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Bild (1/1): Lancia Delta Integrale - Ein Lancia Delta im Schnee der Rallye Monte Carlo 1987 (© Daniel Reinhard, 1987)
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    Martini - Die berühmtesten Rennfarben der Welt

    16. März 2014
    Text:
    Daniel Reinhard
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
    (33)
    Lancia - Fiat Group 
    (10)
    Martini & Rossi Archives 
    (8)
    Porsche Archiv 
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    Als 1971 ein Porsche 917 in weisser Lackierung mit adretten blauen und roten Streifen die 24 Stunden von Le Mans (zum zweiten Mal) gewann, waren nicht nur die Marke und die Fahrer in aller Munde, sondern auch der italienische Spirituosen- und Alkoholgetränke-Hersteller “Martini & Rossi”. 

    Porsche 917 (1971) - der Sieger der 24 Stunden von Le Mans 1971
    © Copyright / Fotograf: Martini & Rossi Archives

    Martini war vor allem durch seinen süssen Vermouth bekannt, produzierte aber auch Schaumweine und Noilly Prat. Die Firma Martini & Rossi war 1847 in Turin von vier Geschäftsmännern gegründet worden. Seit 1992 gehört sie zur Bacardi-Gruppe. Heute verkauft Martini jährlich etwa 200 Millionen alkoholische Getränke, die Verkäufe liegen damit im Bereich von fünf Milliarden amerikanischen Dollar pro Jahr.

    Die Verbindung mit Porsche und dem Prototypen-Rennsport

    Die Idee, Rennwagen mit Martini-Lackierung zu versehen, entstand eher durch Zufall. Ende der Sechzigerjahre wandte sich ein Amateur-Rennfahrer, der auch Manager bei Martini Deutschland war, an den Firmensitz, weil er das Martini-Markenzeichen auf seinem Rennwagen anbringen wollte. Weil er darauf beharrte, beschloss Vittorio Rossi di Montelera schliesslich, ein Rennteam zu gründen, das die Firmenfarben in die Welt hinaus tragen sollte. Beim Wagen handelt es sich um einen Alfa Romeo SZ Tronica, der Einsatz war auf dem Hockenheimring im Jahr 1968.

    1969 trat man dann bereits mit einem kompletten Rennteam und zwei Porsche 907 an, um neben dem Werksteam Porsche zu vertreten.

    Porsche 917 K (1971) - Die Martini & Rossi Porsche 917 K in Reih und Glied (24 Stunden Rennen von Daytona 1971)
    © Copyright / Fotograf: Louis Galanos

    Schliesslich verdichtete sich die Beziehung zu Porsche und der Stuttgarter Hersteller bemalte seine Fahrzeuge in Weiss oder Silber mit den berühmten Martini-Streifen und dem Martini-Schriftzug. So gewann der Martini-Porsche 917 die 24 Stunden im Jahr 1971, ein 911 Carrera RS 1973 die Targa Florio.

    Porsche 936 (1977) - Am 11./12. Juni 1977 gelang Porsche mit dem 936 der zweite Le Mans Gesamtsieg in Folge. Jürgen Barth, Hurley Haywood und Jacky Ickx waren als Piloten im Einsatz
    © Copyright / Fotograf: Porsche AG

    Martini und Porsche blieben treute Verbündete, die inzwischen legendäre Lackierung zierte auch die Porsche RSR Turbo, 935 und 936 in den Siebzigerjahren. Mehrere Le-Mans-Siege machten die blau-roten Streifen noch bekannter.

    Lancia Montecarlo Turbo (1981)
    © Copyright / Fotograf: Lancia - Fiat Group

    Ab 1981 zierten die Martini-Farben die Lancia Modelle Monte Carlo Gruppe 5 und LC1 Gruppe 6 sowie den LC2 Gruppe C. Mit dem Rückzug von Lancia aus der Sportwagen-Markenweltmeisterschaft verschwanden auch die Martini-Streifen aus dem Prototypen-Rennsport.

    Martini-Streifen im Rallye-Sport

    Die Verbindung mit Lancia führte aber zu einem starken Engagement im Rallye-Sport. Bereits 1978 hatte man Weiss-Rot-Blau auf einem Porsche 911 SC mit Waldegaard am Steuer in der Safari-Rallye gesehen.

    Lancia Rally 037 (1983) - im harten Rallye-Einsatz
    © Copyright / Fotograf: Martini & Rossi Archives

    1982 trat das Lancia-Werksteam mit dem Gruppe B 037 Rally in den Martini-Farben an und diese Partnerschaft sollte über 10 Jahre halten. Auch die berühmten Gruppe-B-Fahrzeuge Delta S4 und die dann folgenden Gruppe A Delta Integrate trugen die Martini-Lackierung bis ins Jahr 1992. Später wurden nur noch kleinere Einsätze gefahren, zum Teil bei nationalen Meisterschaften. Eine Ausnahme machte die Partnerschaft mit Ford in der WRC im Jahr 1999.

