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Klassikerperlen der Zukunft - TVR Cerbera

Bruno von Rotz - 19.04.2016

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TVR Cerbera 4.5

Als Peter Wheeler den TVR Cerbera an der Birmingham Motor Show im Jahr 1994 vorstellte, war dies mehr als ein Paukenschlag. Es war dies die dritte Neuentwicklung unter seiner Ägide, aber sicherlich auch die überraschendste.

TVR Cerbera von 1996

Der Sportwagen brach nämlich mit einigen Traditionen, an die man sich über Jahre gehalten hatte. Als Coupé war er geschlossen, etwas, was es seit dem Tasmin nicht mehr gegeben hatte bei TVR. Er hatte vier Sitze (2+2-Konfiguration), auch dies hatte es nur beim Tasmin einmal gegeben. Die spektakulärste Neuigkeit aber war die Tatsache, dass in seinem Bug nicht mehr der Rover-V8 sass, sondern ein selber entwickelter V8-Motor, der AJP-Motor. Man fürchtete bei TVR, dass wegen der Rover-Übernahme durch BMW keine Motoren von Rover mehr verfügbar sein könnten und engagiere Renningenieur Al Meiling, einen Sportwagenmotor zu entwickeln, der auch durchaus hätte einen Rennwagenmotorisierung sein können. So entsprach die Konstruktion in vielem den damals gängigen Formel-1-Motoren.

360 PS leistete der 4,2-Liter-V8, der gerade einmal gut 120 kg schwer war, später stieg die Leistung sogar mit 4,5 Liter auf 420 PS. Aber bereits die 360 PS beschleunigten den Cerbera auf annähernd 300 km/h, was ihn zum schnellsten TVR bisher machte. Mit 1100 kg Leergewicht (Werksangabe) beschleunigte das schnelle Coupé in rund vier Sekunden auf 100 km/h.

TVR Cerbera von 1996

Der Rest der Konstruktion verzichtete auf Experimente. Wie schon die Modelle zuvor sass eine Kunststoffkarosserie auf einem Rohrrahmen. Der Aufbau selber wirkte wie ein gestreckter Chimaera mit Coupé-Dach und überlangen Türen, die natürlich auch nötig waren, um die Fondpassagiere in den Wagen zu lassen.

Interieur TVR Cerbera

Futuristisch war sicherlich das Intrieur mit der unorthodoxen Instrumentenanordnung hinter dem Lenkrad und den Wülsten um den Kardan-/Getriebetunnel.

1996 wurden die ersten Kunden-Cerbera ausgeliefert, im Jahr 2000 wurde das Styling überarbeitet, der letzte Cerbera verliess das Werk um das Jahr 2004. Insgesamt sollen es knapp 1600 Exemplare gewesen sein, die nicht alle mit Zuverlässigkeit überzeugten, aber sicherlich mit exzellenten Fahrleistungen, einem ungewöhnlichen Design und einem speziell tönenden Motor.

Weitere Klassikerperlen finden sich im eigens eingerichteten Themenkanal .

Und wenn uns jemand einen TVR Cerbera für einen Fahrbericht zur Verfügung stellen will, sind wir ganz Ohr …

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