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    Noch mehr Tipps von den Restaurierungs-Profis (Buchbesprechung)

    5. August 2018
    Text:
    Werner Bartholai
    Fotos:
    Delius Klasing Verlag (Repro Zwischengas) 
    (7)
    Delius Klasing Verlag 
    (1)
     
    8 Fotogalerie

    Wird man dank der YouTube-Videos zum Restarurierungsprofi? Kaum, denn ohne Grundwissen und das richtige Werkzeug sind die Ergebnisse von vorgenommenen Arbeiten oft eher gemischt und sicherlich nicht auf Fachexpertenniveau. Ähnliches lässt sich natürlich auch über Bücher sagen, die es zum Thema “Restaurieren” natürlich reichlich gibt. Und trotzdem verdienen es die Bände von Paul Fraysse und Philippe Sauvat, genauer betrachtet zu werden, denn die beiden Autoren bringen es fertig, auf gerade einmal 160 Seiten pro Band einiges Wissen herüberzubringen. Und so kam denn auch nach einem ersten Buch “Restaurieren wie die Profis” vor einigen Monaten bereits der zweite Band unter gleichem Titel, aber nun mit grünem anstatt blauen Einband, heraus.

    Bewährtes Rezept

    Wie bereits im ersten Band nehmen sich Fraysse und Sauvat bestimmter Problembereiche an, um sie dann fundiert und umfangreich illustriert zu lösen. Sie sind auch einsichtig genug, vor gewissen Arbeiten abzuraten.

    Die einzelnen Kapitel funktionierten immer auf dieselbe Weise. Erst wird das Thema eingeführt, dann wird die Lösung in einer Schritt-für-Schritt-Anleitung erklärt. So lernt man beispielsweise, wie man das Gewinde einer Zündkerzenbohrung repariert.

    Gewinde der Zündkerzenbohrung reparieren - Buch "Restaurien wie die Profis"
    © Copyright / Fotograf: Delius Klasing Verlag (Repro Zwischengas)

    Ob man als technischer Novize nun gleich zu Gewindeschneider und Bohrmaschine greifen sollte, das würden wir allerdings in Frage stellen. Zwar erklären die beiden erfahrenen Restaurierer das Vorgehen ziemlich detailliert, aber etwas handwerkliche Erfahrung ist immer noch vonnöten und das richtige Werkzeug sowieso.

    Nicht nur für Restaurierer

    Man muss aber nicht unbedingt gleich am Restaurieren eines ganzen Autos sein, um interessante Erkenntnisse zu finden. Viele der erklärten Arbeiten können auch bei der Wartung eines alten Autos hilfreich sein, wie das Kapitel, bei dem es um den Ersatz des Zahnriemens geht.
    Die beiden Autoren sind Franzosen, doch die erwähnten Fahrzeugbeispiele betreffen in vielen Fällen auch deutsche Autos.
    Aber man erkennt schnell, dass weitere Fachbücher wohl in vielen Fällen nötig sind, wie im Kapitel, wo es um den Ersatz von Glühlampen geht.

    Selbst für Nichtschrauber interessant

    Muss man unbedingt selber schrauben, um dieses Buch interessant zu finden? Natürlich sind es schon primär die Self-Made-Men, die die Autoren ansprechen. Aber selber, wenn man zwei linke Hände hat und mechanische Arbeiten gerne einem Spezialisten überlässt, wird man bei Fraysse und Sauvat viel Wissenswertes finden, das einem auch bei der Beurteilung der Spezialisten, die man an sein Auto heranlässt, helfen kann.

    Und, wenn die beiden Autoren einen Scheunenfund wieder zum Leben erwecken und erklären, wie sie dabei vorgehen, dann ist das auch aus der reinen Beobachterperspektive hochinteressant.

    Auch der Umgang mit dem Multimeter kann für Nicht-Selbstschrauber beim Diagnostizieren wertvoll sein und Fraysse und Sauvat zeigen, was man hier alles herausfinden kann.

