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Oldtimermesse St. Gallen 2018: Oldtimermesse St. Gallen 2018
Bild (1/79): Turiner Oldtimer Messe 2014: Plakat Automotoretrò Torino 2014 (© Automotoretrò, 2014)
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    Die 32. «Automotoretrò Torino» 2014 – Automobilraritäten im historischen Lingotto-Gebäude

    7. Februar 2014
    Text:
    Laurent Missbauer
    Fotos:
    Laurent Missbauer 
    (75)
    Automotoretrò 
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    Bereits zum 32. Mal öffneten am 7. Februar die Tore der dreitägigen Messe «Automotoretrò» in Turin. Nach der Auto Moto d’Epoca in Padova ist es die wichtigste Oldtimer-Ausstellung in Italien und über 45.000 Besucher (+16% gegenüber 2013) aus ganz Italien aber auch aus Frankreich, aus Deutschland, aus England und aus der Schweiz pilgern jedes Jahr nach der italienischen Auto-Hauptstadt.

    60 Jahre Mercedes 300 SL

    Dicht umlagert war die Sonderschau «60 Jahre Mercedes 300 SL» mit Autos nicht nur aus dem «300 SL Club Italia», der vor 20 Jahren gegründet wurde, sondern auch aus dem englischen «Mercedes Benz Club UK». Mercedes-Benz präsentierte ja den 300 SL im Februar 1954 auf der International Motor Sports Show in New York.

    Turiner Oldtimer Messe 2014: 60 Jahre Mercedes 300 SL
    © Copyright / Fotograf: Laurent Missbauer

    Das fortschrittlichste Werk der Welt

    Ein weiterer Höhepunkt waren die Messe-Hallen selbst. Die Automotoretrò findet ja in dem historischen Lingotto-Gebäude statt, einst die grösste Autofabrik der Welt. Das Lingotto Werk der Fiat («Fabbrica Italiana Automobili Torino») wurde nach sieben Jahren Bauzeit im Jahre 1923 eröffnet und begeisterte Architekten aus der ganzen Welt. 

    Turiner Oldtimer Messe 2014: Blick auf das Lingotto Gebäude aus der Luft
    © Zwischengas Archiv

    Die Produktionsanlage war nicht nur die grösste, sondern auch die fortschrittlichste ihrer Zeit und besass sogar eine Teststrecke auf dem Dach.

    Turiner Oldtimer Messe 2014: Fahrstrecke auf dem Dach von Lingotto im Jahre 1923
    © Zwischengas Archiv
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    Le Corbusier tief beeindruckt

    Der Schweizer Stararchitekt Le Corbusier besuchte 1934 das Lingotto-Werk und war tief beeindruckt.  Eine Automobilfabrik dieser Ausmasse hatte in der alten Welt bisher noch niemand gesehen: Auf 153.000 Quadratmetern bauten in Spitzenzeiten 30.000 Arbeiter insgesamt über 80 verschiedene Modelle.

    Turiner Oldtimer Messe 2014: Le Corbusier auf dem Lingotto Dach
    © Zwischengas Archiv

    Die Teststrecke auf dem Dach

    Was die Fabrik bis heute einzigartig macht sind zwei Details: Die Produktion auf fünf verschiedenen Ebenen und die Teststrecke auf dem Dach der Fabrik. Beide halfen Fiat dabei, die Produktionskosten pro Fahrzeug zu senken.  Die Einzelteile kamen per Zug im Erdgeschoss an, wurden Schritt für Schritt zu einem vollständigen Fahrzeug zusammengebaut und verliessen das Werk über die Teststrecke auf dem Dach. Die Teststrecke war also ein integraler Bestandteil der Fertigung. Nur wenn die Fahrzeuge den Test auf dem 1,4 Kilometer langen Oval mit den beiden Steilkurven bestanden, durften sie das Werk verlassen.

    Turiner Oldtimer Messe 2014: Dach des Lingotto Gebäudes
    © Zwischengas Archiv
    SC69

    «1924 bin ich hier im Lingotto geboren»

    1983 wurde die Fabrik geschlossen, nachdem Fiat die Fertigung in das neue Werk Mirafiori verlegt hatte und der italienische Stararchitekt Renzo Piano wurde vom Fiat-Chef Gianni Agnelli mit dem Projekt des Umbaus in ein multifunktionales Zentrum betraut. Die ehemalige Teststrecke dient heute als Eventfläche oder einfach als Joggingpfad für die Hotelgäste des Meridien Lingotto Hotels. Das Lingotto Werk selbst hat eine neue Funktion als Sport- (Eine halle diente während der Olympischen Winterspiele Torino 2006, vor genau acht Jahren, als Austragungsort der Eisschnelllauf-Wettkämpfe) und Messezentrum gefunden.  Und eine dieser Messen ist eben die Automotoretrò. Interessanterweise, von den über 500 ausgestellten Fahrzeugen, gab es auch ein Fiat 501 von 1924 mit Schwiegermuttersitz und mit den folgenden Schilder «Io sono nata qui al Lingotto nel 1924» (deutsch: «1924 bin ich hier, im Lingotto-Werk, geboren»)!

