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Bild (1/1): Baird-Griffin (1952) - das Einzelstück an der Rétromobile in Paris (© Daniel Reinhard, 2014)
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    Mysterien und Fragen rund um den Baird-Griffin Maserati

    Erstellt am 21. Februar 2014
    Text:
    Daniel Reinhard
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
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    Kaum einer lief beiläufig am etwas vergammelten roten Monoposto an der Rétromobile in Paris vorbei. Der Grand-Prix-Wagen zog die Blicke geradezu auf sich. Auf den ersten Blick sah er aus wie ein Scheunenfund-Maserati 4C. Aber der erste Eindruck täuschte, zumindest teilweise.

    Baird-Griffin (1952) - die Auslassseite des Reihenvierzylinders
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Der rennsport-begeisterte Zeitungsverleger

    Bobby Baird wurde am 2. Juni 1912 geboren und konnte sich als Besitzer des “Belfast Telegraph”, der damals grössten Belfaster Zeitung, einen eigenen Rennstall leisten.

    Er fuhr diverse Maserati- und Ferrari-Sport- und Rennwagen und unter anderem auch einen Special, der nach seinen Schöpfern “Baird-Griffin” genannt wurde.

    Diesen Wagen hatte Bobby Griffin für ihn auf Basis eines Maserati 4CL-Kompressor-Monopostos gebaut, das Fahrgestell bestand aus einem Leiterrahmen, an dessen vorderem Ende Simca-Aufhängungen die Vorderräder führten, während die Hinterräder an einer DeDion-Achse montiert waren. Unter Anordnung von Mike Lawrence waren Zylinderkopf und Motorblock in Dublin überarbeitet worden. Geschaltet wurde über ein Wilson-Vorwählgetriebe.

    Baird-Griffin (1952) - man sitzt sozusagen auf der Technik
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Die Basis für den Wagen soll Prinz Biras Maserati 4CL, den Roy Salvadori bei einem irischen Rennen zerlegt hatte, geliefert haben. Baird kaufte die Überreste und liess sich von Griffin den Special bauen. Allerdings lässt sich dies nicht mehr vollständig zweifelsfrei nachvollziehen.

    Zu spät

    Leider wurde das Auto zu spät für die 1500ccm-Kompressor Formel fertig und konnte daher später nur bei Rennen der freien Formel (Formule Libre) teilnehmen.

    Bobby Baird startete mit seinem "Baird-Griffin" an diversen Rennen. So fuhr er bei der Richmond Trohpy auf den 9. Platz im Jahr 1952 und am 15. März 1952 erreichte er bei zwei Läufen am National Newtonaards jeweils den zweiten Platz. Am 12. Juli 1952 fiel er an der Leinster Trophy aus nach einem Unfall. Bei der Ulster Trophy sah er das Ziel ebenfalls nicht.

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    Ende mit Schrecken

    Bobby Baird erlitt am 25. Juli 1953 in Snetterton mit seinem Ferrari 340MM (Chassis 0294AM) einen folgenschweren Unfall. Der anwesende Rennarzt riet Baird, ruhig dazuliegen und auf das Ambulanzfahrzeug zu warten.

    Doch dem Iren fehlte dazu die Geduld und er wollte unter Schmerzen zurück zur Box laufen. Dabei stach ihm eine gebrochene Rippe durch die Lunge ins Herz, worauf er an Ort und Stelle verstarb.

    Fortsetzung der Rennkarriere

    Monate später startete der "Baird-Griffin" mit dem Iren Sydney Durbidge am Steuer in Craingantlet zu einem, zur britischen Meisterschaft zählenden, Bergrennen. Bis 1956 setzten sich die Teilnahmen vor allem bei Bergrennen fort, oftmals wurde der Wagen als Maserati gemeldet. Dann verliert sich die Spur bis zu seinem Auftauchen in Frankreich.

    Baird-Griffin (1952) - minimalistisches Armaturenbrett
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard
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    Teuer?

    In Paris nannte man einen Kaufpreis von rund Euro 500’000 für den Einsitzer. Dies mag teuer erscheinen, aber als Einzelfahrzeug mit nennenswerter Renngeschichte und zweifelsfreier Identität könnte der Wagen manche Sammlung bereichern, vor allem auch, weil er völlig unrestauriert ist und noch viele Kampfspuren trägt.

    Wer weiss, vielleicht kennen Zwischengas-Leser noch weitere Details aus der Geschichte dieses geheimnisvollen Rennwagens?

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