Einloggen und mehr sehen: Login
 
 
Jetzt einloggen oder kostenlos registrieren...
... und viel mehr Fotos und Artikel sehen.
Bild (1/4): Ferrari 250 GTO (1962) - Stoderzinken Bergwertung - Ennstal-Classic 2014 (© Wolfgang Simlinger, 2014)
Fotogalerie: Nur 4 von total 63 Fotos!
59 weitere Bilder für registrierte Mitglieder.
Melden Sie sich jetzt kostenlos an.

Markenseiten

Alles über Dino

Aus dem Zeitschriftenarchiv

Suche nach ähnlichem Inhalt

Aktuelle Marktpreise (Auswahl)

Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Fiat Dino Coupé (1967-1969)
Coupé, 160 PS, 1987 cm3
Preisbereich SEHR HOCH: € 75'001 bis 250'000
Fiat Dino Spider (1966-1969)
Cabriolet, 160 PS, 1987 cm3
Preisbereich SEHR HOCH: € 75'001 bis 250'000
Fiat Dino 2400 Spider (1969-1972)
Cabriolet, 180 PS, 2418 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Fiat Dino 2400 Coupé (1969-1972)
Coupé, 180 PS, 2418 cm3
Preisbereich HÖCHSTPREISIG: € 250'001 bis 25'000'000
Ferrari 246 Dino GT (1971-1974)
Coupé, 195 PS, 2418 cm3
 
Bonhams Zoute Sale 2017: Bonhams Zoute Sale 2017
 
Artikel drucken
Diese Funktion ist nur dann verfügbar, wenn Sie angemeldet sind.

  • Falls Sie einen Benutzernamen haben, melden Sie sich an (Login).
  • Ansonsten können Sie sich kostenlos registrieren!
  • Persönliches Archiv
    Sie können nur dann Inhalte dem persönlichen Archiv hinzufügen, wenn Sie angemeldet sind.

    Sie haben Benutzername und Passwort?
    Dann melden Sie sich an (Login).

    Noch kein Benutzername?
    Die Registrierung ist kostenlos und dauert höchstens eine Minute.

    Knappe Entscheidung im letzten Paradies - Ennstal-Classic und Racecar-Trophy 2014

    14. Juli 2014
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Wolfgang Simlinger 
    (63)
     
    63 Fotogalerie
    Sie sehen 4 von 63 Fotos
    Weshalb nicht alle Fotos?

    Wie kann man alle Fotos sehen?

    59 weitere Bilder für registrierte Mitglieder.
    Melden Sie sich jetzt kostenlos an.

    Bereits zum zweiten Mal fand die Ennstal-Classic vom 9. bis 12. Juli 2014 als zweitgeteilte Veranstaltung statt. Während die langstreckentauglichen Rallye-Teilnehmer rund 800 km zurücklegten, vergnügten sich die rennmässigeren Piloten auf abgesperrten Sonderprüfungen auf Rundstrecke, Flugplatz und am Berg. Das Wetter spielte dabei leidlich mit.

    Porsche 356 A Speedster (1956) - Marathon-Etappe - bei Pürgg - Ennstal-Classic 2014
    © Copyright / Fotograf: Wolfgang Simlinger

    Ohne Schnee und Eis

    Erfahrende Ennstal-Teilnehmer sind auf alles vorbereitet, denn nur allzuoft toben Unwetter genau dann, wenn die vielfach offenen Sport- und Rennwagen im “letzten Paradies” (Eigenwerbung) unterwegs sind.

    Doch 2014 zeigte sich das Wetter weniger unwirtlich als erwartet. Zwar regnete es immer wieder, aber es gab auch Sonnenschein und trockene Abschnitte. Schnee und Eis blieben aus, nur die Strassen erwiesen sich teilweise als recht rutschig. Und leider nahm das sonst immer sehr zahlreich erscheinende Publikum das wechselhafte Wetter zum Anlass, beim samstäglichen Gröbming-Grand-Prix nicht ganz so zahlreich zu erscheinen wie gewohnt.