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    Rot-weiss-blaue Tourenwagen

    Auch im Tourenwagensport engagierte sich Martini und zwar zusammen mit Alfa Romeo. 1992 zeigte man sich bei der italienischen Tourenwagenmeisterschaft, die damals durch Nicola Larini im Alfa Romeo 155 dominiert wurde.

    Alfa Romeo 155ti V6 DTM (1993) - Alessandro Nannini im DTM-Rennen auf dem Norisring
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Im Folgejahr unterstützte man das Alfa-Werksteam in der DTM, allerdings zu einer Zeit, als die vorherrschende Rolle der Alfa 155 ti V6 dort bereits zu Ende war.

    2013 sah man die Martini-Bemalung dann auf dem Porsche Supercup-Auto von Rallye-Star Sebastian Loeb.

    Formel-Autos mit Martini-Streifen

    1972 tauchte Martini & Rossi zum ersten Mal im Formel-Rennsport auf. Der Liqueur-Hersteller unterstützte Tecno, ein kleines Unternehmen aus Italien und die inzwischen bereits bekannten Streifen zierten das rote Formel-1-Auto.

    Tecno F1 (1973) - beim Grand Prix von Österreich im Jahr 1973
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    In der Formel 2 war Tecno einige Jahre der Masstab gewesen und konnte 1970 mit Clay Regazzoni Europameister werden.

    In der Königsklasse war Tecno aber nicht in der Lage, die Erfolgsserie aus der Formel-2-fortzusetzen. Das beste Resultat war ein sechster Platz beim GP Belgien 1973 mit dem Neuseeländer Chris Amon. So verschwanden die Tecno-Rennwagen schnell wieder aus dem Starterfeld.

    Brabham Alfa Romeo BT 45 (1976)
    © Copyright / Fotograf: Alfa Romeo - Fiat Group

    Martini aber blieb in der Formel 1 und wechselte zu Bernie Ecclestones Brabham-Team. Jahrelang waren die Brabham-Monoposti mit Ford-Motoren und weisser Grundierung unterwegs, danach in Rot mit Alfa-Romeo-Befeuerung. 

    Brabham-Alfa Romeo BT45B (1977) - Carlos Pace beim F1-GP Monaco
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    1979 endete die Liaison mit Brabham und die Martini-Streifen waren fortan auf grünem Grund beim Lotus zu sehen, wo sie die ebenfalls sehr bekannte "John Player Special"-Lackierung ablösten.

    Lotus 79 (1979) - am GP Italien von 1979
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Doch Lotus war nach dem Sieg der F1-Weltmeisterschaft 1978 im Jahr darauf nur noch ein Schatten seiner selbst und gewann bei keinem Rennen. Martini zog sich Ende der Saison zurück. Und machte eine lange Pause.

    Ferrari F2008 (2008) - beim GP China, Martini als Schriftzug auf der Nase des Wagens
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Erst 2006 erschien wieder ein Martini-Kleber in der Formel 1 und zwar auf einem Ferrari. So zierte auch 2008 der Martini-Schriftzug die beiden Ferrari-F1 von Raikkonen und Massa.

    BMW Sauber F1.09 (2009) - Martini & Rossi trat als Streckensponsor grossflächig beim GP Italien auf
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    2009 waren sie dann als Streckensponsoren beim GP Italien in Monza zu sehen. Und schliesslich überraschte Martini alle mit ihrem Wiedereintritt in die Formel 1 im Jahr 2014 in Kooperation mit dem Williams-Formel 1 Team, wo Felipe Massa und Valtteri Bottas[ versuchen, an als Williams Martini Racing Team an die Spitze der Formel 1 zu fahren.

    Williams FW 36 (2014) - Felipe Massa beim Training zum GP Australien
    © Copyright / Fotograf: Daniel Reinhard

    Elegante Lackierungen

    Wie kaum ein anderer Rennsport-Sponsor hat es Martini & Rossi geschafft, nicht einfach ein Fremdkörper auf den schnellen Rennwagen zu sein, sondern mit dem Auftritt Linie und Dynamik der Autos zu verstärken und zu unterstreichen. Und nicht zuletzt deshalb wurden auch die Martini-Rennwagen legendär, auch wenn sie nicht immer erfolgreich waren.

    Fast alle Martini-Autos zeigt eine umfangreiche Bildersammlung in der Zwischengas-Bildermagie-Serie.

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    ···
     
    Quelle:

    Neueste Kommentare

     
     
    Pe******:
    18.03.2014 (12:17)
    Leider ist der heutige Auftritt von Martini mit dem Namen auf Rennwagen illegal, da die Markenrechte für Fahrzeuge zu Land, zu Wasser und in der Luft bei einem Schweizer Unternehmer liegen! Somit macht sich die Firma Baccardi, zu welcher Martini gehört, strafbar...!
    Antwort von ka******
    18.03.2014 (13:59)
    Woher weist du das es nicht abgestimmt ist?
    Antwort von pe******
    18.03.2014 (14:49)
    Weil die Marke "MARTINI" mir persönlich gehört :-) Eingetragen am Institut für geistiges Eigentum in Bern...
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