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Bild (1/24): Impressionen vom British Car Meeting 2013 in Mollis - Marcos in fröhlichen Farben (© Bruno von Rotz, 2013)
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Aktuelle Marktpreise (Auswahl)

Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Ford (GB) Anglia (105E) (1959-1968)
Limousine, zweitürig, 39 PS, 997 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Ford (GB) Anglia Super (123E) (1962-1967)
Limousine, zweitürig, 49 PS, 1197 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Ford (GB) Anglia (E494A) (1948-1953)
Limousine, zweitürig, 23 PS, 933 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Ford (GB) Cortina MkI (1962-1966)
Limousine, viertürig, 46 PS, 1198 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Ford (GB) Lotus Cortina MkI (1963-1966)
Limousine, zweitürig, 105 PS, 1558 cm3
 
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    Englisches Wetter für englische Ford und andere Briten in Mollis

    Erstellt am 25. August 2013
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Bruno von Rotz 
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    Der Himmel war verhangen am 25. August 2013, ein oder zwei Male prasselte Regen auf das Flugfeld von Mollis, da mussten sich doch die britischen Klassiker wohl fühlen. Wobei man hier vielleicht mit dem Fehlglauben, in England regne es ständig, abfahren sollte. Denn tatsächlich unterscheidet sich das Klima in England nicht allzu stark vom Wetter, das in unseren Breitengraden herrscht. Und auch in Mollis trocknete die Sonne die Regentropfen schnell wieder weg.

    Impressionen vom British Car Meeting 2013 in Mollis - Menge und Vielfalt ist am British Car Meeting jedes Jahr gegeben
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Über 1000 englische Autos

    Zum 34. Mal lud der TR Club zum British Car Meeting (BCM) ein und zum 34. Mal machten sich Hunderte von britischen Klassikern aller Baujahre (bis in die Neuzeit) auf, um sich einmal mehr in Mollis im Kanton Glarus zu treffen. Natürlich bewog das nicht ganz sichere Wetter den einen oder anderen, zuhausezubleiben, so dass nur rund 1’000 bis 1’200 Autos beim Flugplatz Mollis eintrafen, aber auch so konnte sich die Auswahl sehen lassen.

    Im Gegensatz zu anderen Jahren schienen 2013 weniger Minis und Triumph-Sportwagen den Weg in die Alpenwelt von Glarus gefunden zu haben und auch der eine oder andere hochpreisige Klassiker glänzte durch Abwesenheit. An Highlights fehlte es aber nicht.

    Englische Ford als Ehrengäste

    Impressionen vom British Car Meeting 2013 in Mollis - verschiedene Ford-Modelle aus England - Anglia, Consul, Cortina Consul - extra angereist aus Holland
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Für den Höhepunkt der 2013-er Ausführung des BCM sorgten die Produkte des englischen Ford-Zweiges. Für einmal war nicht ein einzelner Club, sondern eine ganze Marke als Ehrengast eingeladen worden.

    Ford England hat seinen Anfang bereits im Jahr 1903, als die ersten Ford-Modelle nach England importiert wurden. 1911 begann man, Ford T-Modelle aus importierten Einzelteilen zusammenzubauen. Schon bald kontrollierte Ford die Geschäfte aus Amerika heraus und 1929 begann man, in der Nähe von London die grösste Autofabrik Europas zu bauen, Dagenham.

    Als man 1931 mit der Produktion von Ford A Modellen starten konnte, erkannte man bald, dass die Autos aus Steuergründen zu teuer waren. Eine europäische Alternative wurde benötigt und das Modell Y entwickelt, im Prinzip ein verkleinertes Modell A mit einem 933 cm3 grossen Motor.

    In der Folge entstanden mehrere Modellfamilien und Fahrzeuge wie Ten, Anglia, Prefect, Consul, Zephyr, Popular und Zodiac. Besser bekannt bei uns sind heute die moderneren Entwicklungen Cortina, Escort oder Capri.

    Ford Capri 3 Litre (1970) - immer dicht umlagert - am British Car Meeting 2013 in Mollis
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Der Ford Capri war der letzte vollständig in England entwickelte Ford, ab den Siebzigerjahren wurde die Zusammenarbeit zwischen Deutschland und England intensiviert, die Entwicklung weitgehend nach Süden verschoben und die Produktion immer mehr aus England abgezogen. Heute ist kaum mehr etwas übrig.

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    Ford Prefect E493A - Vorkriegs-Kontinuität

    Aus dem Ford Model Y, der zwischen 1932 und 1937 in Dagenham gebaut worden war, entstand für zwei Jahre der 7Y und schliesslich der erste Prefect E93A. Der Hubraum des seitengesteuerten Vierzylinders war auf 1172 cm3 gewachsen. Im Jahr 1949 löste der Prefect E493A seinen Vorgänger ab, unterschied sich aber nur geringfügig durch in die Kotflügel integrierte Scheinwerfer und hinter den vorderen Kotflügeln wurden Winker (“trafficators”) eingebaut, um den Richtungswechsel anzuzeigen.

