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Bild (1/38): Buch Cover - Les Suisses au Mans 2012 (© Turbo Editions, 2012)
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    Les Suisses au Mans 2012 (Buchbesprechung)

    17. Dezember 2012
    Text:
    Balz Schreier
    Fotos:
    Balz Schreier 
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    Von der Scuderia Filipinetti mit Claude Sage, Franco Sbarro und Henri Pescarolo via Walter Brun Motorsport, Jo Bonnier und Karl Foitek zu Jo Seppi Siffert: Das siebte Buch der Reihe "Schweizer in Le Mans" (Les Suisses au Mans) ist mit seinen 350 Seiten wieder vollgepackt mit interessanten Motorsport Berichten und Fotos! 

    Zwei Drittel des Buches widmen sich dabei den Jahren 1962, 1972, 1982 (und ein bisschen aus 1992 und 2002). 

    Speziell imposant sind die satten 50 Seiten über die Scuderia Filipinetti mit persönlichen Sichtweisen von Claude Sage, Franco Sbarro und Henri Pescarolo. Ein Buch, das nicht nur Schweizer Le Mans Fans interessieren dürfte!

    Schweizer in Le Mans

    Es ist schon erstaunlich, wie viele Personen aus einem so kleinen Land wie der Schweiz bei internationalem Motorsport weit vorne mitmischen können. Und dies war schon sehr früh der Fall! Das 24 Stunden Rennen von Le Mans wurde erstmals 1923 durchgeführt. Selbst bei jener Premiere war ein Schweizer dabei: Edouard Prost auf Berliet VH 12HP, Gesamtplatz 20, nur wenige Fahrzeuge erreichten überhaupt das Ziel! 

    Schaut man weiter auf die Historie des 24 Stunden Klassikers, stellt man eine regelmässige Schweizer Teilnahme fest und diese gipfelte 2011 mit dem ersten Gesamtsieg für einen Schweizer Rennfahrer: Marcel Fässler. Als ob dies nicht genügen würde: Diese Spitzenleistung konnte 2012 wiederholt werden und somit geht die Schweiz mit bisher 2 Gesamtsiegen in die Geschichte des Langstreckenrennens in der Sarthe ein.

    1962: Scuderia Filipinetti auf 50 Seiten

    Literatur über dieses faszinierende Schweizer Rennsportteam gibt es nicht viel, umso bedeutender sind diese 50 Seiten über die Erfolge und Niederlagen des 1962 vom damaligen Schweizer Ferrari-Generalimporteur Georges Filipinetti gegründeten Unternehmens.

    Beleuchtet werden alle Etappen, noch nie publizierte Fotos von Rennfahrern, Teamchefs, Mechanikern und natürlich Fahrzeugen machen dieses Kapitel besonders schmackhaft.

    Schwerpunkte dieses Kapitels sind die persönlichen Sichtweisen folgender Berühmtheiten:

    • Claude Sage (Rennteamleiter bis 1970)
    • Franco Sbarro (Chefmechaniker bis 1968)
    • Phil Henny (Teamchef 1966, mit Dieter Spoerry auf Ford GT40 in Le Mans)
    • Armand Schaefer (für Scuderia Filipinetti als Rennfahrer mit Karl Foitek in Le Mans auf Alfa Romeo Giulietta GZ)
    • Henri Pescarolo (Rennfahrer für Filipinetti in Le Mans 1971 auf Ferrari 512F)
    • Im Kapitel über 1962 findet man auch Artikel über Heinz Schiller (auf Porsche 356B Abarth) und Karl Foitek (auf Alfa Romeo Giulietta Zagato SVZ).

    Immer wieder erblickt man witzige Details im Buch: so zum Beispiel den Originalbrief von Abarth Teamchef an Karl Foitek betreffend seiner Teilnahme in Le Mans 1961, dass sie froh wären, wenn er sein Hotelzimmer selber organisieren könnte...

    Brief von Abarth an Karl Foitek

    Schweizer auf Chevrolet

    Ein kleines Kapitel widmet sich jenen Schweizern, die mit einem Chevrolet in Le Mans teilnahmen. Ab 1960 fuhr Chevrolet in Le Mans mit und erreichte im ersten Jahr gleich den Gruppensieg.

    1972: 14 Schweizer in Le Mans

    Dies war wohl das Jahr mit den meisten Schweizer Rennfahrern am 24 Stunden Rennen von Le Mans: Walter Brun, Claude Haldi, Florian Vetsch, Herbert Müller und Peter Mattli waren die bekannteren unter den vierzehn Startern.

    Wirklich witzige Fotos und Fakten findet man auf den Seiten über Florian Vetsch (z.B. wie er selber Schnee schaufelt, um im Berner Oberland den neuen Citroën präsentieren zu können).

    1972 lud aber leider nicht nur zum Feiern ein, es ist auch das Jahr des tragischen und tödlichen Unfalls von Jo Bonnier, Gründer des berühmten Schweizer Rennteams "Ecurie Bonnier Switzerland", vier Seiten widmen sich seiner Zeit in Le Mans und zeigt viele Fotos des wohl für immer in Erinnerung bleibenden Lola T280, in seiner gelben Emmentalerkäse-Fahrzeuglackierung:

    Jo Bonnier beim 24 Stunden Rennen von Le Mans 1972

    1982: Startschuss für Brun Motorsport

    Walter Brun fuhr in den 60er Jahren etliche Bergrennen und gewann in den 70er Jahren unter BMW-Schnitzer vier Mal die Europäische Bergmeisterschaft auf einem BMW 2800 CS.

