit einem Mindestalter von 20 Jahren.

Die traditionelle Club-Show, in der Halle 4, empfängt auch dieses Jahr wieder verschiedene Vereinigungen: FAAS Föderation Amerikanischer Automobile, FAM Freunde Alter Motorräder, FSVA Fédération Suisse des Véhicules Anciens und der SWISS OLDTIMERS, Schweizerischer Dachver- band für historische Motorfahrzeuge. In der Club Halle werden zudem folgende Clubs anwesend sein: ARAMA (Association Romande des Amis des vieilles Machines Agricoles - Verein Westschweiz der Freunde von alten Landwirtschaftsmaschinen), Amazona-Team, Verein Vevey Retro, Austin-Healey Club Switzerland, ACI Suisse, Ideale DS + CX Club, Lémania Coccinelle, Manta Club Innerschweiz, Matra Club Suisse, Swiss Morris Minor Club, Scuderia Ferrari sowie der SMVC Lady Drivers, Squadra Topolino und der VCCSR (Vétéran Car Club Suisse Romand).

Weitere Informationen finden sich auf der Website des OTM Fribourg.

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