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Warum tut man sich das an?

Bruno von Rotz
13.09.2021

Panne (© Bruno von Rotz)

Manchmal fragen sich auch passionierte Oldtimerfahrer, warum sie sich das eigentlich antun. Mit „das“ ist natürlich das Fahren im alten Auto, respektive das Besitzen des historischen Fahrzeugs gemeint. 

Anlass für Unzufriedenheit kann eine Panne sein, die es ja schon einmal geben kann. Oder man vermisst doch ein wenig den Komfort des modernen Alltagsautos. Oder der Mechaniker erklärt einem wieder einmal, was es am alten Fahrzeug alles zu machen gäbe. Gründe für Frustrationen gibt es ja zur Genüge. Da reicht auch schon ein längerer Stau oder ein nicht kurzfristig verfügbares Ersatzteil. 

Ein Oldtimer lässt sich eben nicht mit einem Neu- oder Fast-Neu-Wagen vergleichen. Seine Technik ist 30 und mehr Jahre alt und selbst bestens gewartet kann er halt von Zeit zu Zeit zickig werden. Und manches selbstverständliche Zubehör von heute war vor einem halben Jahrhundert halt noch nicht einmal erfunden ...

Wenn das gute Stück dann aber wieder läuft, der Motor glücklich summt und die Gänge wieder fast wie von selbst einrasten, dann sind aber schon bald alle Frustrationsmomente vergessen und man möchte die Fahrt im alten Auto nicht mehr missen. 

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von jo******
14.09.2021 (16:48)
Antworten
Warum man sich das antut? Okay nach manchem Frust kommt die Erkenntnis und das Oldiewissen steigt. Wenn er dann wieder läuft, ist dieses Gefühl und Erlebnis einfach erhaben und entschädigt für alles. Beste Grüße Hans
von ra******
14.09.2021 (21:47)
Antworten
Ich meine, die Frage sollte man andersherum stellen: warum sollte ich mir ein modernes Auto mit 45257384752093 Funktionen und Helferlein antun, die ich nicht brauche ? Ich bin in diesem Sommer sehr komfortabel mit einem 50 Jahre alten 1800er BMW 4400 pannenfreie km bis in die Nähe von Rom und zurück gefahren und habe jeden Kilometer genossen. Normalerweise fahre ich im Urlaub Fiat 500 von 73, der ist noch mal ein Stück rudimentärer, macht aber auch und gerade deshalb Spaß.
Viele Grüße, Ralph
von su******
15.09.2021 (08:19)
Antworten
Ich komme gerade von einer 4000km-Reise mit einer BSA von 1965 zurück. Mein Bordwerkzeug bestand aus einer Zange, einer Prüflampe, zwei Doppelgabelschlüssel, einem Kerzenschlüssel und einem Viktorinox-Kombimesser. Zusätzlich natürlich zwei Kerzen, Schlauchflückzeug, Kettengliedern, Birnen, Draht, Unterbrecher und Kondensatoren sowie Kabelzügen. Damit konnte ich alles, was an den Engländerinnen passierte, reparieren. Man mache das mal mit einem modernen Fahrzeug. Dem sagt man Freiheit und wenn das Ding wieder läuft, ist das Erfolgserlebnis nicht zu beschreiben. Wenn man dem Fahrzeug dann bei der Ankunft zuhause ansieht, dass es gebraucht wurde, ist das eben nur mit dem Wort "Schönheit" zu beschreiben.
von phantom
15.09.2021 (10:23)
Antworten
Die Frage in der originalen Form scheint mir berechtigt. Frage ich mich nämlich auch immer wieder, wenn ich Rechnungen (viele) bezahle. Oder was ich letzte Woche wieder erlebte. Siehe bei Interesse: https://photos.app.goo.gl/FVepX1At63cFDEY68, ab Bild IMG_4922.JPEG.
Offensichtlich überwiegt aber die Freude :-).
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