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    Französische Karosserien, Porsche und Rallye Stars im Messeherbst - Epoqu’Auto Lyon

    13. November 2013
    Text:
    Laurent Missbauer
    Fotos:
    Laurent Missbauer 
    (30)
    Renault Communication - Nick Clements 
    (1)
     
    31 Fotogalerie

    Bereits zum 35. Mal öffneten am 8. November die Tore der dreitägigen Messe «Epoqu’Auto» in Lyon. Nach der Rétromobile Paris ist es die wichtigste Oldtimer-Ausstellung in Frankreich und über 50.000 Besucher aus ganzem Frankreich aber auch aus Spanien, Italien, Süddeutschland, Holland (viele Citroën-Liebhaber und Citroën-Käufer) und natürlich aus Deutschland und der Schweiz pilgern jedes Jahr nach Lyon.

    Die helvetische Grenze beginnt ja nur 90 Minute von der Messe-Gelände Eurexpo-Lyon entfernt und so erstaunt es nicht, dass gleich mehrere Schweizer Aussteller in Lyon dabei waren, u. a. Christoph Grohe, der Vétéran Car Club Suisse Romande und die Veranstalter des Grand-Prix Rétro 2014 in waadtländischen Cossonay.

    50 Jahre Porsche 911

    Natürlich durfte das grosse Sportwagenjubiläum auch in Lyon nicht fehlen. Die Sonderausstellung geriet so imposant, dass Frankreichs zweitgrösste Oldtimer-Messe davon nachhältig geprägt wurde. Das Porsche Museum brachte mehrere 911, u. a. den Paris-Dakar 911 von Jacky Ickx-Claude Brasseur, einen der nur 356-Mal-gebauten Porsche 997 Speedster und den911 Turbo von Louise Piëch.

    Die 50-Jahre-Edition des Porsche 911, die auf exakt 1.963 Exemplare limitiert ist, durfte genauso wenig fehlen wie der Über-911-er Carrera 2.7 RS.

    Porsche 11 Carrera 2.7 RS in der Ausstellung "50 Jahre 911-Ausstellung" - an der Messe Epoqu’Auto in Lyon im November 2013
    © Copyright / Fotograf: Laurent Missbauer

    “50 ans de Carrosserie française”

    Von den über 1000 ausgestellten Fahrzeugen stammten erwartungsgemäss viele aus der einheimischen Fertigung.

    französischer Autoklassiker Voisin C25 Berline Aérodyne aus dem Jahr 1935 mit Schweizer Vergangenheit - an der Messe Epoqu’Auto in Lyon im November 2013
    © Copyright / Fotograf: Laurent Missbauer

    Einzigartig war die Ausstellung “50 ans de Carrosserie française 1920-1970”. 28 aussergewöhnliche Autos wurden präsentiert, u. a. den berühmten Avion Voisin C25 Berline Aérodyne von 1935 des waadtländischen Museum Fondation Hervé in Aigle und den nicht weniger berühmten Citroën DS Présidentielle des Général Charles De Gaulle.

    Diese Präsidentenlimousine, ein DS 21, inspiriert durch den «DS Majesty», wurde von Henri Chapron karosseriert.

    Citroën DS 21 Présidentielle von 1968 - der Präsident reiste nobel - an der Messe Epoqu’Auto in Lyon im November 2013
    © Copyright / Fotograf: Laurent Missbauer

    Citroën-Historiker wollen folgendes wissen: Madame Yvonne De Gaulle stand die Wahl der Farben zu: die Karosserie wurde in «gris alizé», das Dach in «gris argenté» lackiert, während die Lederausstattung des Intérieurs im «cuir fauve» gefertigt wurde. Die mit 6,53 m endlos lang wirkende Karosserie übertraf die des amerikanischen Präsidentenwagens noch um 13 cm!

    Der Wagen war mit allem erdenklichen Komfort ausgestattet. Beispielsweise gab es direkte und indirekte Beleuchtung, eine ausfaltbare Büro-Garnitur, elektrische Fensterheber, einen Klappsitz für den Dolmetscher, Gegensprechanlage, eine kleine Bar mit Kühlschrank, beleuchtete Zigarettenanzünder und Klimaanlage.

