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Bild (1/1): Buch-Cover von Amédée Gordini – a true racing legend (© Veloce Publishing Ltd, 2013)
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  • Amédée Gordini – a true racing legend (Buchbesprechung)

    Erstellt am 6. Juni 2013
    Text:
    Balz Schreier
    Fotos:
    Veloce Publishing Ltd 
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    Pete Austin 
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    Dieses Buch wird für viele eine Sensation sein, denn zum ersten Mal ist die gesamte Geschichte von Amédée Gordini in englischer Sprache erhältlich. Bisher gab es nur welche in französisch. Hinzu kommt die Premiere, dass in diesem Buch die Entwicklungen von Gordini, Alpine und Renault vollständig vereint wurden. Viele Interviews (z.B. mit Gordinis Ex-Mechanikern) wurden erneut durchgeführt, um Fakten von bisher verfügbaren Quellen zu überprüfen und gleichzeitig konnten somit viele neue Details ins Buch einfliessen.

    Die Liebe zum Detail erkennt man bereits nach einigen Seiten: viele Skizzen und technische Pläne untermalen den Text, manche dieser Abbildungen wurden noch nie publiziert. So darf man auch etliche Handskizzen von Amédée Gordini geniessen, auf denen er grob die Silhouetten seiner neuen Konstruktionen festhielt, oft auf mit Logos und Namen von Hotels versehenen Notizzetteln.

    Während dem Lesen und Betrachten der historisch wertvollen Fotos und Skizzen fühlt man sich wie in einem gut organisierten Archiv, es fehlt nur noch der Staub, der von den Seiten fällt, wenn man weiterblättert.

    Kurze Zusammenfassung

    Das Buch beginnt nach den Vorworten von José Froilán González und Sir Stirling Moss mit der Geburtsurkunde von Amédée Gordini aus 1899. Seine Eltern waren Bauern und lebten in Zola Pedrosa in der Provinz von Bologna. Sein eigentlicher Name war Amedeo Giovanni Maria, er selber wurde in Bazzano geboren.

    Mit drei Geschwistern hatten die Eltern hart zu arbeiten, um die Familie zu unterhalten, man kam gerade so zurecht. 1904 starb sein Vater aus unbekannten, da nicht dokumentierten Gründen. Gordinis Mutter musste aus finanziellen Gründen den geliebten Amedeo zu seinem Onkel schicken.

    Sein Onkel war es, der Gordinis Leben inital wohl am meisten beeinflusste: er nahm den kleinen Amedeo mit zu einem Autorennen, der Coppa Florio vom 6. September 1908.

    Links unten die Geburtsurkunde von Amédée Gordini, rechts das Plakat des ersten Rennens, das er als kleiner Junge sah – Ausschnitt aus dem Buch 'Amédée Gordini – a true racing legend'
    © Copyright / Fotograf: Veloce Publishing Ltd

    Unweit vom Wohnort des Onkels lebte ein noch unbekannter kleiner Junge, der aber einer der besten Freunde Gordinis werden sollte: Enzo Ferrari.

    Das Buch zieht einem ab der ersten Seite in den Bann, es erzählt in flüssigem und lockerem Stil Gordinis kurvige Laufbahn durch sein Leben.

    Die vorderen Kapitel widmen sich der Zeit bis zum zweiten Weltkrieg: Gordini als Mechaniker bei Alfieri Maserati, Gordini als Soldat in der italienischen Armee während des ersten Weltkrieges, Gordinis Umzug nach Paris im Jahre 1926 und erste Einsätze als Rennfahrer für Fiat bei diversen Grand Prix und den 24 Stunden von Le Mans. In den 30er Jahren folgte die Zeit Gordinis bei Simca und noch viel wichtiger: die Gründung seiner eigenen Firma.

    Ausschnitt aus dem Buch 'Amédée Gordini – a true racing legend'
    © Copyright / Fotograf: Veloce Publishing Ltd

    Die schwierigen Zeiten während und nach dem Zweiten Weltkrieg werden ebenfalls auf spannende Weise beleuchtet. Details wie Gordinis langjährige Zusammenarbeit mit Simca fruchtete, aber 1957 auch wieder endete, gleichzeitig das Ende des Gordini Racing Teams markierend, werden umfangreich dokumentiert.

    Nach der Simca-Ära fasst Gordini Fuss bei Renault, die bekannten Fahrzeuge Renault Caravelle, Renault 5 Alpine Turbo, R8, R12 und R17 entstanden, «Gordini auf Strasse und Rennstrecke» heisst eines der Kapitel sehr treffend. Das Buch legt den Fokus aber weiterhin auf den Motorsport und zeigt mit eindrücklichen Fotos die Zeiten der Gordini-Alpine Synergien.

    Ausschnitt aus dem Buch 'Amédée Gordini – a true racing legend'
    © Copyright / Fotograf: Veloce Publishing Ltd

    Amédée Gordini starb 1979 in Paris und wurde auf dem Friedhof von Montmartre (Cimetière de Montmartre) begraben.