    • 1982 fuhr er auf einem Sauber C6 in Le Mans und gründete danach sein eigenes Rennsport Team: Brun Motorsport. Die Historie seines Rennteams ist imposant und verdient unbestritten die 17 Seiten in diesem Buch:
    • 1983 kehrte er nach Le Mans zurück, diesmal mit seinem eigenen Team und zwei Fahrzeugen: BMW M1 (Gruppe B) und einem Sehcar C6 (Gruppe C, gefahren von Jacques Villeneuve), beide ausgeschieden, kein Erfolg.
    • 1984 meldete Walter Brun zwei Porsche 956 an, Walter Brun sass dabei selber in einem der beiden Cockpits. Sein Fahrzeug holte Gesamtplatz 4, sein zweites Platz 7, ein sensationeller Erfolg für so ein junges Team!
    • 1985 wurde erneut als Pechjahr verbucht, beide Porsche 962 schieden, wenn auch sehr spät, im Rennen aus
    • Die Beharrlichkeit zahlte sich aber aus und so folgte Gesamtplatz 2 im Jahre 1986, diesmal auf Porsche 962C. Diesen Erfolg erzielte zwar nicht Walter Brun eigenes Auto (welches schon nach 75 Runden ausschied), aber schliesslich zählt in Le Mans vor allem der Teamgeist und 1986 war deshalb ein Meilenstein in der Historie von Brun Motorsport
    • 1987 reihte sich wieder eine Nullnummer in die Historie ein: Alle drei Porsche 962 schieden aus
    • 1988 erzielte Brun den Gesamtplatz 7 auf Porsche 962C
    • 1989 waren fünf Porsche 962C des Brun Motorsport Teams am Start! Nur einer schaffte es ins Ziel und holte Platz 10. Eine Enttäuschung.
    • Besser als Platz 10 lag einfach nicht mehr drin, auch 1990 holten sie Platz 10, ebenso 1991 mit dem berühmten Repsol Porsche 962.

    Die Bilder und Informationen über die Zeiten des Brun Motorsport Teams in Le Mans sind in diesem Buch einzigartig dokumentiert!

    Die Haberthur Zeiten

    Zehn Seiten werden dem Haberthur Racing Team gewidmet und seinem Gründer Guido Haberthur. Es beginnt mit der Premiere in Le Mans unter dem Team "Écurie Jean Sage", wo sie mit einem Porsche 911S und dem Rennfahrer Björn Waldegaard am Start waren, streift kurz den Einsatz von Philippe Siffert (Sohn von Joseph Siffert), der 1995 unter "Elf Haberthur Racing" leider nur unehrenhafte 13 Runden schaffte und endet schliesslich beim Gruppensieg in der GT Klasse 1997 mit dem berühmten Toblerone Porsche 911 GT2.

    Viel Schweizer Prominenz an der Buchvernissage

    Wie jedes Jahr fand die Buchvernissage in der Nähe von Lausanne statt, wo die Gäste zur Speedy Garage von Besitzer Alexandre Pesci eingeladen wurden. Man feierte nicht nur die Publikation des neuesten Buchs des Autors Jean-Marie Wyder sondern auch den erneuten Sieg in Le Mans: Rebellion Racing ist seit 2011 der schnellste Benziner-Prototyp (nach der Dieselfraktion) am 24 Stunden Rennen von Le Mans.

    Alle Fahrer des Rebellion Teams waren vor Ort: Anekdoten des Siegerfahrzeugs erzählten Nicolas Prost (Sohn von Formel 1 Legende Alain Prost), Nick Heidfeld und Neel Jani.

    Natürlich fehlte auch dieses Jahr Marcel Fässler nicht, der 2011 als erster Schweizer Sieger der 24 Stunden von Le Mans gefeiert wurde und 2012 diese Heldentat wiederholen konnte!

    Eine Überraschung war die Präsenz von Claude Sage, Rennteamleiter der Scuderia Filipinetti bis 1970 und er ehrte die Gastgeber mit respektvollsten Worten. Er meinte, dass solche Anlässe wichtig für die Schweizer Motorsport Szene sei und leider viel zu wenig stattfinden würden.

    Ein weiterer Höhepunkt war sicherlich der Auftritt von Formel 1 Rennfahrer Alain Prost, der laut eigenen Worten v.a. wegen einem Grund persönlich vor Ort sein wollte: Seinem Sohn für den erneuten Sieg gratulieren und natürlich um den einen oder andern Kollegen aus früheren Zeiten zu treffen.

    Und so war es als Gast sehr spannend zu verfolgen, wer mit wem Worte wechselte, Sébastien Buemi mit Max Welti, Neel Jani mit Marcel Fässler, Claude Sage mit ... Georges Gachnang! Dann erblickte man noch Philippe Favre (Rennfahrer in Le Mans 1995 auf Honda NSX GT1, sein Geschwisterteam holte den Gruppensieg)

    Informationen

    • Das Buch kann direkt via  http://www.lessuissesaumans.ch bestellt werden
    • 350 Seiten
    • Sprache nur in französisch
    • Hauptautor: Jean-Marie Wyder
    • Co-Autoren: Christian Borel, Mario Luini, Gérard Vallat, Benoît Wyder
    • Preis: 99.- CHF

     

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    ···
     
    Quelle:

    Neueste Kommentare

     
     
    ho******:
    18.12.2012 (18:15)
    Da gratulier ich natürlich meinem Freund Quick Nic, dem ich seit seinem F1-Debut verbunden bin. Als Wahlschweizer ja auch ein Suisse au Mans....
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