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Praktisch waren die Selbstmördertüren eigentlich schon …

Bruno von Rotz - 21.05.2020

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Fiat 500B von 1948 (© Daniel Reinhard)

Sie wurden mehr oder weniger verboten, weil man bei unabsichtlichem Öffnen während der Fahrt schon einmal aus dem Auto fallen konnte. Und das war dann meistens fatal.

Im Ruhezustand aber konnten die sogenannten Selbstmördertüren, wie wir sie auf dem Foto beim Fiat 500B sehen können, durchaus überzeugen. Denn das Einsteigen ist mit der nach hinten öffnenden Türe einfacher und für einen allfälligen heranfahrenden Fahrradfahrer wäre die sich öffnende Türe vermutlich auch weniger gefährlich. Auch das Öffnen, wenn man im Auto sitzt, scheint irgendwie weniger Kraft zu benötigen und der Ausstieg klappt sowieso problemlos.

Heute sind nach hinten öffnende Türen äusserst selten, eine Ausnahme bilden beispielsweise die Hintertür des früheren Mini Clubman, die Hintertüren des Mazda RX8 und die Fahrer-/Beifahrer-Türen beim neuen Rolls-Royce Cabriolet. Allesamt sind sie natürlich so gesichert, dass sie nicht unabsichtlich aufgehen können. Und das war früher wohl nicht so einfach möglich …

Neueste Kommentare

 
 
ma******:
27.05.2020 (22:38)
Da gibt es auch noch das Prinzip hinten angechlagener Türen, die sich nur öffnen lassen, wenn die vorderen offen sind wie beim seltenen Toyota FJ-Cruiser, an sich eine sinnreiche Einrichtung. Da gibt es keine B-Säule und die Gurten der Vordersitze sind an den hinteren Türen befestigt.
ch******:
26.05.2020 (21:53)
Mit meinem damaligen, gebraucht gekauften Fiat Neckar 1100 aus dem Baujahr 1958 - es war 1964 mein erstes eigenes Auto - habe ich unfreiwillig den Nutzen hinten angeschlagener Türen kennen gelernt. An einem sehr schneereichen Tag, als eine Autofahrt eigentlich kaum möglich erschien (vor allem mit abgelutschten Sommerreifen), hatte ich auf meiner Fahrt von Sonthofen/Oberallgäu nach Mittenwald zu meiner Bundeswehreinheit (ich sollte vor dem Zapfenstreich in der Kaserne sein) eine lange Steigung zu befahren, die mein Neckar nicht ohne Unterstützung bewältigte. Dank Handgas, das ich so einstellte, dass die Antriebsräder permanent mit niedriger Drehzahl angetrieben wurden, stieg ich aus und stapfte mühevoll durch den hohen Schnee, wobei ich bei geöffneter Tür an der A-Säule kräftig unterstützend schob und mit der anderen Hand die Lenkung etwas korrigieren konnte. Leider ließ sich der Straßenverlauf nicht genau erkennen und so driftete ich zu weit nach links und die Fahrertür kollidierte mit einem Begrenzungspfosten. Dadurch riss das Halteband der Tür durch, mit der Folge, dass die Tür parallel zur Fahrzeugseite nach hinten klappte. Als ich die Anhöhe der Straße erreicht hatte, sprang ich ins Auto und fuhr das Gefälle erst einmal mit offener Tür weiter. Mit Müh und Not erreichte ich so nach einigen Stunden, etwas verspätet, mein Ziel.
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