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Bild (1/31): Umschlag des Buches "Talbot-Lago Grand Sport - the Car from Paris", erschienen im August 2012 (© Verlag Dalton Watson Fine Books, 2012)
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    Talbot-Lago Grand Sport - The Car from Paris (Buchbesprechung)

    23. Dezember 2012
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Bruno von Rotz 
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    Weniger als 40 Talbot Lago Grand Sport wurden zwischen 1948 und 1952 gebaut, da mag es erstaunen, dass einer auszieht, um gleich zwei dicke Bildbände darüber zu schreiben. Doch Peter Larsen liess sich nicht beirren und trug über Jahre Fakten und Bilder zusammen, sprach mit Spezialisten rund um die Welt und besuchte Concours d’Elegance und Oldtimer-Anlässe auf mehreren Kontinenten. Das Ergebnis liegt jetzt vor, rund 650 Seiten, mehr als 1’400 Abbildungen, verpackt in zwei Büchern und einem Schuber.

    Dass eine derartige Informationsfülle bei einer überschaubaren Auflage nicht wohlfeil sein kann, erstaunt nicht. USD 350 ist gewiss kein Pappenstiel, aber wer sich wirklich für die Nachkriegsfahrzeuge von Anthony Lago interessiert, der wird an diesem Buch nicht vorbeikommen.

    In zwei Büchern organisiert

    Buch 1 (Volume I) definiert sozusagen den Hintergrund für die Fahrzeuge, Buch 2 (Volume II) ist dann den einzelnen Autos gewidmet. Der Leser wird in die Geschichte der Marke und der Macher, insbesondere Anthony Lago (Antonio Franco Lago), eingeführt. Dann wird die Technik der Grand-Sport-Fahrzeuge erklärt und schliesslich die involvierten Karosseriebauer - beinahe soviele wie Autos produziert wurden - beschrieben.
    Verzeichnisse und Übersichten zur Produktion, Broschüren und einige Besonderheiten runden den ersten und etwas dünneren Band ab.

    Der Mann hinter den Autos

    Es braucht Leute wie Anthony Lago, um aus mehr oder weniger nichts etwas derart Ausgefallenes zu gestalten wie die Talbot-Lago-Fahrzeuge. Anthony war ein Charmeur, ein listenreicher Verhandler, ein kompromissloser Geschäftsmann und unerschrocken, wenn es darum ging, eine Idee umzusetzen und an die Spitze zu gelangen, selbst wenn die Geldmittel fehlten. Peter Larsen schreibt in einem Abschnitt lakonisch, dass selbst wenn Anthony Lago gewusst hätte, dass es eigentlich fast gar keinen Markt für seine teuren Erzeugnisse gab, er kaum von seinem Unterfangen abzubringen gewesen wäre.

    Eine umfassende Zusammenfassung seines Lebens wird im ersten Buch dargelegt.

    Vom Rennsport inspirierte Technik

    Technisch orientierten sich die Nachkriegs-Talbot an den Rennwagen, die noch vor dem Krieg entwickelt worden waren. Runde 850 kg wog ein Grand-Sport-Chassis, das stabil genug war, auch ausladende Karosserien zu tragen. Der Reihen-Sechszylinder-Motor leistete rund 190 PS und war an ein Wilson Preselector-Getriebe gekoppelt. Im Buch sind Chassis-Zeichnungen, Motor-Querschnittszeichnungen und viele Bilder von einst und heute zu finden, die die Technik erklären.

    Eleganz versus Sportlichkeit bei den Karosserien

    Obschon einige der Grand-Sport-Fahrzeuge im Sport erfolgreich waren, machten doch die teilweise schwülstigen und ausladenden Karosserien den Talbot-Lago zur Attraktion. Antem, Barou, Contamin/Besser (?), Carlo Delaisse, Chapron, Dubos, Figoni et Falaschi, Franay, Graber, Motto, Oblin, Pennock, Saoutchik, Stabilimenti Farina, Tunesi und Van den Plas, sie alle hatten eines oder mehrere Chassis in ihren Betrieben und schufen mehr oder weniger unvergängliche Aufbauten, die die Besucher der Autosalons der Fünfzigerjahre zum Staunen und zum Träumen brachten. Mancher Wagen wurde gleich mehrmals karossiert. Die Vielfalt der Karosserien ist atemberaubend. Dass das Gros der Karosseriebauer aus Frankreich stammt, ist naheliegend.

    Die Einführungen zu dein einzelnen Karosseriebetrieben nimmt fast die Hälfte des ersten Buches ein.

    Die Fahrzeuge und deren Vergänglichkeit

    Praktisch der gesamte zweite Band, respektive rund 2/3 der gesamten Seiten, ist den einzelnen Fahrzeugen gewidmet. Wo vorhanden werden die Aufzeichnungen des Herstellers gezeigt. Die Geschichte ab Bau wird so weit wie möglich erörtert und mit umfangreichem Bildmaterial dokumentiert. Man kann mitverfolgen, wie einzelnen Wagen über die Zeit ihre Form und ihren Zustand änderten, wie einzelne gleich von mehreren Karosseriebauern eingekleidet wurden, wie Unfälle und Zerfall an ihnen nagten. Restaurierungsprojekte werden erklärt und bildmässig verfolgt. Interessant auch, dass die Fahrzeuge in einem relativ kleinen Kreis von Enthusiasten gehandelt wurden.

    Für den Connaisseur

    “Talbot Lago Grand Sport - The Cars from Paris” ist weder ein klassisches Coffee-Table-Book, noch eine schnell konsumierbare Markenübersicht.

    Dieses Buch ist von Enthusiasten und Liebhabern - Peter Larsen und Ben Erickson - für Gleichgesinnte geschrieben. Wer sich nicht für den französischen Karosseriebau interessiert und wen französische Sportwagen der Nachkriegszeit kalt lassen, der sollte einen Bogen um das Werk machen. Wer sich aber an den eleganten und ausladenden, bisweilen sogar schwülstigen Formen ergötzen kann, dem offeriert dieses Buch viele Stunden reinstes Lesevergnügen und Bildstudium.

    Bestellt werden kann der Zweibänder direkt beim Verlag Dalton Watson Fine Books .

    Bibliografische Angaben

    • Titel: “Talbot-Lago Grand Sport - The Car from Paris”
    • Autoren: Peter M. Larsen mit Ben Erickson
    • Verlag: Dalton Watson Fine Books
    • Sprache: Englisch
    • Publiziert: August 2012
    • Format: 219 x 304 mm
    • Umfang: ca. 648 Seiten, über 1’400 Bilder
    • ISBN 978-85443-247-6
    • Preis: USD 350

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