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Bild (1/1): Ferrari 250 GT Berlinetta SWB (1961) - als Lot 118 angeboten an der Artcurial Le Mans Classic Versteigerung am 9. Juli 2016 (© Artcurial, 2016)
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Artcurial Le Mans Classic Versteigerung am 9. Juli 2016 - sportlich geprägtes Wert-Potpourri

14. Juni 2016
Text:
Bruno von Rotz
Fotos:
Artcurial 
(116)
The Cahier Archives - Courtesy Artcurial 
(1)
 
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Wie jedes Jahr versteigert Artcurial anlässlich der Le Mans Classic am 9. Juli 2016 eine Anzahl Automobile, 115 sind es dieses Mal an der Zahl. Der Gesamtwert beträgt geschätzte EUR 28,5 Millionen oder CHF 30,7 Millionen, was auf ein Fahrzeug heruntergerechnet ungefähr EUR 247’500 oder CHF 270’000.

Trotzdem ist dies nicht nur eine Versteigerung für die ganz reichen Leute, denn fast die Hälfte der Autos werden wohl im fünfstelligen Bereich gehandelt werden.

Vielfalt angesagt

42 Marken verteilen sich auf die 115 Autos. Nur gerade Ferrari (mit 18 Fahrzeugen) und Porsche (mit 17) stellen zweistellige Kontingente, dann folgen sieben Lancia und sechs Mercedes-Benz.

Dino 246 GT (1972) - als Lot 117 angeboten an der Artcurial Le Mans Classic Versteigerung am 9. Juli 2016
© Copyright / Fotograf: Artcurial

Natürlich dürfen die klassischen französischen Marken, z.B. Delage, Delahaye, Talbot oder Citroën/Peugeot/Renault nicht fehlen, aber sogar ein MVS Venturi und ein BSH, der als französisches Kit Car kaum jemandem bekannt sein dürfte, figurieren auf der Lot-Liste.

BSH Guiry (1972) - als Lot 151 angeboten an der Artcurial Le Mans Classic Versteigerung am 9. Juli 2016
© Copyright / Fotograf: Artcurial

Dazu kommen Raritäten aus anderen Ländern wie ein Allard K2, ein Bandini oder ein Riley Sprite.

Bandini 750 Sport Bialbero (1953) - als Lot 193 angeboten an der Artcurial Le Mans Classic Versteigerung am 9. Juli 2016
© Copyright / Fotograf: Artcurial

Der besondere Ferrari 250 GT SWB

Als Highlight wird sicherlich mit gutem Grund der Ferrari 250 GT SWB von 1961 mit Chassisnummer 2917GT gehandelt. Das Coupé stand, damals noch blau gespritzt, 1961 auf dem Paris Autosalon. Sechs Jahre später, nach mehreren Besitzerwechseln, durfte sich der Short Wheel Base in den Händen eines Amateur-Rennfahrers auch bei Bergrennen beweisen.

Ferrari 250 GT Berlinetta SWB (1961) - als Lot 118 angeboten an der Artcurial Le Mans Classic Versteigerung am 9. Juli 2016
© Copyright / Fotograf: Artcurial

Im Jahr 1969 gelangte der Wagen in den Besitz eines 22 Jahre jungen Mannes, der eigentlich eine Peugeot 204 Limousine kaufen wollte. Über 100’000 km fuhr er in den nächsten 15 Jahren, trotzdem blieb der Wagen weitgehend original. Einen Schätzpreis gibt Artcurial für den SWB nicht an, aber die Hoffnung auf einen achtstelligen Verkaufspreis ist sicherlich nicht unberechtigt.

Der rare Aston Martin

27 Aston Martin Vantage Volante X-Pack wurden zwischen 1986 und 1989 gebaut, gerade einmal 16 davon hatten ein Handschaltgetriebe. Und vermutlich nur einer dieser Wagen wurde statt gefahren hauptsächlich geflegt.

Aston Martin V8 Vantage Volante X-Pack (1988) - als Lot 165 angeboten an der Artcurial Le Mans Classic Versteigerung am 9. Juli 2016
© Copyright / Fotograf: Artcurial

Der in “Suffolk Red” gespritzte Wagen weist einen Tachostand von 1550 km auf und wechselte noch nie die Hand. Ob der praktisch neuwertige Wagen deshalb einem Sammler EUR 800’000 bis 1,2 Millionen wert ist, wird sich am 9. Juli 2016 zeigen.

Heisse Rallye-Autos

Gleich eine ganze Reihe von Rallye-Fahrzeugen werden in Le Mans angeboten.

