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Alles über Austin-Healey
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    Inserat: ZU VERKAUFEN

    Austin-Healey 3000 Mk. II (1963)

    Fotogalerie (15 Bilder)
    Inserat
    Der Austin-Healey 3000, auch Big Healey genannt, war der große Wurf des englischen Jagdfliegers, Rallyefahrers, und Ingenieurs Donald Healey. Da Healey selbst keine Autofabrik besaß, ließ er seine Autos in Lizenz bauen. Im Falle des 3000ers übernahm Austin die Produktion des kernigen Sportwagens.

    Wir bieten Ihnen hier ein bemerkenswert schönes Exemplar der zweiten Serie (Mk. II). Während sich die Eigner des Vorgängermodells Mk.I noch mit Steckscheiben abmühen und sich die Fingernägel an einem Notverdeck abbrechen, das fummelig wie ein Zelt aufgebaut werden muss, hat man in diesem MK.II komfortable Kurbelfenster und ein Klappverdeck, das ruck zuck auf oder zu ist. Der Mk. II ist auch stärker motorisiert als sein Vorgänger Mk. I, der noch mit einem Vergaser weniger auskommen musste. Zum Stichwort Leistung: Während Porsche 1963 seine Kunden mit 75 oder 95 PS auf die Straße schickte, lieferte der 3 Liter Reihensechszylinder des Austin-Healey 3000 Mk. II mit seinen 3 SU Vergasern bereits 132 PS ab.

    Heute ist ein Healey 3000 ein britischer Ur-Klassiker mit weltweiter Fan-Gemeinde in zahlreichen Clubs. Die Ersatzteilversorgung funktioniert perfekt und zu Bruchteilen der Ersatzteilpreise für einen historischen Porsche oder Mercedes-Benz.

    Das fahren dieses Healey macht richtig Laune. Es beginnt mit dem starten: Zündung ein, Choke einen Ticken raus, Druck auf den Starterknopf: WRUMM! Läuft! Ein herrlich kerniger, durch und durch sportlich-röhrig klingender Sound, wie ihn nur ein vergaserbeatmeter Gusseisen-Sechszylinder aus England kann. Es erinnert einen an den Auspuffton den Tippi Hedrens Aston Martin in Hitchcock's "Die Vögel" gemacht hat. Haben Sie es noch im Ohr? Damals klangen englische Sportwagen noch so pur und ungefiltert. Denn es war noch die Zeit, als die Grenze zwischen einem Sportwagen und einem Rennwagen fließend war. Meistens bestand der Unterschied zwischen einem Straßen-Healey und einem Renn-Healey ohnehin nur in abgeschraubten Stoßstangen und einer aufgemalten Rennnummer auf der Tür. Von Montag bis Freitag ging's damit in's Büro und am Sonntag auf die Rennstrecke, fertig. So ein Auto ist das.

    Der Healey ist noch ein ungemein mechanisches Auto. Beim schalten spürt man, wie man Zahnräder auf Wellen verschiebt, wie die Kraft auf die Hinterachse kommt. Alles ist ein bisschen wie in einem alten Flugzeug, vor allem der Sitz. Es ist verblüffend, wie ein derart simpel und einfacher Sitz einem auf Anhieb passen kann. Reinsetzen und fertig, nix elektrisch verstell-oder beheizbar. Apropos beheizbar, dieser Healey verfügt ab Werk über die Sonderausstattung "Heater". Man sollte nicht allzu viel Effizienz erwarten, aber allein der Anblick des hübschen Heizungsschiebers macht einem warm um's Herz. Und wenn Sie schon immer mal wissen wollten, was Richthofen wohl beim Blick über die Haube seiner roten Fokker empfunden hat, dann kriegen Sie eine Ahnung beim Blick durch die "laminated windscreen" über Kotflügel, Motorhaube und Hutze dieses englischen Sportwagens, der noch pur ist wie ein non chill filtered Whisky in Faßstärke.

    Das hier angebotene Exemplar besitzt ein Zertifikat des Motor Industry Heritage Trust, das genau Auskunft über das in "Colorado Red" ausgelieferte Auto gibt. So kann man herauslesen, dass er auch nach 55 Jahren noch seine originale Motornummer hat und er mit sieben Extras ausgeliefert wurde. Es gibt auch eine nette Fußnote in der Geschichte dieses Sportwagens: Ferrari-Pilot Fernando Alonso suchte sich genau diesen Austin-Healey hier aus, um sich darin bei der Drivers Parade zu einem Formel 1 Grand Prix von seinen Fan's feiern lassen.

    Der 2007 fotodokumentiert restaurierte Roadster wurde vor einem Jahr von einem classic-analytics Sachverständigen mit der Note 1- bewertet. Wir werden ihm trotzdem noch eine Inspektion gönnen und den TÜV erneuern lassen. Dann brauchen Sie nur noch losfahren. Ein originales Handbuch ist ebenso mit dabei, wie das stilvolle Tonneau-Cover, das dem Fahrer ermöglicht offen zu fahren, während der Rest des Innenraums abgedeckt ist. Da kommt dann vollends Le Mans-Feeling auf... so eine Landstraße ist einfach etwas schönes, der Healey zeigt Ihnen warum.

    Wir wickeln gerne die Zollformalitäten für Sie ab.

    Fahrzeuggrunddaten

    Marke: Austin-Healey
    Typ: 3000 Mk. II
    Jahrgang: 1963
    Anzahl Zylinder: 6 Zylinder
    Hubraum in cm3: 2853 cm3
    PS: 132 PS (97.09 kW)
    Gewicht: 1180 kg
    Getriebe: Handschaltung
    Fahrzeugart: Cabriolet / Offen
    Anzahl Türen: 2 Türen
    Einsatzmöglichkeiten: Strasse, Rallye, Ausstellung
     
    Farbe: rot
    Interieur: Andere
    Interieurfarbe: Tabak mit roten Kedern
    Zustand: keine Angabe
     

    Zulassungen

    Letzte TÜV/MFK/MOT: 02.01.2018
    FIA-Pass: Nein
    FIVA-Pass: Nein
    Veteranen-Ausweis (CH): Nein
    H-Kennzeichen (D): Ja
     

    Preis:

    69'900.- EUR

    Angaben zum Verkäufer

    Classic Cars Dornstetten
    Freudenstädter Str. 28-32
    72280  Dornstetten
    Deutschland
    Telefon: 0 74
    Telefonnummer anzeigen

    Fahrzeugstandort

    72280 Dornstetten (Deutschland)

    Kontaktaufnahme