    Ford Prefect E493A (1950) - Nachfolger des Ford Y und der Vorkriegs-Prefects, mit nur geringen Änderungen - am British Car Meeting 2013 in Mollis
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    98 km/h erreichten die Testfahrer der Zeitschrift “The Motor” im Jahr 1948 und waren damit recht flüssig unterwegs. Der Verbrauch von rund 8,5 Litern pro 100 km hielt sich dabei in Grenzen.

    Ein grosses Auto war der Prefect nicht, in der Länge mass er 3,8 Meter, in der Breite 1,5 Meter. Dafür war er mit 1,6 Metern relativ hoch geraten.
    Dank Rolldach und ausschwenkbarer Frontscheibe war der Prefect auch im Sommer ein angenehmer Gefährte.

    Ford Prefect 108E - das Übergangsmodell

    Auf den E493A folgte im Jahr 1953 der moderne Prefect 100E. Mit selbsttragender Karosserie und Pontonform erinnerte der neue Prefect mit keiner Faser an seinen Vorgänger. Auch der Motor wurde frisch entwickelt, er war zwar weiterhin 1172 cm3 gross und seitengesteuert, leistete aber 20% mehr und damit 36 PS. Mit über hunderttausend produzierten Exemplaren war der 100E ein Erfolg.

    Ford Prefect 108E (1959) - unrestaurierte viertürige Limousine - am British Car Meeting 2013 in Mollis
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Trotzdem ersetzte man ihn 1959 mit dem 107E, der nun ein Vierganggetriebe hatte und einen auf 997 cm3 verkleinerten, aber mit obenliegenden Ventilen ausgerüsteten Motor aufwies. Als Linkslenker hiess der Wagen 108E und gegenüber seinem Vorgänger konnte er fast alles besser.

    In 18 Monaten wurden 38’154 Rechtslenker für den Heimmarkt und gerade einmal 427 Linkslenker für den Export gebaut. Von den Linkslenker soll kaum eine Handvoll überlebt haben, umso erstaunlicher war es daher, in Mollis ein weitgehend unrestauriertes Exemplar aus Holland mit gerade einmal 44’000 Meilen betrachten zu können.

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    Ford Zephyr - Luxus dank Sechser

    Bedeutend grösser als der Prefect kam der Ford Zephyr daher. Die erste Version (Mark I) wurde von 1951 bis 1956 gebaut und dann durch den Mark II ersetzt, der einen etwas grösseren Sechszylinder mit 2553 cm3 erhielt, was für rund 140 km/h Spitze reichte. Der Zephyr und sein luxuriöserer Bruder Zodiac im gleichen Kleid waren mit einer Länge von 4,5 und einer Breite von 1,7 Metern stattliche Fahrzeuge, was sich auch im nicht unerheblichen Leergewicht von rund 1’200 kg äusserte.

    Ford Zephyr (1959) - im Jahr 1956 wurde die Modellreihe überarbeitet - am British Car Meeting 2013 in Mollis
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Der in Mollis gesichtete Zephyr mit Baujahr 1959 wurde als Neuwagen in die Schweiz importiert und gehört schon seit vielen Jahren derselben Familie. Wie seine anderen Limousinenbrüder gehört er heute zu den absoluten Raritäten, was sich auch darin äussert, dass man schon einmal einige Jahre nach einem Chromteil für die Heckbeleuchtung suchen kann.

    Ford Cortina GT - sportlich leicht

    Der Ford Cortina entstand in kurzer Entwicklungszeit als internes Konkurrenzmodell zum “deutschen” Ford 12 M. Hoch im Pflichtenheft standen ein niedriges Gewicht, geringe Produktionskosten und günstige Betriebsaufwendungen.

    So entstand ein knapp 800 kg schwerer Fünfplätzer, der mit 4,27 Metern Länge und 1,59 Metern Breite auch gehobene Platzbedürfnisse erfüllen könnte.

    Ford Cortina GT (1965) - schnörkelloses und zeitloses Design - am British Car Meeting 2013 in Mollis
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Bald schon entdeckten Sportfahrer den heckangetriebenen Cortina und Ford antwortete mit dem Cortina GT und dem erheblich teureren und in Zusammenarbeit mit Colin Chapman entwickelten Lotus-Cortina auf deren Anforderungen. Dabei entwickelten sich der GT und die Lotus-Variante parallel weiter und bildeten die ideale Basis für den Einstieg in den Rennsport.

    Mit 1498 cm3 und 79 PS war der Cortina GT bereits ab Werk ein schnelles Auto, die Technik erlaubte aber viele Verfeinerungen und starke Steigerungen der Motorleistung.

    Eine besondere Neuerung, die auch dem Alltagsfahrer zugute kam, war die “Airflow”-Einrichtung. Durch Anbringen einer aktiven Entlüftung in der C-Säule konnte der Luftdurchfluss durch die Kabine ab Oktober 1964 wesentlich gesteigert werden.