Fiat 131 Abarth Rally Gr.4 (1976) - als Lot 181 angeboten an der Artcurial Le Mans Classic Versteigerung am 9. Juli 2016
© Copyright / Fotograf: Artcurial

Da wäre etwa der Fiat 131 Abarth Gruppe 4 von 1976, ursprünglich vom Team Jolly Club für Ciro Nappi aufgebaut. Der Wagen nahm unter anderem am Giro d’Italia und bei den sechs Stunden von Monza teil, wurde inzwischen komplett restauriert und hat natürlich einen FIA HTP. Mit EUR 180’000 bis 220’000 ist die schnelle Limousine aber nicht billig.

Talbot Sunbeam Lotus (1980) - als Lot 215 angeboten an der Artcurial Le Mans Classic Versteigerung am 9. Juli 2016
© Copyright / Fotograf: Artcurial

Günstiger könnte man mit dem letzten Lot zu einem Rallye-Auto kommen. Der Talbot Sunbeam Lotus von 1980 wurde in über 1200 Stunden rennfähig gemacht und dürfte mit seinen 220 PS jede Menge Spass machen, welcher mit EUR 60’000 bis 80’000 wohl nicht überzahlt ist.

Lancia 037 Gr. B Usine Evolution 2 (1984) - als Lot 133 angeboten an der Artcurial Le Mans Classic Versteigerung am 9. Juli 2016
© Copyright / Fotograf: Artcurial

Im Vergleich zum Talbot verlangt der Lancia 037 von 1984 im Gruppe-B-Werks-Trimm einen deutlich höheren Einsatz. EUR 450’000 bis 650’000 soll der Wagen, einst durch Jolly Club eingesetzt und 1986 in Martini-Bemalung mit Vic Preston Junior an der Safari Rally in Kenya, nun wert sein.

Alpine A110 1600 S (1970) - als Lot 145 angeboten an der Artcurial Le Mans Classic Versteigerung am 9. Juli 2016
© Copyright / Fotograf: Artcurial

Vom Rallye-Fahrzeug zum Langstrecken-Renner mutierte eine Alpine A110 1600 S aus dem Jahr 1970 über die Jahrzehnte. EUR 80’000 bis 120’000 werden vom künftigen Besitzer der schnellen Berlinette erwartet.

Lancia Delta S4 prototype (1984) - als Lot 132 angeboten an der Artcurial Le Mans Classic Versteigerung am 9. Juli 2016
© Copyright / Fotograf: Artcurial

Für Gruppe-B-Strassen-Evolutionsfahrzeuge sei noch gesagt, dass eine der raren Lancia Delta S4 Strassenversionen für EUR 300’000 bis 400’000 auf eine neue Garage spekuliert. Chassis-Nummer SE038-003 ist in Tat und Wahrheit der Prototyp.

Superklassiker

Natürlich fehlen die typischen Auktions-Superklassiker auch bei der Le-Mans-Versteigerung nicht.

Mercedes-Benz 300 SL Roadster (1961) - als Lot 164 angeboten an der Artcurial Le Mans Classic Versteigerung am 9. Juli 2016
© Copyright / Fotograf: Artcurial

Ob Mercedes-Benz 300 SL Roadster  von 1961(mit Hardtop, EUR 700’000 bis 1’100’000), Porsche 911 Carrera RS 2.7 Touring von 1973 (weiss, EUR 420’000 bis 580’000), Jaguar XK 120 Roadster von 1950 (mit Spats, EUR 120’000 bis 160’000) oder Ferrari 512 BB von 1979 (EUR 240’000 bis 260’000).

Ferrari F40 (1990) - als Lot 209 angeboten an der Artcurial Le Mans Classic Versteigerung am 9. Juli 2016
© Copyright / Fotograf: Artcurial

Sie ziehen sicher interessierte Bieter an, genauso wie der Ferrari F40 von 1990 (EUR 1,1 bis 1,3 Millionen), der Maserati 3500 GT von 1963 (EUR 240’000 bis 280’000) oder die beiden Rolls-Royce Corniche.

Spezialkarosserien

Paris galt einst als Brutstätte einiger der besten Carrossiers.

Delahaye 148 L Berlinette Antem (1949) - als Lot 150 angeboten an der Artcurial Le Mans Classic Versteigerung am 9. Juli 2016
© Copyright / Fotograf: Artcurial

Einige wenige Resultate sind auch in Le Mans zu kaufen, so etwa der hochinteressante Delahaye 148 L von 1949 mit eleganter Antem-Coupé-Aufbau (EUR 200’000 bis 280’000) oder das Guilloré-Cabriolet auf Basis eines Delahaye 135 M von 1949 (EUR 100’000 bis 200’000).

Viele Besonderheiten

An speziellen Fahrzeugen fehlt es bei Artcurial wahrlich nicht. Ob Citroën 2 CV Sahara, Panhard CD oder Lotus 47 GT, ein zweiter Blick könnte sich durchaus lohnen.