    Fairerweise muss man sagen, dass die Themenwahl beim zweiten Buch nicht beliebig ausgewogen ist und dass der Titel “Restaurieren wie die Profis” eigentlich etwas zu weit greift, aber das soll die 160 Seiten nicht herabwürdigen.

    Inhaltsverzeichnis - Buch "Restaurien wie die Profis"
    © Copyright / Fotograf: Delius Klasing Verlag (Repro Zwischengas)

    Wer für bestimmte Themen Rat und Hilfe sucht, der sollte einfach vorab einen Blick ins Inhaltsverzeichnis werfen, damit er hinterher nicht enttäuscht ist.

    Einband vorne und hinten - Buch "Restaurien wie die Profis"
    © Copyright / Fotograf: Delius Klasing Verlag (Repro Zwischengas)

    Bibliografische Angaben

    • Titel: Restaurieren wie die Profis - weitere 1000 Tipps für die Oldtimer-Restaurierung von den Bremsen bis zum Zylinderkopf
    • Autoren: Paul Fraysse, Philippe Sauvat
    • Sprache: Deutsch
    • Verlag: Delius Klasing (Schneider Media)
    • Auflage: 1. Auflage Juli 2017
    • Format: Gebunden, 20,1 x 26,7 cm
    • Umfang: 160 Seiten, sehr viele Abbildungen
    • ISBN: 978-3-667-11070-1
    • Preis: EUR 34.90
    • Kaufen/bestellen: Online bei amazon.de , online beim Verlag Delius Klasing oder im einschägigen Buchhandel

    Ergänzung/Anmerkung

    Auch der erste (blaue) Band “Restaurieren wie die Profis” ist noch erhältlich, z.B. bei amazon.de . Hier geht es unter anderem um den Ausbau eines Rad- oder Getriebelagers, eines Silentblocks oder eines Wellendichtrings; Zylinderkopf-, Pleuel- und Kurbelwellenüberholung, Einbau von Kolben, Ventilen und Ventilsitzen, Einstellen von Ventilspiels und Zündung; Abtragen von Rost und Lack, Bleche bearbeiten, Antikorrosionsbehandlung, Schweißen mit Schutzgas oder Azetylen; Einbau der Heck- oder Windschutzscheibe; Herstellen von Dichtungen; Reparatur eines Benzintanks; Bremsen erneuern, entlüften und einstellen; Sitze aufarbeiten und Dachhimmel erneuern und anderes mehr.

    Alle 8 Bilder zu diesem Artikel

    ···
     
    Quelle:

    Alle Kommentare

     
     
    Tr******:
    08.08.2018 (10:43)
    Gerade das Kapitel über das "Wiedererwecken" eines Scheunenfundes ist problematisch und mitnichten interessant. Es zeigt, wie man sowas früher gemacht hat, als Autos wie die Simca Aronde noch auf jedem französischen Schrottplatz standen. Heutzutage so vorzugehen, ist fahrlässig. Man startet kein Auto nach so langer Standzeit, ohne den Motor vorher wenigstens von innen betrachtet und sich vergewissert zu haben, dass nichts im Argen liegt!
    Antwort vom Zwischengas Team (Chefredaktor)
    08.08.2018 (10:53)
    Ich pflichte Ihnen im Grundsatz bei. Immerhin wurden einige Vorkehrungen getroffen, bevor der Startversuch unternommen wurde. Aber Innenrost und ähnliches, also typische Standschäden, wurden dabei natürlich nicht berücksichtigt
    Antwort von tr******
    08.08.2018 (11:17)
    Ja, die Vorkehrungen sind ja auch nicht neu. Hier wurde nur aufgeschrieben, was Selberschrauber seit Generationen praktizieren. Obendrein kommt ja auch noch dazu, dass es nichts nützt: Ein 60 Jahre alter Motor dürfte über kurz oder lang eh' nicht ohne Überholung auskommen. Und mit der beschriebenen Methode besteht obendrein die Gefahr, ursprünglich rettbare Teile unwiederbringlich zu zerstören. Aber jetzt steht es in einem Buch. Und Bücher haben leider immer noch Autorität.
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