    Unterhaltsame Streckenführung

    Einmal mehr hatten es das Organisationsteam um Michael Glöckner und Helmut Zwickl geschafft, eine attraktive Streckenführung zu planen.

    Aston Martin DB 2 Vantage (1952) - Stoderzinken Bergwertung - Ennstal-Classic 2014
    © Copyright / Fotograf: Wolfgang Simlinger

    Natürlich galt es die Standards abzufahren, sprich z.B. den Stoderzinken, aber auch der Prolog (368 km) mit Sölkpass und Nockalm am ersten Tag und der Marathon (421 km) mit seinen vielfältigen Wegabschnitten ermöglichten flottes Fahren, insbesondere weil kaum ziviler Verkehr zu vermelden war.

    Die vorgegebenen Richtzeiten für die einzelnen Etappen verlangten nach einem flotten Tempo, waren aber dank der gesenkten Anforderungen für die Vorkriegsautomobile auch für diese erfahrbar.  Traumhafte Landschaften und begeisterte Zuschauer zwangen aber wohl manche Besatzung dazu, den Blick von der Stoppuhr zu nehmen. Dass die Besucher an den Strecken guten Grund für spontanen Applaus hatten, war nicht zuletzt dem hochkarätigen Fahrzeugangebot zuzuschreiben, das sogar einen originalen Ferrari 250 GTO enthielt.

    Ferrari 250 GTO (1962) - Stoderzinken Bergwertung - Ennstal-Classic 2014
    © Copyright / Fotograf: Wolfgang Simlinger
    Angebote von Zwischengas-Spezialisten
     

    Knappe Entscheidung

    „Wir sind vor ein paar Jahren schon einmal Zweite geworden, bei meiner zehnten Ennstal-Classic wollte ich den Sieg“, erzählt der Gesamtsieger Reinhard Huemer. Er nutzte zusammen mit Beifahrer Johann Watzinger die überlegene Manövrierfähigkeit des Dino 246 GT aus dem Jahr 1972, um schliesslich mit der geringsten Gesamtabweichung von 1433 Punkten ins Ziel zu kommen. „Wir haben uns keinen groben Fehler erlaubt, es waren heuer sehr anspruchsvolle Sonderprüfungen zu bewältigen“, kommentierte der glückliche Sieger.

    Dino 246 GT (1972) - Stoderzinken Bergwertung - Ennstal-Classic 2014
    © Copyright / Fotograf: Wolfgang Simlinger

    Helmut Schramke und Peter Umfahrer  mussten sich auf ihrem Jaguar XK 150 DHC von 1960 mit 127 Punkten Abstand geschlagen geben. Auf Platz drei kamen Peter Ulm und Jan Soucek auf einem Porsche 911 ST von 1969 ins Ziel. Die Vorjahreszweiten hatten sich für 2014 viel vorgenommen, aber sie hatten etwas Pech: “Eigentlich wollten wir diesmal den Sieg holen, doch wir hatten einmal großes Pech, als ein LKW vor uns fuhr. Aber so ist der Classic-Sport, vielleicht haben wir ja im nächsten Jahr wieder mehr Glück.“

    Mit Sir Stirling Moss am Berg

    Parallel zur Ennstal-Classic Rallye wurde wiederum die Chopard Racecar Trophy ausgerichtet, die vor allem für rennmässigere Fahrzeuge (auch ohne Strassenzulassung) geeignet ist und ausschliesslich aus Sonderprüfungen bestand. Die Trophy-Teilnehmer trafen nur zwei-/dreimal mit den Rallye-Fahrern zusammen und absolvierten ansonsten eine Sonderprüfung auf dem Red Bull Ring, eine Bergwertung auf die Tauplitzalm, eine weitere Sonderprüfung auf dem Flugplatz Niederöblarn und einen Bergsprint in Moosheim. 

    Am Start waren Monoposti, CanAm-Rennwagen, Sportprototypen und Strassensportwagen, insgesamt rund 45 Fahrzeuge. Und viele Prominente, angefangen bei Sir Stirling Moss, über Dieter Quester bis zur Rallye-Legende Walter Röhrl.

