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    Die Stagnation im Klassikermarkt auf hohem Niveau und mit Ausreissern - internationaler Auktionsrückblick (Buchbesprechung)

    13. November 2016
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Historica Selecta (Repro Zwischengas) 
    (10)
    PR 
    (3)
     
    13 Fotogalerie

    Es wird jedes Jahr mit grosser Ungeduld erwartet, das Standardwerk von Adolfo Orsi und Raffaele Gazzi, genannt “Classic Car Auction Yearbook”. Jetzt ist die Ausgabe 2015/2016, welche die Auktionen bis und mit August 2016 abdeckt. 5644 an den grössten Versteigerungen gehandelte Autos wurden sauber protokolliert.

    Adolfo Orsi diskutiert das vergangene Versteigerungsjahr mit Vertretern von Artcurial, Bonhams und RM/Sotheby's
    © Copyright / Fotograf: PR

    1,2 Milliarden USD Umsatz wurden dokumentiert, was nur 1,5% weniger sind als im Jahr zuvor. Und dies, obschon die Verkaufsquote von 78 auf 72 Prozent gesunken ist. Für viele Modelle sank der durchschnittliche Marktpreis, eine Beruhigung auf hohem Niveau, nachdem die Preise vorher Jahr für Jahr zweistellig gewachsen waren.

    Ferrari wieder an der Spitze

    812 Sport- und Rennwagen von Ferrari bilden das grösste Kontingent im Jahrbuch, sie repräsentierten 30% des Umsatzes und stellen auch fünf der zehn teuersten Autos im Untersuchungszeitraum. Auch der Spitzenplatz geht mit dem von Artcurial verkauften Ferrari 335 S von 1957 an die Marke mit dem Pferdchen, beim zweiteuersten Auto handelt es sich ebenfalls um einen Ferrari des Typs 290 MM von 1958, verkauft durch RM/Sotheby’s.

    Der Teuerste im Untersuchungszeitraum 2015-2016 - Classic Car Auction Yearbook 2015/2016
    © Copyright / Fotograf: Historica Selecta (Repro Zwischengas)

    Zwei Alfa Romeo (beides 8C Vorkiegsmodelle), ein Jaguar (D-Type), ein Aston Martin DB4 GT Zagato von 1962 und eine Shelby Cobra von 1962 komplettieren die Top 10.

    Neue Käufer, neue Trends

    Auffallend gemäss den Kommentaren der Auktionshäuser ist der Trend zu neueren Autos. Dies wird damit erklärt, dass die Käufer jünger und offenbar früher reich würden, und sich somit die Autos ihrer Kinderträume früher kaufen könnten. Gefragt seien Autos bis ungefähr Jahrgang 2005 und gerne mit Handschaltung und besonderen Spezifikationen.

    Adolfo Orsi erklärt die Anteile der verschiedenen Bauperioden
    © Copyright / Fotograf: PR

    Während das Vorkriegssegment erneut im Schnitt schwächer notiert und auch weniger häufig gehandelt wurde, glänzten besondere Autos mit Spitzenresultaten.

    Spannende Statistiken

    Was die Orsi/Gazzi-“Bibel” auszeichnet sind neben den akribisch dokumentierten Notierungen insbesondere auch die vielen Statistiken und Auswertungen. USA war erneut für den Hauptteil des Auktionsumsätzes verantwortlich, 64,51% wurden in Amerika zugeschlagen. Grossbritannien folgt auf Platz 2 (15.01%), Frankreich auf Platz 3 (10,92%).

    Die Verkaufsquote ging in allen Ländern zurück, in USA von 85% auf 77%, in Grossbritannien von 72% auf 68%, in Kontientaleuropa von 75% auf 65%.

    Interessant auch die Währungseffekte, während der Gesamtumsatz in USD sank, stieg er in britischen Pfund und in Euro an (in Franken wäre er vermutlich auch gesunken).

    Die sogenannte “Post Classic”-Kategorie, also die neueren Autos, machten 2015/2016 bereits einen Anteil von 25% an den Autos, 19,05% am erzielten Preisvolumen aus.

    Langfristige Betrachtung

    Orsi und Gazzi sammeln nun schon seit über 20 Jahren Auktionsdaten, die ersten Datensätze stammen aus dem Jahr 1993. Und weil sie auch die Chassisnummern notieren, können spezifische Autos auch über die Jahre verfolgt werden. Beispiele derartiger Analysieren sind im Buch immer ein ganz besonderer Leckerbissen. So kann man etwa sehen, dass aus einem Aston Martin DB2/4 Spider Bertone von 1954 aus 275’000 USD, erzielt im Jahr 1995/1996 bis heute USD 3,08 Millionen geworden sind. Ein Alfa Romeo 1900 C Sprint der zweiten Serie mit Touringkarosserie erzielte 2003/4 USD 91’000, dieses Jahr USD 238’000.

    Ein Lancia Delta S4 Stradale von 1985 wurde 2004/5 noch für USD 45’000 verkauft, während er in der aktuellen Saison USD 440’000 einbrachte, Faktor 10 in 11 Jahren.

    Durchschnittliche Preise für bestimmte Fahrzeuge - Classic Car Auction Yearbook 2015/2016
    © Copyright / Fotograf: Historica Selecta (Repro Zwischengas)

    Von sechs häufig an Versteigerungen gehandelten Sportwagen (300 SL Flügeltürer, 300 SL Roadster, Aston Martin DB4, Ferrari Daytona, Jaguar E-Type 3.8 Roadster und Dino 246 GT gelang es nur gerade dem DB4, dem Daytona und dem Dino das Vorjahrespreisniveau knapp zu halten, während bei den übrigen drei deutlich tiefer notiert wurden, allerdings immer noch auf höherem Niveau als vor 4 oder 5 Jahren.

    Unterhaltsame Datenbank

    Auch das 2015/2016-Jahrbuch ist wiederum ein spannendes Werk geworden. Es ist aber mit CHF 79 oder EUR 73 auch wieder etwas teurer geworden und dies obschon es an Umfang nicht zugelegt hat und der Werbeinserate-Anteil auch immer weiter zu steigen scheint.

    Auch exotischere Marken - Classic Car Auction Yearbook 2015/2016
    © Copyright / Fotograf: Historica Selecta (Repro Zwischengas)

    Das Blättern im über 400 Seiten starken Wälzer macht Spass, auch weil es viele Bilder der Auktionshäuser zu sehen gibt und man immer wieder am einen oder anderen Ergebnis hängen bliebt.

    Einband - Classic Car Auction Yearbook 2015/2016
    © Copyright / Fotograf: Historica Selecta (Repro Zwischengas)

    Bibliografische Angaben

    • Titel: “Classic Car Auction Yearbook 2015/2016
    • Autoren: Adolfo Orsi, Raffaele Gazzi
    • Sprache: Englisch
    • Format: 24x31 cm
    • Umfang: 416 Seiten, über 900 Fotos, über 50 Grafiken
    • Verlag: Historica Selecta
    • ISBN: 978-88-96232-08-8
    • Preis: Euro 73 oder CHF 79
    • Kaufen/bestellen: Im einschlägigen Buchhandel (siehe Verlags-Website ), z.B. in der Schweiz bei BM Classics

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