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Wie funktioniert eigentlich die Kupplung?

Bruno von Rotz - 11.09.2018

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Kupplungspedal links beim Alfa Romeo 6C 1750 GS von 1930

Vor über 40 Jahren gab es in der Zeitschrift “Auto Motor und Sport” die Rubrik “Fragestunde”. Ein relevantes Thema wurde vorgegeben und die Erklärung der Leser und der Redaktion dazugestellt. In Heft 17/1975 hiess die gar nicht so einfache Frage: “Wie funktioniert eigentlich die Kupplung?”

Und hier die damals abgedruckten Antworten:

„Eine Kupplung ist eine Verbindung von zwei Maschinenelementen. Das Getriebe ist mit dem Motor über die Kupplung verbunden, und der Motor treibt eine Kupplungsmitnehmerscheibe an. Über ein Kupplungspedal kann die Mitnehmerscheibe mit dem Getriebe verbunden oder gelöst werden.“ (Günter T., 30, Bergmaschinenbauingenieur)

„Ich kenne mich damit nicht aus. Im Technischen bin ich nicht so bewandert. Ich fahre nämlich nur zum Vergnügen.“ (Maria B., 37, Reiseleiterin)

„Die Kupplungsscheibe wird rausgehoben, und dadurch wird das Getriebe freigelegt. Dann kann man schalten, und es wird wie der eingerückt.“ (Mike P., 31, Polizeimeister)

„Die Kupplung braucht man, um die Gänge schalten zu können. Sie dient dazu, verschieden schnell laufende Zahnräder aufeinander abzustimmen. Wenn die Umlaufgeschwindigkeiten zu unterschiedlich sind, können die Zähne abbrechen.“ (Marianne R., 29, Sekretärin)

„Wenn ich die Kupplung betätige, dann gehen zwei Zahnräder oder so was ähnliches auseinander. Dann kann ich den Gang einschalten, damit er dahin geht, wo er hingehört. Wenn ich wieder loslasse, ist der Gang in dieser Position festgehalten.“ (Bernhard S., 33, Beamter)

„Da kenne ich mich nicht aus. Ich weiß nur, daß man sie nicht schleifen lassen darf, weil sonst die Bremsbeläge heiß werden und die Kerzen verrußen.“ (Else H., 51, Grafikerin)

„Die Gänge beruhen auf verschiedenen Drehzahlen. Da man diese Drehzahlbereiche umschalten muß auf kurze oder längere Bereiche, benötigt man die Kupplung. Man muß den schneller laufenden Motor mit dem Getriebe in Übereinstimmung bringen. Da zu sind die Lamellen da. um diesen plötzlichen Sprung zu überbrücken. Das Grundprinzip ist, daß man zwei verschiedene Geschwindigkeiten auf einen Nenner bringen muß.“ (Josef B., 31, Schriftsetzer)

Nun, einige Antworten waren gar nicht so schlecht. Es wäre jedenfalls kaum anzunehmen, dass man heute, bei einer Strassenumfrage, korrektere Antworten erhalten würde.

Natürlich lieferte auch die Testabteilung von auto motor und sport noch eine Erklärung zum Fachbegriff “Kupplung” nach:

„Die Kupplung hat als kraftübertragendes Element zwischen Motor und Getriebe die Aufgabe, den Nachteil des Verbrennungsmotors, erst ab einer bestimmten Drehzahl genügend Drehmoment ab zugeben, auszugleichen. Sie muß also beim Anfahren das Motordrehmoment allmählich auf die zunächst stillstehende Getriebeantriebswelle übertragen. Außerdem ermöglicht die Kupplung die notwendige Unterbrechung des Kraftflusses bei stehendem Fahrzeug und laufendem Motor sowie beim Schalten der Gänge. Überwiegend werden im Automobilbau Einscheiben-Trockenkupplungen verwendet, in automatischen Getrieben Flüssigkeits- und Lamellen-Kupplungen.“

Neueste Kommentare

 
 
Sandra1989:
12.09.2018 (07:59)
Sehr gute Darstellung bzw. Beschreibung der Kupplung. liebe Grüße Richard Walter

instagram: scheunenfund_barnfind
be******:
11.09.2018 (20:31)
Kenne aus 2 Seiten: Meine "oldies" und aus eigene Erfahrung mit KMU's und Big Bangers. Eben mit Zwischengas vorwärts.
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