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Bildergalerie - Design-Ikonen von Delahaye in Stuttgart
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Sie zählen zu den schönsten Oldtimern der Welt: Design-Ikonen von Delahaye sind Kunstwerke auf Rädern, die auf den wichtigsten Klassiker-Veranstaltungen der Welt zu sehen sind. Während der Retro Classics widmet sich eine so noch nie dagewesene Sonderschau den eleganten Automobilen des französischen Autobauers. Dieser Artikel geht - frei nach Bernhard Jaeggy - kurz auf die Fahrzeuge ein und zeigt alle im Bild.

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Bildergalerie - Design-Ikonen von Delahaye in Stuttgart

Informationen zu dieser Foto Galerie

Erstellt am 8. März 2013
Text:
Bernhard Jaeggy / Bruno von Rotz
Fotos:
Bruno von Rotz 
(35)
 
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Sie zählen zu den schönsten Oldtimern der Welt: Design-Ikonen von Delahaye sind Kunstwerke auf Rädern, die auf den wichtigsten Klassiker-Veranstaltungen der Welt zu sehen sind. Während der Retro Classics widmet sich eine so noch nie dagewesene Sonderschau den eleganten Automobilen des französischen Autobauers.

Delahaye 135 (1949) - sportliche Limousine mit Antem-Karosserie, 3,5-Liter-Sechszylinder, 120 PS - an der Retro Classics Stuttgart 2013)
© Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

Eleganz und Extravaganz

Ob auf dem weltberühmten Concours d’Elegance in Pebble Beach, beim Concorso d’Eleganza am Comer See oder beim Concours d’Elegance in Amelia Islands – wo immer Oldtimer der Marke Delahaye auftauchen, ziehen sie mit ihrer Eleganz und mit ihren außergewöhnlichen Karosserien die Blicke des Publikums auf sich. Noch nie gab es eine Delahaye-Ausstellung, wie sie während der Retro Classics zu sehen sein wird. 25 Fahrzeuge des französischen Herstellers aus den Jahren 1934 bis 1954 werden erstmals gemeinsam gezeigt und bieten einen Überblick über die Blütezeit des berühmten Fahrzeugbauers.

Vom Zweirad zum Vierrad

Emile Delahaye hatte seine Firma bereits 1845 in Tours/Frankreich gegründet. Sie beschäftigte sich mit der Herstellung von Backsteinen, Eisenbahnwaggons und stationären Motoren. Doch Delahaye interessierte sich für den Fahrzeugbau. Seine ersten erfolgreichen Produkte waren kettengetriebene ein- und zweizylindrige Fahrzeuge. Ein kurzer Ausflug in den damals populären Rennsport brachte 1896 bei der Rallye Paris – Marseille – Paris und 1902 beim Rennen Paris – Wien nicht den erhofften Erfolg. Ein Umzug in die Hauptstadt Paris gab dem Unternehmen neuen Auftrieb. Der Firmengründer hatte sich inzwischen in den Ruhestand zurückgezogen.

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Personenwagen ab 1904

Die Société des Automobiles Delahaye begann in der Rue du Banquier mit der Produktion von Personenwagen und von Omnibussen und Feuerwehren. Im Jahr 1904 präsentierte man bei Delahaye einen 4,4 Liter Vierzylindermotor. Ein Auftrag vom spanischen Königshaus im Namen von König Alonso VIII. folgte. Die Qualität der Motoren, ihr moderater Verbrauch und ihre Robustheit zeichneten das Unternehmen aus.

Geschäftsführer Charles Weiffenbach ließ einzelne Fahrzeug-Bauteile standardisieren, um rationeller fertigen zu können. Die Weltwirtschaftskrise bremste die Expansions-Gedanken ein. Doch bei der Pariser Automobilschau 1933 glänzte Delahaye erstmals mit zwei Superlux-Modellen mit Vier- und Sechszylinder-OHV-Motoren.

Zusammenarbeit mit den berühmtesten Karosseriebauern

Die Blütezeit von Delahaye begann. Die berühmtesten Karosseriebauer wie Figoni & Falaschi, Chapron, Graber oder Saoutschik schneiderten außergewöhnliche Blechkleider für diese Automobile.

Delahaye 135 (1949) - mit oppulenter Saoutchik-Cabriolet-Karosserie - an der Retro Classics Stuttgart 2013)
© Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

Auch in dieser Zeit sorgten Rennsiege für die nötige Werbewirksamkeit. Ein Weltrekord über 10.000 Kilometer mit 168 Stundenkilometer Spitze wurde aufgestellt. Delahaye übernahm die finanziell angeschlagene Firma Delage und baute seinen Ruf als leistungsfähiges Unternehmen weiter aus.

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Ausschnitt aus der Blütezeit

Die Stuttgarter Sonder-Ausstellung widmet sich den Fahrzeugen, die in der Blütezeit der Marke gebaut wurden. Highlights sind unter anderem ein Delahaye 135 MS Cabriolet Pourtout aus dem Jahr 1936und ein Delahaye Figoni Roadster mit atemberaubender Cabriolet-Karosserie.
Auch ein Cabriolet Typ 134 aus dem Jahr 1936 wird dabei sein. Hergestellt vom Karosseriebauer Labourdette ( Av. des Champs Elysées in Paris) mit einem 4-Zylinder-Motor, 2350 Kubikzentimeter, 60 PS und mechanischem Getriebe. Die Höchstgeschwindigkeit des 4,80 Meter langen und 1450 Kilogramm shweren Fahrzeugs lag bei 130 km/h. Es ist das einzige bekannte 4-Zyliner-Cabriolet der Firma Labourdette, die Mitte des 19. Jahrhunderts Pferdekutschen baute und daher für ihre äußerst hohe Qualität berühmt war.

Auch Rekord-Fahrzeuge

Vom Typ 135 „Coupe des Alpes“ werden gleich drei Preziosen aus den Jahren 1934 bis 1937 auf der Retro Classics gezeigt. Zwischen den Kriegen baute Henri Chapron (in Courbevoie bei Paris) ein Cabriolet mit sechs Zylindern und 120 PS, das bis 160 km/h beschleunigen konnte. Dieses sportlich-elegante, aber auch motorstarke Fahrzeug war das Traumautomobil für eine ganze Generation.

Das Schwester-Fahrzeug mit sechs Zylindern, drei Vergasern und 120 PS – ebenfalls von Chapron - erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h. In der Zwischenkriegsepoche bewältigten unerschrockene Fahrer die 1000 Kilometer lange Strecke von Paris nach Nizza in der Nacht bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 100 km/h. Das Modell aus den Jahren 1934/35, Karosserie von Autobineau (Neuilly sur Seine bei Paris) hatte sechs Zylinder, drei Vergaser und 120 PS. Es stellte 1934 zwanzig Weltrekorde in Montherly auf, zum Beispiel für eine Durchschnittsgeschwindigkeit in 48 Stunden von 177 km/h.

Im selben Jahr baute Delahaye auch Sportwagen, die alle klassischen Rennen in den französischen Alpen gewannen. Dies war dann der Grund, dass diese Modelle „Coupe des Alpes“ genannt wurden. Das gezeigte Exponat gilt übrigens als das älteste vom Modell 135.

Die Bildergalerie zeigt alle 25 ausgestellten Fahrzeuge und erlaubt den “Besuch” der Sonderausstellung bequem aus dem Sofa oder dem Bürostuhl heraus.

 
Quelle:

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