    Turiner Oldtimer Messe 2014: Fiat 501 1924 im Lingotto geboren
    © Copyright / Fotograf: Laurent Missbauer

    Fiat 500 in allen möglichen Varianten

    Erwartungsgemäss stammten an der Automotoretrò viele andere Autos aus italienischer Fertigung. Viele Topolino, 500, 600 und 850 waren in allen möglichen Varianten ausgestellt: Giardiniera, Belvedere, Pick-Up, 600 Gran Luce Viotti, 500 Francis Lombardi (ohne Faltdach), Abarth 595 esseesse, 500 Ferves Ranger, 500 Monza Spyder Prototipo, 500 Moretti usw…
    Viel Erfolg an der Messe hatte auch ein Fiat 500 Stretch-Limousine, sowohl als 1:1 für Hochzeiten als 1:43 Modell!

    Turiner Oldtimer Messe 2014: Fiat 500 Stretch-Limousine
    © Copyright / Fotograf: Laurent Missbauer

    Ein sehr seltener Nardi 750 Vignale

    Das Schöne an einem Oldtimer-Messebesuch ist, dass man auch Autos findet, die wir bisher noch nie sahen. So ist es uns gegangen, als wir an einem Stand einen Nardi 750 Vignale von 1957 sahen. Nach eigenen Recherchen im Internet erfuhren wir, dass die Firma Nardi, die uns als Lenkradhersteller sehr bekannt ist, auch Serienfahrzeuge wie diesen Nardi 750 Vignale baute. Mehrere Nardi 750 Vignale nahmen an der Mille Miglia 1957 teil und der Nardi 750 Vignale hatte sogar prominente Besitzer wie der Amerikanischer Filmschauspieler William Holden. Dieser gewann den Oscar als bester Hauptdarsteller 1954 und in «The Key» von 1958 spielte er neben Sophia Loren.

    Turiner Oldtimer Messe 2014: Nardi 750 Vignale 1957
    © Copyright / Fotograf: Laurent Missbauer
    SC69-2

    Sophia Loren und der Mercedes 300 SL

    Für viele Oldtimerfans ist Sophia Loren für ihre Fotoshootings mit dem Mercedes 300 SL Flügeltürer in bester Erinnerung geblieben. Und verschiedene Kalender mit diesen berühmten Bildern von Sophia Loren mit dem Mercedes 300 SL konnte man an der Automotoretrò Messe kaufen.

    Die Fotos von Sophia Loren mit dem Mercedes 300 SL sind weltbekannt
    © Zwischengas Archiv

    Italien pur: Gelati und Piaggio Mini-Laster

    Das Angebot der Automobiliahändler, Buchhandlungen, Hörnerhändler (z. B. mit O sole mio-, La Cucaracha-oder La Bamba-Melodie…), Oldtimer-Radioverkäufer (mit einem unglaublichen Sortiment von sehr seltenen Porsche 356 Knickscheibe-Radios) und Teilehändler liess manchen länger auf der Messe verweilen als geplant. Dann gab es noch die ausgezeichnete Ice-Cream der Gelateria artigianale Mondello mit seinem typisch italienischen Mini-Laster von Piaggio!

    Turiner Oldtimer Messe 2014: Piaggio Gelateria
    © Copyright / Fotograf: Laurent Missbauer

    Der Torrone aus Turin, der Tobler inspirierte

    Torino ist mehr für seine Schokopralinen – wie die berühmten Gianduiotti mit Haselnüssen aus Langhe – und seinen Torrone (weisser Nougat), als für Gelati bekannt. Der Torrone inspirierte übrigens Theodor Tobler den Namen Toblerone. Mit 24 Jahren übernahm Theodor Tobler das Berner Schokolade-Unternehmen seines Vaters und setzte von Anfang an auf Expansion. Er kaufte weitere Schokoladenwerke in Turin und entdeckte dort den Torrone, den er mit Schokolade mischte. Entgegen der Behauptung, dass der Name Toblerone sich aus dem Englischen «Tobler-One» ableitet, als absolute Nr. 1 in der Toblerschen Produktepalette, setzt sich die Bezeichnung aus Tobler und Torrone, der italienischen Bezeichnung für Nougat, zusammen. Und bei den Miniaturen-Verkäufer an der Automotoretrò Messe fand man im Massstab 1:43 den berühmten Toblerone-Porsche Carrera RSR mit dem die Schweizer Bernard Chenevière und Peter Zbinden bei den 24 Stunden von Le Mans von 1974 Siebter wurden.

    Der älteste Porsche 911 der Schweiz

    Last but not least sah man an der Automotoretrò den ältesten Porsche 911 der Schweiz: Chassis Nummer 300176 von November 1964 eines Tessiner-Porsche Sammlers! Einmalig! Torino war auf jeden Fall eine Reise wert!

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