Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen eine angenehmere Nutzung zu ermöglichen: Mehr Informationen.
 
Einloggen und mehr sehen: Login
 
 
Jetzt einloggen oder kostenlos registrieren...
... und viel mehr Fotos und Artikel sehen.
Bild (1/20): Auszug aus dem Buch «Peter Lindner - Rennsportjahre 1955-1964» (© VIEW Verlag, 2014)
Fotogalerie: Nur 20 von total 22 Fotos!
2 weitere Bilder für registrierte Mitglieder.
Melden Sie sich jetzt kostenlos an.

Empfohlene Artikel / Verweise

Markenseiten

Alles über Jaguar

Aus dem Zeitschriftenarchiv

Suche nach ähnlichem Inhalt

Inserate

Aktuelle Marktpreise (Auswahl)

Preisbereich SEHR HOCH: € 75'001 bis 250'000
Jaguar E-Type 3.8 Serie 1 (1961-1962)
Cabriolet, 265 PS, 3781 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Jaguar 240 (1967-1969)
Limousine, viertürig, 133 PS, 2483 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Jaguar 340 (1967-1968)
Limousine, viertürig, 210 PS, 3442 cm3
Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
Jaguar 420 (1966-1968)
Limousine, viertürig, 245 PS, 4235 cm3
Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
Jaguar XJR (1999-2000)
Limousine, viertürig, 363 PS, 3996 cm3
 
Pantheon Basel - Ikonen und Boliden 2019: Pantheon Basel - Ikonen und Boliden 2019
Artikel drucken
Diese Funktion ist nur dann verfügbar, wenn Sie angemeldet sind.

  • Falls Sie einen Benutzernamen haben, melden Sie sich an (Login).
  • Ansonsten können Sie sich kostenlos registrieren!
  • Persönliches Archiv
    Sie können nur dann Inhalte dem persönlichen Archiv hinzufügen, wenn Sie angemeldet sind.

    Sie haben Benutzername und Passwort?
    Dann melden Sie sich an (Login).

    Noch kein Benutzername?
    Die Registrierung ist kostenlos und dauert höchstens eine Minute.

    Peter Lindner - Rennsportjahre 1955-1964 (Buchbesprechung)

    15. Dezember 2014
    Text:
    Balz Schreier
    Fotos:
    VIEW Verlag 
    (22)
     
    22 Fotogalerie
    Sie sehen 20 von 22 Fotos
    Weshalb nicht alle Fotos?

    Wie kann man alle Fotos sehen?

    2 weitere Bilder für registrierte Mitglieder.
    Melden Sie sich jetzt kostenlos an.

    Peter Lindners Leidenschaft war das Fahren am Limit und oft auch ein wenig darüber hinaus; schnell zu sein war ihm wichtiger als Meisterschaftsehren zu erringen. Peter Lindner als lohnabhängiger Profirennfahrer mit Stallorder und „artigen Interviews“ nach dem Rennen? Unvorstellbar! Er wollte unabhängig sein, im Rennsport ebenso wie im Geschäftsleben als Jaguar-Importeur; totaler persönlicher Einsatz, verbunden mit höchstem Risiko war der Preis, den er gerne dafür bezahlte.

    Auszug aus dem Buch «Peter Lindner - Rennsportjahre 1955-1964»
    © Copyright / Fotograf: VIEW Verlag

    Das Publikum an der Rennstrecke, aber auch seine Freunde und Mitstreiter liebten ihn dafür. Viele seiner Wegbegleiter verbindet eine ganz persönliche Erinnerung mit dem Kaufmann und Rennfahrer Peter Lindner, von der sie noch heute mit Respekt und Bewunderung berichten.

    Den Menschen Peter Lindner haben nur wenige wirklich gekannt. Für seine Familie und diejenigen, die ihm nahestanden, ist seine menschliche Art und die Gabe, den Moment zu leben, als gäbe es kein Morgen, für immer unvergesslich.

    Chronologisch durch das Leben von Peter Lindner

    Das Buch erzählt detailliert und mit vielen Annekdoten gespickt das Leben von Peter Lindner in chronologischer Form.

