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Es wird nicht mehr besser auf unseren Strassen

Bruno von Rotz - 13.09.2018

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Stress im dichten Strassenverkehr

Es fahren immer mehr Verkehrsmittel auf unseren Strassen. Zum stetig wachsenden Auto-Bestand kommen auch immer mehr Roller, Fahrräder, Elektro-Fahrräder, Tretroller mit und ohne Elektromotor und allerlei andere Fahrzeuge dazu. Dabei nimmt die Strassenfläche nicht etwa zu, sondern eher ab, weil immer mehr Quartierstrassen in den Strassen für den Durchgangsverkehr “geschlossen” und beruhigt werden, so dass die Verkehrsdichte auf den Hauptachsen der Städte zunimmt. Gleichzeitig steigt die Kontrolldichte, je nach Stadt fährt man alle paar Hundert Meter an einer Rotlicht- oder Geschwindigkeitsüberwachungskamera vorbei, jegliche Übertretungen können drakonische Strafen auslösen.

Der Stress im Grossstadtverkehr ist also gross, denn jeder will möglichst schnell am Ziel sein, die Verkehrsflächen werden durch mehr oder minder faire und zuvorkommende Manöver maximal ausgenutzt. Soweit so gut, wenn man im modernen Auto sitzt, das die Umgebung rundum überwacht und mittels eines digitalen Tachos und Abstandstempomat, Spurhalteassistent und Kollisionswarnern hilft, schwierige Situationen gut zu überstehen.

Was aber, wenn man im MG TC von 1948, im Austin-Healey 100 von 1956 oder im Fiat 124 von 1968 fährt? Allzu viel Toleranz darf man von den Verkehrsteilnehmern nicht erwarten, schnell ist ein Fehler gemacht, ein eBike oder ein Motorroller übersehen. Oder die Ampel schaltet in Windeseile auf Rot und man wird geblitzt. Da kommt auch im alten Auto jede Menge und noch mehr Stress auf!

Und es wird vermutlich nicht mehr besser, weshalb viele (ältere) Fahrer ihre Vorkriegsautos schon gar nicht mehr aus der Garage nehmen und immer weniger fahren. Und die zunehmende Angst, sich in den Stadtverkehr zu wagen, schränkt nicht nur Vorkriegsautobesitzer ein. Eine einfache Lösung für dieses Dilemma ist wohl nicht in Sicht, vor allem dann nicht, wenn man dem Stadtverkehr nicht ausweichen kann …

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