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Bild (1/1): Titelblatt Buch "Porsche - Ursprung einer Marke" von Karl Ludwigsen (© Delius-Klasing Verlag, 2014)
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    Das Porsche-Gen - die Anfänge des Hauses Porsche (Buchbesprechung)

    25. Oktober 2014
    Text:
    Holger Merten
    Fotos:
    Delius-Klasing Verlag 
    (7)
     
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    Es gibt Automobilmarken, die haben Fans. Es gibt allerdings nur wenige Marken, deren Kunden “Maniacs” sind, die loyal bis zur Selbstaufgabe der Marke auf immer und ewig verbunden sind. Porsche ist eine derartige Marke, die mythisch aufgeladen ist.

    Wie aber schafft man einen Mythos? Wo kommt er her? Und wie kann man ihn über Dekaden aufrecht erhalten, besser noch steigern? Dieser Frage geht Karl Ludvigsen, einer der renommiertesten Automobil-Autoren der Welt, in seinem Buch "Porsche - Ursprung einer Marke" nach.

    Wer oder was macht Porsche aus

    Antworten darauf lassen sich viele finden und jeder Anhänger der Marke wird darauf seine eigene haben. Umso spannender sind die Diskussionen, die sich daraus in Foren, auf Treffen oder in Berichten ergeben, wenn es darum geht, Porsche zu fassen.

    Ein Mann und sein Auto. Stolz präsentiert sich der Selfmade Man Ferry Porsche vor dem Wagen (356 SC), der auch seinen Namen trägt
    © Copyright / Fotograf: Delius-Klasing Verlag

    Karl Ludvigsen hat sich dieser Diskussion nicht nur angenommen, er hat sich ihr gestellt. Das ist mutig, weiss der Autor doch am Anfang nicht, was er für ein Ergebnis erhalten wird. Um es vorweg zu nehmen, er trifft ins Schwarze. Hier ist ein Buch erschienen, wie man wenige findet. Ein Buch, das den vielen Fragen und Antworten nach den Ursprüngen eines Mythos nach geht und den Spuren einer Marke folgt, um aufzuzeigen, woher sie kommt. Den Diskussionen wird es keinen Abbruch tun, aber die Grundlage wird sich verändern.

    Wo soll man anfangen

    Karl Ludvigsen gilt als ausgewiesener Kenner der Porsche Geschichte. Und deshalb bedient er sich zur Spurensuche eines Kniffs. Der Autor beginnt nicht beim Lohner-Porsche und den Anfängen im Automobilbau um 1900 - nein, er beginnt bei der Gründung des Porsche Konstruktionsbüros im Jahr 1931. Das ist klug. Denn so beantwortet er die Frage, wann es mit Porsche eigentlich losging mit der Unabhängigkeit des Konstrukteurs. Was vorher war, war immer eingebunden in die Kompromisse eines Angestelltenseins von Ferdinand Porsche.

    Ab 1931 war das Konstruktionsgenie unabhängig und konstruierte, was und wie es ihm gefiel – auch und gerade für seine Auftraggeber. Hinzu kommt die Erkenntnis, dass 1931 zeitgleich ein Team feststand, mit dem Ferdinand Porsche und sein Unternehmen in den nächsten Jahren erfolgreich an dem Mythos schaffen konnte, um des es in diesem Buch geht. Rabe, Kommende, Käs, um nur einige zu nennen, sollten noch viele Jahre zum engsten Kreis des Porsche Clans gehören.

    Die Methode

    Es ist beeindruckend, was Karl Ludvigsen zusammenträgt. Und lesenswert. Die Auswertung zahlloser erstmals veröffentlichter Original-Dokumente, das Einbeziehen von Kennern der Marke, all das trägt dazu bei, sich den Wurzeln von Porsche anzunähern. Und zu verstehen, wie und warum alles so begann, welche Rollen das Volkswagenprojekt und der Auto Union Grand-Prix-Wagen spielten.

    Porsche Zuffenhausen im Jahr 1939 - In Stuttgart Zuffenhausen wo alles begann. 1939 hatte sogar das Volkswagenwerk hier seine Zweigstelle. Die Lebenslinien der beiden Unternehmen waren stets eng verquickt
    © Copyright / Fotograf: Delius-Klasing Verlag

    Und wie diese Projekte Vorboten eines Porsche-Wagens sind, der erst nach dem 2. Weltkrieg entstehen wird. Ludvigsen gelingt es, diese Projekte sowohl technisch als auch historisch in die Kontinuität des Unternehmens einzuordnen und dem Leser verständlich zu präsentieren, welche Bedeutung in diesen Kundenprojekten für das Unternehmen Porsche bestand. Kurz gesagt, er bringt Porsche auf den Punkt.

    Dabei verfolgt er zwei Fäden: Die konstruktiven Fähigkeiten des Hauses Porsche und das Designverständnis. Sie verdichten sich am Schluss zu einem dechiffrierbaren Code, aus dem sich alles heraus lesen lässt, was Porsche war und ist.

    Es entsteht ein roter Faden, der deutlich macht, warum erst die Modelle 924 und 928 entstehen mussten, um letztendlich den Fortbestand des 911ers und damit der Porsche-Gene zu sichern und damit dem Mythos Porsche auch im Unternehmen selber auf die Spur zu kommen.