    Vielseitige Fotoauswahl in hoher Qualität

    Die abgebildeten Fotos sind bis auf wenige Ausnahmen in sehr hoher Qualität vorhanden, dies dank renommierten Photo-Archiven wie dem Cahier-Archiv, der Rosenthal und Pozzoli Collection oder auch privaten Archiven wie jenes von Maurice Louche.

    Aufgrund der geografisch vielseitigen Einsätzen von Gordini-Rennfahrzeugen sind die Fotos nicht nur im Kontext Gordinis interessant, sieht man doch etliche überaus spannende Fotos von Rennstrecken und Personen, mit denen Gordini zu tun hatte.

    Einzigartige Inhalte

    Nebst der kompletten Chronik von Gordini, Alpine und Renault findet man im Buch etliche Skizzen zu Gordinis-Rennfahrzeugen und deren mechanische Komponenten. Interessant ist insbesondere die Tatsache, dass viele neue Informationen mit ausgiebigen Interviews ergänzt werden konnten: so einige Hintergrundgeschichten von Gordinis Ex-Mechanikern oder von einer Person, die Gordini während der Jahre 1948 und 1949 sehr nahe stand.

    Ein Lebenswerk über Gordini kommt aber natürlich nicht ohne Statistiken aus: auf knapp 50 Seiten sind sämtliche Fahrzeuge, Motoren, Rennen und andere Projekte Gordinis minutiös aufgelistet. Hier wird jeder Leser kurzum zum Experten!

    Ausschnitt aus dem Buch 'Amédée Gordini – a true racing legend'
    © Copyright / Fotograf: Veloce Publishing Ltd

    Für wen ist das Buch interessant?

    Wie Roy Smith selber schreibt, ist das Buch nicht nur für Gordini-Fans interessant. Selbst für Neulinge im Gebiet Gordini ist das Buch attraktiv, werden doch unzählige Aspekte des Motorsports vor dem zweiten Weltkrieg wie in einem Roman erzählt. Techniker werden ebenfalls nicht enttäuscht sein, viele Details über Gordinis Tuning-Künste der damaligen Motoren werden mit Skizzen erklärt.

    Ausschnitt aus dem Buch 'Amédée Gordini – a true racing legend'
    © Copyright / Fotograf: Veloce Publishing Ltd

    Fans von Sport-Prototypen und Langstreckenrennen kommen ebenfalls auf ihre Kosten, entstanden doch die meisten Geschichten rund um die Rennstrecken Le Mans, Spa etc.

    Für Liebhaber der Fotografie ist das Buch ohne Zweifel sehr interessant! Allerdings möchten wir anmerken, dass wir uns das Buch in einem grösseren Format gewünscht hätten. Die Fotos sind zwar allesamt scharf und qualitativ hochstehend abgedruckt, aber oft würde man sie gerne grösser sehen.

    Über den Autor

    Auch wenn man Roy P. Smith noch nie gehört hat, kennt man vielleicht seine Bücher: "Alpine & Renault: The Development of the Revolutionary Turbo F1 Car, 1968 to 1979", oder die beiden Bücher über die Sport-Prototypen von Alpine und Renault. Diese Bücher ernteten viel Lob und erhielten viele positive Kritiken. Roy Smith war Geschäftsführer und nebenberuflich Autor einiger Artikel in Magazinen. 

    Motorsport war schon immer seine Leidenschaft und diese Liebe spürt man in allen Details, die im Buch beschrieben sind.

    Roy Smith, Autor des Buchs über Amédée Gordini, übergibt Sir Stirling Moss ein Exemplar
    © Copyright / Fotograf: Pete Austin

    Dass er wirklich wertvolle Bücher schreibt, beweist auch eine Auszeichung aus dem Jahre 2010, als er mit dem Preis der "Guild of Motoring Writers Mercedes Benz" ausgezeichnet wurde.

    Klappt man die letzte Seite um, darf man sich schon auf sein nächstes Buch freuen mit dem vielversprechenden Titel "Alpine Renault – The Fabolous Berlinettes".

    Informationen zum Buch

    • Zu bestellen direkt bei Veloce Publishing oder bei Amazon
    • Autor: Roy Smith
    • Preis ca. 62 Euro
    • 410 Fotos, 288 Seiten
    • Sprache: Englisch
    • 250mm x 207mm
    • Herausgeber: Veloce Publishing Ltd, www.veloce.co.uk
    • ISBN 978-1-845843-17-5
    • UPC 6-36847-04317-9

     

     

     

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    ···
     
    Quelle:

    Neueste Kommentare

     
     
    ak******:
    11.06.2013 (08:48)
    Endlich ein komplettes Buch über A. Gordini, ohne den "Grande nation"-Schnörkel...mit vielen unbekannten Bildern, sehr empfehlenswert...
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