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Bild (1/5): Buch "Die legendären Gabelbachrennen" von Göran Cialla - Einband vorne und hinten (© Göran / Petra Cialla, 2013)
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    Die legendären Gabelbachrennen von 1904 bis 1934 (Buchbesprechung)

    Erstellt am 18. Oktober 2013
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Göran / Petra Cialla 
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    Archiv Daimler AG 
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    Es gibt Bücher, von denen hört man kaum je etwas, wenn Sie einem nicht empfohlen werden. Das Buch “Die legendären Gabelbachrennen” gehört in diese Kategorie, denn es ist weder im Buchhandel noch über die einschlägigen Online-Händler zu kaufen. Natürlich behandelt das Buch auch kein Thema, das die Massen interessiert.

    Für Historiker, aber auch allgemein an der Geschichte des Automobils und im Besonderen an der Vergangenheit des Motorsports Interessierte, bietet das Buch aber einen tiefen Einblick in eine Periode und eine Thematik, welche ansonsten nicht allzu breit dokumentiert sind.

    Mercedes Benz SSKL (1933) -am Gabelbach-Bergrennen von 1933 fährt Manfred von Brauchitsch den Sieg in der Sportwage-Klasse bis 8 Liter mit Tagesbestzeit und Streckenrekord heraus
    © Copyright / Fotograf: Archiv Daimler AG

    Von 1914 bis 1934

    Das erste Bergrennen am Gabelbach fand 1904 bei Ilmenau im schönen Thüringen statt, bis 1934 wurden 12 weitere durchgeführt. Diese erfreuten sich grosser Beliebtheit, Zehntausende Zuschauer säumten die ursprünglich 3,3 km langen Bergrennstrecke. Es war die Blütezeit des Motorsports und eine Zeit, als sich die Rennfahrzeuge von den “normalen” Autos noch nicht so fundamental unterschieden wie heute. Es war aber auch eine Zeit, als viele kleine und oftmals nur lokal bekannten Autohersteller existierten, die ihre Fahrzeuge am Berg erproben wollten und damit bei gutem Abschneiden für Renommee sorgen konnten.

    Nicht am Publikumsinteresse starb das Bergrennen, sondern an der immer weiter gesteigerten Leistungsfähigkeiten der Rennwagen und an der Präferenz, diese in internationalen Rundstreckenrennen zu präsentieren. 1935 versuchten es die Ilmenauer noch mit einer Zuverlässigkeitsfahrt, doch dann geriet die kleine Bergstadt motorsportlich in Vergessenheit.

    1993 wurde das Gabelbachrennen dann wiederbelebt und in der Folge fanden viele historische Rennveranstaltungen statt, die im Buch auch einige Seiten erhalten.

    Jenseits von Bugatti, Mercedes und Amilcar

    Nicht nur ein Wiedersehen mit einem historischen Bergrennen, sondern auch mit den Fahrzeugen, die damals im Rennsport anzutreffen waren. Während man heute ja Bugatti, Mercedes, BMW, MG und vielleicht auch Amilcar an vielen Revivals sehen kann, sind damals erfolgreiche Fahrzeuge und Marken wie Stoewer, Apollo, Koco, Ley, Simson, Steyr, Brennabor, Dixi, Hansa, nebst vielen anderen praktisch verschwunden.

    Buch "Die legendären Gabelbachrennen" von Göran Cialla - auch unbekannte und längst vergessene Teilnehmerfahrzeuge werden gezeigt
    © Copyright / Fotograf: Göran / Petra Cialla

    Umso spannender ist es, gerade diese Sport- und Rennfahrzeuge von damals wieder einmal abgebildet zu sehen. Und die vielen abgebildeten Werbeanzeigen zeigen diese verschwundenen Marken auch noch aus einer anderen Perspektive.

    Kein Schmökerbuch

    Das Buch “Die legendären Gabelbachrennen” eröffnet sich einem nicht beim oberflächlichen Betrachten, man muss sich schon darin vertiefen. Es gibt weder ein Inhaltsverzeichnis noch ein umfangreiches Tabellenwerk, wer die Geschichte des Gabelbachrennen verstehen will, muss sich durch das Werk von Göran Cialla durcharbeiten. Aber es lohnt sich, denn man erfährt dabei nicht nur über die einzelnen Durchführungen des Rennens sondern halt eben auch viel über das geschichtliche Umfeld der Veranstaltungen.

    Buch "Die legendären Gabelbachrennen" von Göran Cialla - Hulreich Heusser, einer der Stars der Gabelbachrennen
    © Copyright / Fotograf: Göran / Petra Cialla

    Die rund 200 vornehmlich historischen Abbildungen, die man vorher wohl kaum je gesehen hat, machen den besonderen Reiz des Buches aus, auch wenn der Druck sicher nicht die ganze Qualität der alten Fotografien herüberbringen kann.

    Ein besonderes Schmankerl hat sich der Autor mit der Integration einer Stereo-Aufnahme des Bugattis von W. Todt auf Seite 83 geleistet, für den vollen Genuss braucht man dazu aber eine Rot-Blau-Brille.

    Von einem Kenner und Enthusiasten geschrieben

    Der Autor ist nicht nur Kenner der Materie, sondern auch ein grosser Fan des Rennens. Dies dokumentiert sich nicht nur darin, dass er auch die “Revivals” mitorganisiert, sondern auch in folgender Aussage: “Wenn ich einen Wunsch für ‘Zeitreisende’ frei hätte, dann wäre das große Rennen von 1928 am Gabelbach mein Ziel, denn dies war die Geburtsstunde des SSK mit Caracciola und dessen Kampf gegen Heusser auf Bugatti und damit Spannung bis zum Schluss”.

    Das Buch gibt es wie bereits erwähnt nicht im Buchhandel, zu kaufen, es kann über die Mailadresse meingabelbachbuch@gmx.de bestellt werden. Zum Buchpreis von Euro 29.90 kommen je nach Zielland Versandkosten von Euro 3.50 (Deutschland) oder Euro 10.00 (Schweiz) dazu, eine überschaubare Investition für ein Buch, für das es keine Alternative gibt. Einige weitere Informationen zum Buch finden sich auch auf der Webseite des Gabelbachrennens .

    Bibliografische Angaben

    • Titel: “Die legendären Gabelbachrennen”
    • Autor: Göran Cialla
    • Sprache: Deutsch
    • Umfang: 160 Seiten, rund 200 Schwarz-Weiss-Fotos und Illustrationen, einige wenige Farbfotos
    • Format: A4 quer, 30cm x 21 cm, gebunden
    • Verlag: Verlag Educational Consulting GmbH, D-Ilmenau
    • Auflage: Erste deutsche Ausgabe 2013
    • Preis: Euro 29.90 (zuzüglich Versandkosten, Euro 3.50 in Deutschland, Euro 10.00 für den Versand in die Schweiz)
    • ISBN: nicht bekannt
    • Bestellung:  via Email

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