    Auszug aus dem Buch «Peter Lindner - Rennsportjahre 1955-1964»
    © Copyright / Fotograf: VIEW Verlag

    Glück im Unglück in Le Mans

    Das Buch ist voll mit kleinen interessanten Geschichten, so zum Beispiel ein Detail aus dem Einsatz beim 24 Stunden Rennen von Le Mans. Lindner berichtet nach ein paar Runden von der Höchstgeschwindigkeit auf der langen Gerade (Hunaudières): im höchsten Gang erreichte er 6300 U/min, was etwa 283 km/h entsprach. 40 Runden lang lief der Wagen problemlos. Dann aber gab es Probleme mit der Wassertemperatur.
    Als diese dann gelöst waren, ging es wieder problemslos weiter.

    Auszug aus dem Buch «Peter Lindner - Rennsportjahre 1955-1964»
    © Copyright / Fotograf: VIEW Verlag

    Die nächsten Probleme kamen aber nachts um 22:00. Trotz Getriebeproblemen fuhr man den Tank noch leer (weitere 25 Runden) und besuchte erst dann die Boxen. Und dort erreignete sich ein unerwarteter Vorfall: Während die Mechaniker den Jaguar reparierten und die Fahrer ums Auto herum standen, raste der Ferrari 250 GTO/64 auf der Start-Ziel-Geraden mit 250 km/h vorbei. Ausgerechnet in diesem Moment flog dessen Differenzial auseinander und Teile und Trümmer wirbelten durch die Luft. Eines davon schlug mit unüberhorbarem Ton auf die Karosserie des Jaguars auf. Ein Mechaniker erinnert sich: «Der parkierte Jaguar verschob sich um zirka 90 Zentimeter! Zum Glück hätten die Teile keine Menschen getroffen…»

    Obwohl das Rennen nach 3-stündiger Reparatur fortgesetzt werden konnte, tauchten weitere Probleme auf.

    Auszug aus dem Buch «Peter Lindner - Rennsportjahre 1955-1964»
    © Copyright / Fotograf: VIEW Verlag

    Solche und viele weitere Geschichten ziehen sich durch das ganze Buch. Ein Genuss!

    Im Alter von 34 Jahren aus dem Leben gerissen

    Das letzte Rennen bestritt der 34-jährige Peter Lindner am 11. Oktober 1964, es war das 1000-km-Rennen von Paris-Montlhéry. Die über 7km lange Strecke bestand zu jener Zeit aus dem 1,25km langen östlichen Hochgeschwindigkeitsoval und einem Strassenkurs. Das Rennen war zugleich der Abschluss der Sportwagensaison 1964, der 20. und letzte Wertungslauf der Sportwagen-Weltmeisterschaft dieses Jahres. Mehrere Rennfahrer hatten grossen Respekt von der Strecke, vor allem wegen der Steilwandkurve. Trotz schlechtem Wetter kamen unzählige Zuschauer zum Rennen. Nach 30 Runden war Lindner auf Platz 8, der viertbeste GT-Pilot. An der Spitze fuhr Graham Hill (mit Joachim Bonnier) auf Ferrari 330P.

    Nachdem es zu regnen begonnen hatte, kam es in der 83. Runde zu einem folgenschweren Unfall. Der Italiener Franco Patria hatte den in seiner Klasse führenden Werks-Abarth-Simca 1300 Bialbero von seinem Landsmann Luigi Taramazzo übernommen und war neu bereift und vollgetankt auf dem Weg aus der Boxengasse zurück auf die Strecke. Die Boxengasse war in Montlhéry nur durch Strohballen von der Strecke getrennt. Um für ein Mindestmass an Sicherheit zu sorgen, überwachten zwei Ordner und ein Sportkommissar die Ausfahrt und liessen nur dann Wagen wieder auf die Strecke, wenn diese frei war. Als Patria an der Ausfahrt wartete, kam Peter Lindner auf der regennassen Strecke aus der Steilkurve vor Start und Ziel, schien zu bremsen und geriet ins Schleudern. Er lag an sechster Stelle und war in einen Zweikampf mit dem Briten Dick Protheroe verwickelt, der ebenfalls einen E-Type-Jaguar fuhr.

    Die Motorhaube von Peter Lindners Jaguar im Schicksalsjahr 1964 - Auszug aus dem Buch «Peter Lindner - Rennsportjahre 1955-1964»
    © Copyright / Fotograf: VIEW Verlag

    Lindner verlor auf der glatten Bahn die Herrschaft über den Jaguar, berührte die Strohballen, wobei sich Fahrzeugteile lösten. Der Wagen wurde etwa zehn Meter hochgeschleudert, drehte sich um die eigene Achse, sodass Lindner hinausstürzte. Der Jaguar traf Patrias Abarth mit voller Wucht und drückte ihn gegen eine Mauer. Franco Patria wie auch die in unmittelbarer Nähe stehenden Ordner und der Sportkommissar waren sofort tot. Peter Lindner war zunächst noch bei Bewusstsein, starb jedoch trotz Bluttransfusion wenig später im Krankenhaus an seinen schweren inneren Verletzungen.

