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Bild (1/1): Toyota 2000 GT (1968) - zusammen mit den neuen GT 86 am Genfer Automobilsalon 2012 (© Bruno von Rotz, 2012)
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50 Jahre Toyota-Import in die Schweiz

Erstellt am 10. Januar 2017
Text:
Bruno von Rotz / PR
Fotos:
Archiv Emil Frey AG 
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Toyota / Werk 
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Toyota Media US 
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1967 rollten die ersten Toyotas über Schweizer Strassen. Damit begann der rasante Aufstieg einer hierzulande bis anhin gänzlich unbekannten Marke.

Heute ist Toyota der grösste Autobauer der Welt. Die beispiellose Erfolgsgeschichte nahm ihren Anfang, als Sakichi Toyoda (1867–1930) seiner Mutter das harte Los der Handweberin erleichtern wollte. Er entwickelte eine mit Dampfkraft betriebene Webmaschine, und 1924 meldete er seine wohl grösste Erfindung zum Patent an: die «Toyoda Automatic Loom». Sein Sohn Kiichiro stieg in den Autobau ein und brachte 1936 mit dem Toyoda AA das erste Modell auf den japanischen Markt. Im Folgejahr etablierte sich die Toyota Motor Company. In der restlichen Welt nimmt kaum jemand Notiz vom neuen Wettbewerber aus Asien.

Import in die Schweiz ab 1967

In der Schweiz sollte sich das schlagartig ändern, als die Emil Frey Gruppe 1967 die Toyota AG gründete, um Fahrzeuge der gleichnamigen Marke zu importieren.

Toyota Corona (1967) - mit guter Ausstattung und zuverlässiger Technik zum Erfolg
© Copyright / Fotograf: Archiv Emil Frey AG

Die Automobil Revue berichtete über den neuen Importeur im Februar 1967:

“Mit dem Ziel, den Erzeugnissen der Marke Toyota auch in der Schweiz zu einem Durchbruch zu verhelfen, wurde die Toyota AG, Zürich-Urdorf, ins Leben gerufen. Diese stellt ein Tochterunternehmen der Emil Frey AG dar, welche ebenfalls die Generalvertretung der Marken Austin, Austin-Healey, Innocenti, Jaguar sowie Vanden Pias Princess innehat.

Im Bewusstsein, dass der schweizerische Automobilist der Anschaffung eines Wagens aus so weit entfernten Landen aus begreiflichen Gründen etwas skeptisch gegenübersteht, wurde die Einführung der Toyota-Erzeugnisse minutiös vorbereitet.

Die Hauptsorge galt in erster Linie der Ersatzteilfrage sowie dem Ausbau des Kundendienstes. Für die in der Schweiz zum Verkauf gelangenden Toyota-Wagen wurden vorerst 10’000 Ersatzteilpositionen im Wert von einer Viertelmillion Franken beschafft, während das technische Personal der Toyota-Vertriebsorganisation in der europäischen Tochterfiliale, der Toyota Motors Sales Co. Ltd. in Kopenhagen, eine gründliche Ausbildung erhielt.

Ausserdem wurde eine Toyota-Händlerorganisation aufgezogen, die sich über die ganze Schweiz erstreckt. Gleichzeitig stark im Ausbau begriffen sind ebenfalls die Vertreter- und Servicestellen in den übrigen Ländern des europäischen Kontinents; ein in einem, europäischen Hafen entstehendes Europa-Zentrallager wird ausserdem in Kürze die langen Anmarschwege von Japan auf europäische Distanzen zusammenschrumpfen lassen.

Während sich das Personenwagen-Bauprogramm der Toyota Motor Co. vom Zweizylinder-Kleinwagen Toyota 800 Deluxe über die luxuriöse V8 Limousine Crown Eight bis zum Hochleistungssportwagen 2000 GT (mit drei Weltrekorden und dreizehn internationalen Klassenrekorden) erstreckt, konzentriert sich das schweizerische Verkaufsprogramm auf die drei Typen Corolla, Corona und Crown."

Am Genfer Autosalon 1967 präsent

Als Einstiegsmodell gab es den Corolla 1100 ab 6975 Franken. Im Gegensatz zur etablierten Konkurrenz, die den Neuling erst spöttisch belächelte, später argwöhnisch beobachtete und schliesslich mit allen Mitteln bekämpfte, fanden die Schweizer Automobilisten rasch Gefallen an den praktischen Fahrzeugen.

Toyota 2000 GT (1967) - der offene Wagen, der im James-Bond-Film verwendet wurde, auf dem Stand von Toyota am Genfer Autosalon von 1976
© Copyright / Fotograf: Archiv Emil Frey AG

Sicher erleichtert wurde ihnen dies durch ein schlagendes Verkaufsargument: Die Autos waren vollständig ausgerüstet, es gab gar keine Aufpreisliste für Extras. Heckscheibenheizung, Zigarettenanzünder und Radio bei den teureren Modellen – alles inbegriffen! Zudem war die Qualität so hervorragend, dass die Händler-Werkstätten sich über mangelnde Arbeit beklagten.

Toyota Celica (1973) - im zentralen Neuwagenlager im Kanton Aargau
© Archiv Automobil Revue

Schnelles Wachstum

1972 wurden in der Schweiz bereits 22'680 Toyotas verkauft, und 1976 wartete der Importeur mit einer weiteren Pionierleistung auf: der 3-Jahres-Garantie bei unbeschränkter Kilometerzahl.

Toyota Celica (1971) - ausgestellt auf dem Automobilsalon von Tokio
© Archiv Automobil Revue

Es folgten Kultautos wie der Celica, der Landcruiser, der MR2 und der GT86; dazu brachte Toyota mit dem RAV4 als erster Hersteller ein kompaktes Freizeit-SUV auf den Markt, und mit dem Prius, dem ersten Vollhybrid in Grossserie (1997), richtet Toyota schon früh den Fokus auf umweltschonende Antriebssysteme und sparsamen Energieverbrauch.

Daneben machte Toyota auch im Rennsport von sich reden. In den 1970er- und 1990er- Jahren dominierten die Japaner den Rallyesport und gewannen drei Hersteller- und vier Fahrerweltmeisterschaften (WRC).

Toyota 2000 GT (1968) - zusammen mit den neuen GT 86 am Genfer Automobilsalon 2012
© Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

Jubiläumsmodelle

Im Jubiläumsjahr legt Toyota jeden Monat ein Jubiläumsmodell in streng limitierter Stückzahl auf, das ausschliesslich online bestellt werden kann. Die mit einem Badge gekennzeichnete, durchnummerierte «50 Years Edition» glänzt jeweils durch Exklusivität und einmaligen Mehrwert.

Die Jubiläumseditionen können online anschaut und auch bestellt werden.

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