    Der DS21 Présidentielle mit dem Kennzeichen «1 PR 75» wurde mit einer verstärkten Kühlung ausgestattet, um auch bei Schrittgeschwindigkeit die 2660 kg schwere Sonderlimousine aussen wie innen nicht zum Überhitzen zu bringen. Im November 1968 fertiggestellt, kam die «Staats-Göttin» dann im Februar 1969 erstmals zum Einsatz.

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    Der leidenschaftliche Autofahrer Georges Pompidou

    Georges Pompidou, Nachfolger De Gaulles, behielt diesen DS Présidentielle noch zwei Jahre bis 1971. Als leidenschaftlicher Autofahrer - er fuhr privat einen Porsche 356 SC - wünschte er sich eine «sportlichere» Präsidentenlimousine. Der DS Présidentielle wurde so vom SM Présidentielle abgelöst.

    Dieser SM Présidentielle (hier natürlich für ... Sa Majesté Présidentielle), ein von Henri Chapron durchgeführter verlängerter Umbau des Citroën SM Opéra, wurde 1971 gebaut und zwar in zwei Exemplaren und immatrikuliert unter «2 PR 75» und «3 PR 75».

    Das rund 1780 kg schwere Cabriolet wurde durch den serienmässigen und unverändert übernommenen 2,7-Liter-Maserati-Motor auf eine maximale Geschwindigkeit von 170 km/h gebracht. Auch hier kam ein besonderes Getriebe und Kühlungvorrichtungen für Paraden bei Schrittgeschwindigkeit zum Einsatz. Die Kosten waren immens, umgerechnet rund 700.000 Euro mussten pro Fahrzeug bezahlt werden.

    Bemerkenswert war auch die einzigartige Cabriodach-Konstruktion, die nicht nur eine grosse Dachfläche abdecken musste und bei geöffnetem Zustand nicht die Fahrzeugsilhouette dominieren sollte, sondern zugleich auch im geschlossenen Zustand dem Wagen eine repräsentable Optik verleihen musste. Leider war keiner der SM Présidentielle in Lyon ausgestellt, dafür gab es einen SM Mylord zu sehen. 

    Citroën SM Mylord von Chapron - an der Messe Epoqu’Auto in Lyon im November 2013
    © Copyright / Fotograf: Laurent Missbauer

    SM Mylord – Sa Majesté Cabriolet

    Der Citroën SM Mylord war ein zweitüriges Vollcabriolet - also ohne Überrollbügel - und auch hier amtete Henri Chapron als Carrossier. Das Fliessheckcoupé erhielt eine Stufenheck-Karosserie mit kleiner Kofferraumklappe, die am Heckabschluss das Design des Original-Fahrzeugs authentisch aufgriff. Der Prototyp des Mylord wurde auf dem Pariser Automobilsalon 1971 vorgestellt, ein Jahr später begann der Verkauf.

    Die Produktion war aufwändig. Chapron erhielt von Chausson serienmässige Rohkarosserien. Die Technik und die Bodengruppe des SM-Coupés blieben im Wesentlichen unverändert; der Radstand wurde ebenfalls beibehalten. Die B- und C-Säulen wurden entfernt, danach installierte Chapron umfangreiche Verstärkungen im Karosseriebereich. Insgesamt wurden sieben Mylord-Cabriolets hergestellt.

    SC73

    Der Facel Vega von Tony Curtis

    Nicht sehr weit von diesem Citroën SM Mylord fand man einen Facel-Vega Facel II von 1964. Der im Dezember 1961 lancierte Facel II (intern auch HK2 genannt) war das V8-Nachfolgemodell des HK 500.

    Facel HK2 - auch Tony Curtis hatte einen solchen Facel - an der Messe Epoqu’Auto in Lyon im November 2013
    © Copyright / Fotograf: Laurent Missbauer

    Facel (Forges et Ateliers de Construction d’Eure et Loir - sprich: Fassäl) war ein französischer Kleinserienautomobilhersteller. Die britische Automobilpresse bezeichnete den Facel als «the second best car in the world» - nach Rolls-Royce versteht sich. Der Facel Typ HK2 wurde im Oktober 1961 auf der Salon de l’automobile de Paris vorgestellt und sehr enthusiastisch begrüsst. Die Besucher verglichen ihn mit den Schöpfungen der besten italienischen Designer und sein Chrysler-V8-Motor mit 6286 cm² Hubraum entwickelte nicht weniger als 390 PS.

