Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen eine angenehmere Nutzung zu ermöglichen: Mehr Informationen.
 
Einloggen und mehr sehen: Login
 
 
Jetzt einloggen oder kostenlos registrieren...
... und viel mehr Fotos und Artikel sehen.
Archivierte Einträge:

Es war einmal … die Regenrinne

Bruno von Rotz - 07.08.2019

Persönliches Archiv
Sie können nur dann Inhalte dem persönlichen Archiv hinzufügen, wenn Sie angemeldet sind.

Sie haben Benutzername und Passwort?
Dann melden Sie sich an (Login).

Noch kein Benutzername?
Die Registrierung ist kostenlos und dauert höchstens eine Minute.

Regenrinne Opel Rekord E2 von 1986

Es ist nicht ganz klar, wer sie erfunden hat. Bereits in den Fünfzigerjahren wird sie in hiesigen Autozeitschriften erwähnt. Die Rede ist von der Regenrinne.

Sie schützte die Besatzung vor Wasser, wenn die Türen des nassen Wagen geöffnet wurden. Sie diente aber auch als Befestigungspunkt für die über Jahrzehnte beliebten Universal-Dach- und Skiträger.

Doch das Suchen nach immer besseren aerodynamischen Formen machte der Regenrinne gegen Ende des 20. Jahrhunderts den Garaus. Gefragt waren nun eng anliegende Abschlüsse, keine herausstehenden Kanten. Für die Dach- und Skiträger fand man neue (teurere und nicht standardisierte) Lösungen. Gegen das hineintropfende Wasser allerdings waren die neuen Formen weniger gut gerüstet als die guten alten Regenrinnen.

Neueste Kommentare

 
 
Strich 8:
16.08.2019 (13:14)
Der Bemerkung Herrn von Rotz, dass das Suchen nach immer besseren aerodynamischen Formen der Regenrinne den Garaus machte, widerspreche ich.
Gern werden der Aerodynamik Nachteile angelastet, für die sie nichts kann. Dies gilt auch zu Unrecht für das häufig vorgebrachte Beispiel der fehlenden Regenrinne. Kanten und Leisten, die in Richtung der örtlichen Strömung verlaufen, stören bekanntermaßen die Aerodynamik nicht. Moderne Dachkonstruktionen kommen ohne den Flansch aus, der früher dazu diente, Dach und Dachholm mit einer Punktschweißung zu verbinden. Dieser Flansch diente zugleich als praktische Regenrinne, meist mit einer Chromleiste verziert.
Fehlt diese Regenrinne, dann kommt es beim Ein- und Aussteigen zur Belästigung durch Regentropfen und Schneeflocken, die beim Öffnen der Türen vom Dach ungehindert auf Sitzflächen und Personen fallen können. Dieses Missgeschick wird der Aerodynamik zugeschrieben. Der wahre Grund ist jedoch, dass es preisgünstiger ist, Regenrinnen wegzulassen. Darüberhinaus lässt sich bei einem Fahrzeugwechsel potenziell ein neuer Dachträger mit zusätzlicher fahrzeugspezifischer Halterung verkaufen.
Ergänzend fördert das extreme Automobildesign neumodischer Karosserien, welche nach oben schmaler und unten breiter werden, die Schneelawinen ins Innere zusätzlich. Bei vielen älteren Autos stehen die Seitenscheiben relativ senkrecht, daher fällt Schnee oder tropft Wasser auf die Straße oder vielleicht noch auf den Schweller - nicht aber auf Sitzflanken und Insassen.
wa******:
13.08.2019 (21:13)
Bereits der Renault 16 hatte keine Regenrinne. So auch der R14, R20/30 und
R18 Limousine. Hingegen hatte der R18 Break wieder eine.
Möchten Sie einen Kommentar abgeben?
  • Sie haben bereits einen Benutzernamen für Zwischengas?
    Dann melden Sie sich an (Login).
  • Sie haben noch kein Profil bei Zwischengas? Die Registrierung ist kostenlos und geht ganz schnell.
  •  

    Weitere Blog-Einträge:

    Pantheon Basel - Ikonen und Boliden 2019: Pantheon Basel - Ikonen und Boliden 2019