Diese Webseite verwendet Cookies, um Ihnen eine angenehmere Nutzung zu ermöglichen: Mehr Informationen.
 
Einloggen und mehr sehen: Login
 
 
Jetzt einloggen oder kostenlos registrieren...
... und viel mehr Fotos und Artikel sehen.
Oldtimer Galerie Toffen

Aus dem Zeitschriftenarchiv

Suche nach ähnlichem Inhalt
 
Zwischengas Premium Light SKY: Jetzt Premium Light kaufen
Artikel drucken
Diese Funktion ist nur dann verfügbar, wenn Sie angemeldet sind.

  • Falls Sie einen Benutzernamen haben, melden Sie sich an (Login).
  • Ansonsten können Sie sich kostenlos registrieren!
  • Persönliches Archiv
    Sie können nur dann Inhalte dem persönlichen Archiv hinzufügen, wenn Sie angemeldet sind.

    Sie haben Benutzername und Passwort?
    Dann melden Sie sich an (Login).

    Noch kein Benutzername?
    Die Registrierung ist kostenlos und dauert höchstens eine Minute.

    Lombard - die anspruchsvollen und seltenen Renn- und Sportwagen aus Paris

    Erstellt am 14. April 2011
    Text:
    Daniel Reinhard / Bruno von Rotz
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
    (8)
     
    8 Fotogalerie

    In Frankreich sind in den Zwanzigerjahren viele kleine Marken entstanden, die im Rennsport erfolgreiche Automobile entwickelten. Noch heute bekannt sind etwa Salmson oder Amilcar. Auch Lombard gehörte zu dieser Gruppe.

    André Lombard, selbst Rennfahrer, begann 1927 mit den Gründern „Bollack, Netter et Cie“ (B.N.C.) in Argenteuil (Frankreich) mit der Produktion von Automobilen. Die Firma existierte nur gerade mal drei Jahre, aber ihre Konstruktionen waren ambitioniert und interessant. Trotz der Nähe zu B.N.C. musste Lombard 1929 die Produktion einstellen!

    Während der drei Jahre entstanden ein Vierzylindermodell mit 1083ccm, welches auch mit Kompressor zu haben war, und sogar ein 3-Liter-Achtzylinder! Insgesamt wurden in den B.N.C.-Werken fast 100 Lombard gebaut. Zu den sportlichen Meisterleistungen von Lombard gehören die Trainingsbestzeit 1928 in Le Mans und der Sieg des 24h Bol d`Or Race 1929. Teilnahmen in Brookland und an der Mille Miglia zeigen die internationalen Präsenz.

    Das erfolgreichste Modell war der sogenannte AL 3, der nach den beiden Modellen AL 1 und AL 2 (von beiden wurden ingesamt nur drei Stück gebaut). Der Typ AL 3 wurde am Pariser Salon 1927 vorgestellt. Der Vierzylinder mit zwei obenliegenden Nockenwellen holte aus 1’093 cm3 40 PS heraus, was eine Geschwindigkeit von fast 130 km/h ermöglichte. Spätere Versionen mit Kompressor steigerten die Leistung auf 70 PS, die Geschwindigkeit stieg auf über 160 km/h. Der Typ AL 3 wurde bis 1927 gebaut. Verschiedene Karosserien wurden aufgesetzt.

    Einer dieser AL 3 nahm mehrmals am GP von Australien teil. Das beste Ergebnis war Bill Lowe’s dritter Platz im Jahre 1929, nur von zwei Bugatti T37 (mit grösserem Motor) geschlagen.

    Design und Teile der AL 3-Konstruktion wurden wegen finanzieller Probleme an B.N.C. verkauft, die auf dieser Basis erfolgreich rennsport-taugliche Zweisitzer fabrizierten.

    Von den späteren Typen AL 4 (vorgestellt am Pariser Salon 1928) und AL 5 (gezeigt am Pariser Salon 1929) wurde nur je ein Fahrzeug hergestellt. Letzterer hatte den ambitiösen Reihenachtzylinder-Motor mit drei Liter Hubraum und einfacher obenliegender Nockenwelle. Das Fahrzeug hattte bereits Servobremsen.

    Auf Basis von Chassis und Komponenten von Lombard entstanden auch noch eine Reihe, teilweise sehr erfolgreicher Specials.

    Ausführlich dokumentiert ist Lombard auf einer französischen/englischen Website.

    Alle 8 Bilder zu diesem Artikel

    ···
     
    Quelle:

    Keine Kommentare

     
    Möchten Sie einen Kommentar abgeben?
  • Sie haben bereits einen Benutzernamen für Zwischengas?
    Dann melden Sie sich an (Login).
  • Sie haben noch kein Profil bei Zwischengas? Die Registrierung ist kostenlos und geht ganz schnell.
  • SC76_Sujet_1
    SC76_Sujet_1