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Besinnung auf alte Werte? Der Porsche 911 T ist zurück

Bruno von Rotz - 08.11.2017

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Porsche 911 T von 1972 (©Daniel-Reinhard)

Vor ein paar Tagen hat Porsche die Rückkehr des Porsche 911 T (991) angekündigt. Auf denselben Namen hören schon die Sechszylinder-Einstiegsmodelle der Jahre 1968 bis 1973. Das “T” stand für Touring. Der “T” bot damals weniger Leistung (am Schluss waren es 130 PS) und weniger Ausstattung für weniger Geld.

Porsche 911 T (991) von 2017/2018 (© Porsche AG)

Der moderne 911 T will gemäss Hersteller das “puristische Konzept” des 911 T von 1968/1973 neu beleben. Entsprechend gibt es ihn mit Handschaltgetriebe und Heckantrieb mit Sperre. Er kommt aber auch tiefergelegt daher und verfügt über ein serienmässiges PASM-Sportfahrwerk. So ganz minimalistisch ausgelegt ist er also schon nicht, Stahlfelgen jedenfalls wollten ihm die Zuffenhausener nicht verpassen.

Mit EUR 107’553 oder CHF 129’600 ist er zwar günstiger als andere 911-Varianten, aber immerhin viermal so teuer wie sein Vorgänger vor 44 Jahren, wenn man Franken mit Franken vergleicht. Es sind sogar sechs Mal mehr, wenn man in der deutschen/europäischen Währung denkt.

Dafür kriegt man allerdings auch mehr Auto. Der Neue ist nämlich 4,53 Meter lang, während der 2.4 T 1972 noch 4,13 Meter in der Länge mass. In der Breite ist die Zunahme noch deutlicher, 1,81 Meter beim Neuen stehen 1,61 Meter beim Alten gegenüber. Nur in der Höhe ist der heutige 911-er drei Zentimeter geschrumpft. Dafür haben das Grössenwachstum und die Komfort-/Sicherheitsanforderungen für ein Ansteigen des Leergewichts von 1050 auf 1425 kg gesorgt.

Porsche 911 T - alt und neu zusammen (© Porsche AG)

Es ist halt viel passiert in 44 Jahren, nur die Form und die Grundkonzeption des 911 sind sich einigermassen treu geblieben. Für uns “Zwischengaser" aber sind die 130 PS des luftgekühlten 911 T aus den frühen Siebzigerjahren auch durch 370 wassergekühlte PS nicht zu ersetzen. Vermutlich zählen wir eben doch zu den Gusseisernen. Wie haben wir vor einiger Zeit geschrieben? 911 T - mehr Elfer braucht kein Mensch . Dabei blieben wir …

P.S. Übrigens kostet heute ein damaliger Porsche 911 T im Zustand 1 gemäss Classic Data (also im neuwertigen Zustand ohne Gebrauchspuren) mehr als der heutige, sprich EUR 119’000 (Stand Herbst 2017). Ob diese Wertvermehrung auch dem modernen Nachfolger gelingen wird?

Neueste Kommentare

 
 
wa******:
15.11.2017 (20:51)
Den 911 T 2,0 Motor gab's auch im 914/6, aber erst als es genau diesen im 911 nicht mehr gab. Wir wissen alle warum: Mit gleichem Motor wäre der 14-er das schnellere Fahrzeug gewesen als der 11-er. Das wusste auch Porsche!
Doch es geht etwas über einen schmalen Ur-Elfer, ein 914/6, besonders wenn er - wie in meinem Fall - über einen modifizierten 2,7 S Motor verfügt! Dazu kurz übersetzt und jeder Pass ist Genuss.
Wenn schon ein Pfeifen im Ohr dann lieber von einem Porsche Luftheuler als Tinnitus!
219w105:
14.11.2017 (17:54)
Sehr treffender Kommentar! Ich kann mir zwar keinen 911er, sondern nur einen E55AMG-T leisten (fahre also gern auch schnell), aber ein Ur-Elfer war schon immer mein Traum!
Er ist halt ein reinrassigerreinrassiger, der zwar laut ist (gibt es etwas schöneres als eine Sechszylinder-Boxer-Symphonie?), aber schnell fahren kann ja inzwischen jeder Depp mit all den Helferlein! Als Alltagsfahrzeug würde ich ihn nicht nutzen, aber eine Riesengaudi stellt auch der 911T dar.
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