    Auszug aus dem Buch «Peter Lindner - Rennsportjahre 1955-1964»
    © Copyright / Fotograf: VIEW Verlag

    Das Rennen ging weiter und endete mit einem Erfolg von Graham Hill und Joakim Bonnier.

    Für immer unvergesslich

    Die Liebe zum Detail und auch den Respekt gegenüber des zu früh verstorbenen Peter Lindners ist auf jeder Seite dieses Buchs spürbar. Mit grösster Sorgfalt wurden die einzelnen Meilensteine aus dem kurzen Leben des privaten Rennfahrers zusammengestellt und zusammengefasst.
    Mit dieser Dokumentation in den Händen werden die Erinnerungen an den Menschen, Rennfahrer und Kaufmann Peter Lindner, auch 50 Jahre nach seinem tragischen Unfalltod in Monthléry ganz sicher nicht verblassen.

    Auszug aus dem Buch «Peter Lindner - Rennsportjahre 1955-1964»
    © Copyright / Fotograf: VIEW Verlag

    Saubere Dokumentation

    Was auffällt, sind die immer wieder auftauchenden Karten von damaligen Rennstrecken. Das beginnt mit einer Skizze zur Deutschland-Rallye 1958, zeigt unbekanntere Verläufe wie zum Beispiel die Rennstrecke Flugplatz Achum im Jahre 1962 oder ganz skurrile Streckenprofile wie jenes des Timmeljoch Bergrennens. Solche Details reichern den Text ideal an und geben dem ganzen Buch ein dokumentarisches Flair.

    Auszug aus dem Buch «Peter Lindner - Rennsportjahre 1955-1964»
    © Copyright / Fotograf: VIEW Verlag

    Übersichtliche Statistiken

    Im Anhang befindet sich eine kompakte Übersicht aller Renneinsätze Peter Lindners. Ebenso werden all seine Rennfahrzeuge kurz portraitiert und mit technischen Angaben ergänzt.

    Auszug aus dem Buch «Peter Lindner - Rennsportjahre 1955-1964»
    © Copyright / Fotograf: VIEW Verlag

    Bibliografie

    • Buch bestellen beim RacingWebShop oder direkt beim Verlag
    • Autoren: Peter Hoffmann, Thomas Fritz
    • Verlag: VIEW GmbH
    • Format: 240mm x 280mm, 304 Seiten, ca. 350 Bilder
    • Sprache: Deutsch
    • ISBN 978-3-945397-01-5
    • Preis: € 59,–

     

    Alle 22 Bilder zu diesem Artikel

    ···
     
    Quelle:

    Keine Kommentare

     
    Möchten Sie einen Kommentar abgeben?
  • Sie haben bereits einen Benutzernamen für Zwischengas?
    Dann melden Sie sich an (Login).
  • Sie haben noch kein Profil bei Zwischengas? Die Registrierung ist kostenlos und geht ganz schnell.
  • Empfohlene Artikel / Verweise

    Markenseiten

    Alles über Jaguar

    Aus dem Zeitschriftenarchiv

    Suche nach ähnlichem Inhalt

    Inserate

    Aktuelle Marktpreise (Auswahl)

    Preisbereich SEHR HOCH: € 75'001 bis 250'000
    Jaguar E-Type 3.8 Serie 1 (1961-1962)
    Cabriolet, 265 PS, 3781 cm3
    Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
    Jaguar 240 (1967-1969)
    Limousine, viertürig, 133 PS, 2483 cm3
    Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
    Jaguar 340 (1967-1968)
    Limousine, viertürig, 210 PS, 3442 cm3
    Preisbereich HOCH: € 15'001 bis 75'000
    Jaguar 420 (1966-1968)
    Limousine, viertürig, 245 PS, 4235 cm3
    Preisbereich MITTEL: € 5'001 bis 15'000
    Jaguar XJR (1999-2000)
    Limousine, viertürig, 363 PS, 3996 cm3
    Pantheon Basel - Ikonen und Boliden 2019: Pantheon Basel - Ikonen und Boliden 2019