    Was steht drin

    Porsche Kenner und die, die es werden wollen, spüren den Anfängen des Unternehmens nach. Es beginnt 1931 in Stuttgart, mit den bekannten Konstruktionen Auto Union GP-Wagen und Volkswagenprojekt. Dann wendet sich das Buch ausführlich der Sägemühle in Gmünd zu, wo die Porsches sich um 1945 hin zurück gezogen hatten, um von hier aus durchzustarten.

    Im Sommer 1948 letztes Finish am allerersten Porsche 356er Coupé. Dahinter der Wochen zuvor fertig gestellte Roadster. Im Hintergrund die Basis aller Anstrengungen. Ein VW Kübelwagen
    © Copyright / Fotograf: Delius-Klasing Verlag

    Dabei werden die ersten Porsche Modelle in ihrer Entwicklungsgeschichte ausführlich vorgestellt und in Beziehung zu den Vorkriegskonstruktionen des Volkswagenprojekts gestellt. Hier entschlüsselt und beantwortet der Autor manche offene Frage und löst einige bisher ungelöste Rätsel anhand der Untersuchung von Dokumenten und Modellen. Gleichzeitig differenziert er die ersten Porsche-Modelle auch vom Volkswagen und stellt damit seine These des Porsche-Erfolgs auf. Der resultiere nämlcih aus der konstruktiven Kenntnis des Käfers, die damit den 356er möglich mache und gleichzeitig das automobilistische Leitbild präge, das den Porsche-Konstruktionen zugrunde lag und bis zum heutigen Tag zugrunde liege.

    Zur Entstehung des Buches

    2005 traf Ludvigsen  bei der Porsche Parade in den USA auf den Comedian Jerry Seinfeld, einem Porsche Enthusiast und Besitzer einer grossartigen Porsche Sammlung - darunter einen der ersten Porsche aus der frühen Produktion: 356/2-40. Ludvigsen - angetan von diesem Wagen - machte sich an die Ahnenforschung.

    356/2-40 nennt Jerry Seinfeld sein eigen. Der Wagen, ein Gmünd-Coupé, den Otto Mathé von Porsche gekauft hatte und der nun wunderbar mit Patina dasteht
    © Copyright / Fotograf: Delius-Klasing Verlag

    Die Ergebnisse und Details waren Ausgangspunkt des Inhalts für dieses ambitionierte Buchprojekt.  Selbstverständlich wird die Geschichte dieses Wagens im Buch ausführlich verfolgt und vorgestellt.

    Was zeichnet das Buch aus

    Es gelingt diesem Buch dem Mythos Porsche sehr nah zu kommen, ihn vielleicht sogar zu erklären. Und das in einer überaus lesbaren Art und Weise und mit beeindruckenden Schlussfolgerungen.

    Ein besonderer Reiz geht davon aus, dass Ludvigsen Zusatzinformationen von anderen Autoren in das Buch einfliessen lässt. So erläutert Thomas Freeman, der Designer des "New Beetle" das Vermächtnis von Erwin Kommenda.

    Gewürdigt werden ausserdem der Auto Union Grand-Prix-Wagen, das Cisitalia-Projekt, die Anfänge in Gmünd in der Sägemühle oder Personen wie Erwin Kommenda, Karl Rabe, Ghislane Kaes und Carlo Abarth.

    Nicht vergessen werden auch die Beutler-Karosserien aus der Schweiz oder ein Vergleich der Porsche Konstruktion mit den Denzels aus Wien.

    Am Schluss wartet das Buch mit einem Abdruck der Werksdokumentation des 356/2-40 und der Bedienungsanleitung des ersten 356ers vom 1949 auf.

    Das Buch erschien 2012 bereits in englisch. Dass eine Übersetzung ebenso lesenswert ist wie die Originalausgabe, ist nicht selbstverständlich, gehört hier aber für 320 Seiten erwähnt. Es macht Freude, dieses Buch zu lesen.

    Das Erbe von Porsche heute

    In der Porsche-Stadt Stuttgart fand in diesen Tagen eine brisante Pressekonferenz statt. Kommendas Enkelin Iris Steinbeck hatte eingeladen. Sie sei der Meinung, dass das Werk ihres Grossvaters durch Porsche nicht genügend gewürdigt sei. Weder in monetärer Abgeltung, noch in der Darstellung im Museum. Der Spiegel hatte darüber am 21. Oktober 2014 berichtet. Hoffentlich liest Frau Steineck dieses Buch, ihrem Grossvater wird darin ein grosser Verdienst zum Entstehen des Mythos Porsche zugesprochen.

    Bibliografische Angaben

    • Titel: Porsche - Ursprung einer Marke
    • Sprache: Deutsch
    • Autor: Karl Ludvigsen
    • Format:  296 x 278, gebunden mit Schutzumschlag, 328 Seiten, 91 Farb-, 219 s/w-Fotos, 55 farbige Illustrationen
    • Verlag: Delius-Klasing 2014
    • Preis: € 68,00
    • ISBN: 978-3-7688-3863-4
    • Kaufen/bestellen: Bei amazon.de , dem Verlag Deliux-Klasing oder im einschlägigen Buchhandel

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