    Der HK2 entstand bis zur Einstellung der Produktion 1964 in 184 Exemplaren. Bekannte Besitzer eines Facel II waren unter anderem Ringo Starr, Mohammad Reza Pahlavi und Tony Curtis.

    Autmobilia - Poster mit Tony Curtis - Fernsehserie "Die Zwei" - an der Messe Epoqu’Auto in Lyon im November 2013
    © Copyright / Fotograf: Laurent Missbauer

    “Die Zwei” (Originaltitel: The Persuaders!) mit Tony Curtis und Roger Moore wurde 1999 von den Franzosen als die beliebteste TV-Serie des Jahrhunderts gewählt und bei der Epoqu’Auto Ausstellung stand sogar ein türkisches Plakat der Serie zu verkaufen. Tony Curtis kann in Frankreich also auf einen grossen Fankreis zählen, doch noch beliebter war in Lyon der ehemalige Rallyefahrer und Stuntman Jean Ragnotti.

    Jean Ragnotti, der französische Rallye-Star, als Markenborschafter für Renault Classic-Botschafter - an der Messe Epoqu’Auto in Lyon im November 2013
    © Copyright / Fotograf: Laurent Missbauer

    Jean Ragnotti und seine Begeisterung für den Sustenpass

    Als Renault-Botschafter gab Jean Ragnotti tausende Autogramme an der Messe. Den jüngeren Zwischengas-Lesern dürfte der Name Jean «Jeannot» Ragnotti nicht viel sagen, schliesslich liegen die Triumphe des 68-jährigen Franzosen schon etwas weiter zurück: In den Achtzigerjahren feierte der neunfache französische Rallye-Champion seine grössten Erfolge in der Rallye-Weltmeisterschaft. Ruhm erlangte der Renault-Werksfahrer vor allem durch seinen historischen Sieg in der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo im Jahr 1981: Ragnotti war der erste Turbo-Sieger in der Principauté Monégasque.

    Auch auf der Rennstrecke konnte Jeannot Ragnotti, der zu den beliebtesten Rennfahrern Frankreichs zählt, Erfolge feiern: Noch vor seiner Rallye-Karriere hatte er beim 24h-Klassiker von Le Mans auf sich aufmerksam gemacht: Zwei Mal hintereinander kam er als Vierter ins Ziel, das erste Mal, 1977, errang er zudem den Klassensieg.

    Heute lebt Ragnotti in Malaysia und verbringt viel Zeit im Golf Club. Auch in der Schweiz hat er mehrmals Golf gespielt, u. a. beim Golf Club von Interlaken. Nicht sehr weit von Interlaken entfernt drehte Jean Ragnotti letztes Jahr den berühmten Werbefilm für die Renault Alpine A110-50 auf dem Sustenpass (es lohnt sich wirklich diesen wunderschönen Film zu sehen, nicht zuletzt weil auch der klassische A110 seinen Aufritt hat).

    Jean Ragnotti im A110-50 auf dem Sustenpass
    © Copyright / Fotograf: Renault Communication - Nick Clements

    "Ich liebe den Sustenpass und die Schweiz. Ich verpasse auch keine Ausgabe des Genfer Auto-Salon und war mehrmals an der Geneva-Classic dabei. 1981, bei dem Renn-Debüt eines Renault 5 Turbo in der Schweiz, wurde ich sogar Dritter bei dem Rallye du Valais", meinte der sympathische Altstar. 

    "A propos, wer hat dieses Jahr in Wallis Jahr gewonnen?", fragte uns Jean Ragnotti am Sonntag, einen Tag nach Ende der Rallye du Valais. Bevor wir ihm antworten konnten, musste Jeannot bereits ein Autogramm auf die Brust einer hübschen Französin malen. Er ist wirklich ein sehr beliebter Star, dieser Ragnotti, dies zeigen auch die unzähligen und gerne geschauten Videos auf Youtube …

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