    Da die Sonderprüfungen nicht alle am gleichen Ort waren, galt es recht lange Überführungsetappen zu bewältigen, alleine die Fahrt zum Red Bull Ring und wieder zurück bedeuteten 280 km. Kein Wunder, dass viele Teilnehmer dafür die Rennwagen verladen mussten, für die nicht strassenzugelassenen Fahrzeuge war dies sowieso selbstverständlich.

    Keine einfache Aufgabe

    Auch die Racecar Trophy ist auf Gleichmässigkeit ausgerichtet. Dies brachte die Teilnehmer vor allem dann in Schwierigkeiten, wenn die Wetterverhältnisse wechselten, wie dies am Freitag der Fall war. Wer bei trockener Strecke noch auf eine gute Zeit kam, musste im Regen büssen.
    Auf dem Flugplatz Niederöblarn galt es, die Piste rauf und runter zu fahren. Spass machte den Teilnehmern dann vor allem die Kehren an den beiden Enden. Auch hier mussten zwei Zeiten möglichst identisch sein.

    Bekannte Sieger

    Austro Vau Formel V (1968) - auf dem Flugplatz Niederöblarn an der Chopard Racecar-Trophy 2014 (Ennstal-Classic)
    © Copyright / Fotograf: Wolfgang Simlinger

    In der Epoche I (Monoposto Rennwagen bis 1983) siegte Gaisbergrennen-Mitorganisator Thomas Matzelberger auf seinem Formel Austro Vau (118 Punkte) vor Winfried Kallinger auf einem CR Salmson (965 Punkte) und Walter Degelsegger (3097 Punkte) auf einem BMW F2 „Straubel“.

    Morgan Threewheeler Super Sports (1934) - auf dem Flugplatz Niederöblarn an der Chopard Racecar-Trophy 2014 (Ennstal-Classic)
    © Copyright / Fotograf: Wolfgang Simlinger

    In der Epoche II (Rennsportwagen bis 1952) durften Florian und Marlene Kunz (86 Punkte) auf ihrem dreirädrigen Morgan Threeweeler Super Sports den Siegerpokal entgegennehmen. Hinter den beiden fuhren Marc Fischer und Mikolaj Rybak (279 Punkte) auf ihrem Aston Martin DB2 Vantage ein, gefolgt von Johann Kofler und Gabriele Foltis (351 Punkte)im Sunbeam Supersport. Als Vierter durfte sich Ingo Strolz  auf seinen Buick Speedster abwinken lassen, der sich kaum je von einer Stoppuhr vom Spasshaben abhalten lässt. Rennlegende Dieter Quester und Anja Schiemann errangen auf dem BMW 328 Platz 5. Christian und Margot Baier schafften es mit ihrem Lea Francis Hyper TT, bis auf den sechsten Platz vorzufahren.

    Lancia 037 Rallye Evo 2 (1982) - auf dem Flugplatz Niederöblarn an der Chopard Racecar-Trophy 2014 (Ennstal-Classic)
    © Copyright / Fotograf: Wolfgang Simlinger

    In der stark besetzten Epoche III (Rennsportwagen bis 1983) konnten Alexander und Florian Deopito mit dem Lancia 037 Evo 2 die CHOPARD Racecar-Trophy zu einem ungefährdeten Sieg fahren. Auf dem zweiten Rang fanden sich Enrico Falchetto und Heike Falk (95 Punkte) mit ihrem Porsche 911 RS wieder, gefolgt von Josef Panis auf einem Ferrari 250 GT.

    Zufriedene Gesichter rundum, man darf sich bereits auf die nächste Austragung der Ennstal-Classic samt Racecar-Trophy freuen.

    Umfangreiche Bildergalerien mit fast 200 Bildern

    Alle 63 Bilder zu diesem Artikel

    ···
     
    Quelle:

    Keine Kommentare

     
    Möchten Sie einen Kommentar abgeben?
  • Sie haben bereits einen Benutzernamen für Zwischengas?
    Dann melden Sie sich an (Login).
  • Sie haben noch kein Profil bei Zwischengas? Die Registrierung ist kostenlos und geht ganz schnell.