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ToffenMarch2020

Klassikerperle der Zukunft schrammt knapp am wirtschaftlichen Totalschaden vorbei

Bruno von Rotz - 13.01.2020

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Mini Cooper Clubman 2007 - Panne am 1. Januar 2020

Plötzlich änderte sich sein "Tonfall" und dann blieb er stehen, der Mini Cooper Clubman. Noch vor einigen Wochen haben wir ihn als Klassikperle der Zukunft angepriesen, schliesslich gab es diese gelungene Ausführung mit drei Seitentüren nur während der zweiten Baureihe.
Das Fazit der Untersuchungen in der Mini-Werkstatt verhiess nichts gutes. Gleitschienen wechseln, die Nockenwellen-Antriebskette gleich dazu und noch einige weitere Teile.

Mini Cooper Clubman 2007 - Motorenteile

Damit schrammte der Mini knapp am wirtschaftlichen Totalschaden vorbei. Über die Hälfte des Gebrauchtwagenwertes verschlang die Reparatur. Von BMW/Mini sei da keine Kulanz zu erwarten, schliesslich sei der Wagen schon über zehn Jahre alt und habe über 130’000 km auf dem Tacho, beschied der Serviceberater in der Werkstatt. Gottseidank beteiligte sich die Gebrauchtwagengarantie am Schaden.

Aber dieses Beispiel zeigt sehr eindrücklich, dass nicht allzu viel passieren muss bei einem Zukunftsklassiker und schon wird es billiger, ihn wegzuschmeissen. Da werden viele Klassikerperlen der Zukunft auf der Zielgeraden abgefangen und kommen dann wohl gar nie ins Oldtimeralter.

Interessanterweise war beim Mini nicht die viel gescholtene Elektronik an der Panne schuld, sondern es war ein rein mechanisches Problem, hervorgerufen durch Abnutzung, wo es eigentlich gar keine Abnutzung geben sollte. Denn der kettenbasierte Nockenwellenantrieb ist ja eigentlich für ein Autoleben dimensioniert. Nur wie lange ein solches Leben dauern solle, darüber herrschen offensichtlich unterschiedliche Ansichten …

Neueste Kommentare

 
 
je******:
26.01.2020 (19:23)
Klassikperlen der Zukunft? Das werden wohl die heute in limitierter Zahl und damit schon auf Klassik-Status programmierten Modelle sein. Also Autos wie etwa Porsche Carrera GT oder einige Aston Martin. Der Rest der heutigen Fahrzeuge ist schlicht zu uniform und langweilig. Und ganz wichtig: Eine Restaurierung ist bei den mit Elektronik vollgestopften Autos praktisch ausgeschlossen. Mechanik zu restaurieren ist ja ein altes Handwerk, aber Elektronik-Bausteine lassen sich nur ersetzen. Mithin werden die heutigen reinen Gebrauchsfahrzeuge keine Klassiker. Ausser jemand kauft sein so ein Teil und stellt es für die nächsten 20 bis 30 Jahren in die Garage - in der Hoffnung, dass die Elektronik dereinst noch funktioniert.
he******:
15.01.2020 (15:19)
Mal ehrlich, wie viele Millionen Autos kamen seit 1950 in Europa auf die Straßen und sind heute noch zugelassen und nicht verschrottet worden? Mal abgesehen von sehr exklusiven Fahrzeugen hat wohl nur ein marginaler Bruchteil überlebt.
Wer heute mit dem Gedanken spielt, sich ein Fahrzeug zu kaufen, dass vielleicht mal ein Klassiker werden könnte, sollte um die 30 sein, über viel Geld verfügen und einen guten Abstellplatz haben. Im Sommer darf auch mal mit dem Wagen eine Ausfahrt gemacht werden und als Rentner darf er/sie sich dann freuen einen Klassiker zu besitzen, wenn's denn das richtige Modell war. Vielleicht dürfen dann aber Verbrennungsmotoren nicht mehr betrieben werden und die Fahrzeuge kommen ins Museum.
Leider ist ja heute schon so, dass die Instandhaltungskosten bei vielen Fahrzeugen der 60er bis 90er Jahre den Zeitwert und die Wertsteigerung bei weiten übertreffen, kann selbst ein Lied davon singen.
Antwort von cr******
22.01.2020 (16:52)
In Kennerkreisen sagt man einhellig, dass mehr als die Hälfte aller jemalls produzierten Land Rover Devender immer noch on the road seien ! Also wir reden hier nicht von den neueren Plastikkisten wie Range Rover Evogue etc !
Stellen Sie sich nur mal vor, wenn nur ein Drittel aller VW Käfer noch im Dienst wären.... ;))
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