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Bild (1/1): Ferrari 375 Plus (1954) - Frontansicht (© Bonhams, 2014)
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    Ferrari 375 Plus - der Über-Rennwagen des Jahres 1954

    Erstellt am 6. Juni 2014
    Text:
    Bruno von Rotz
    Fotos:
    Bonhams 
    (9)
    Marcel Massini - Courtesy Bonhams 
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    Spitzley Collection - Courtesy Bonhams 
    (3)
    GP Library - Courtesy Bonhams 
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    Bruno von Rotz 
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    Wenn man vor ihm steht, wirkt der Ferrari 375 Plus riesig, kein Vergleich mit der Zierlichkeit von manchem damaligen Sportwagen. Aber Kompaktheit war auch nie das Ziel von Enzo Ferrari gewesen, als er seine Entwickler einen Überflieger für die Saison 1954 entwickeln liess. Diese Autos sollten die Sportwagenwelt dominieren.

    Ferrari 375 Plus (1954) - Silhouette
    © Copyright / Fotograf: Bonhams

    Alleine schon der Motor war ein Meisterstück. Zwölf Zylinder in V-Anordnung mit nassen Laufbuchsen, 4954 cm3 gross und rund 340 PS stark war der Triebsatz. Gekoppelt wurde er an das Getriebe aus dem Formel-1-Boliden und geschraubt auf ein Chassis mit Einzelradaufhängungen an doppelten Dreieckslenkern vorne und einer einer De-Dion-Hinterachse. Das Gewicht lag unter einer Tonne (957.5 kg). Die offensichtlich aerodynamische Barchetta-Form erlaubte eine Höchstgeschwindigkeit von fast 300 km/h und dies im Jahr 1954.

    Ferrari 375 Plus (1954) - Blick ins Cockpit
    © Copyright / Fotograf: Bonhams

    Die einzigen würdigen Gegner eines Ferrari 375 Plus waren seine Geschwister - es wurden fünf Autos mit den Chassisnummern 0384, 0386, 0392, 0396 und 0398 gebaut - und die eigene Zuverlässigkeit.

    Siege in Silverstone, Le Mans und der Carrera Panamericana

    Der Palmares des Ferrari 375 Plus ist mehr als eindrücklich. José Froilan Gonzales siegte in Silverstone und in Le Mans (mit Beifahrer Maurice Trintignant), nachdem Maglioli auf dem anderen 375 Plus ausgefallen war.

    Ferrari 375 Plus (1954) - Umberto Maglioli vom Start weg in Führung in Le Mans im Jahr 1954
    © Archiv Automobil Revue

    Umberto Maglioli revanchierte sich mit einem überlegenen Sieg an der Carrera Panamericana 1954, die er alleine fuhr.

    Ferrari 375 Plus (1954) an der Carrera Panamericana 1954 - Umberto Maglioli mit dem wuchtigen Ferrari 375 Plus
    © Zwischengas Archiv

    Verpasste Siegte

    Die Mille Milgia 1954 wäre ein sicherer Sieg für Umberto Maglioli gewesen, der auf der letzten Etappe nur knapp hinter dem führenden Lancia lag. Als er gerade so richtig aufdrehen wollte, verlor der Motor die Verbindung zu den Rädern. Maglioli stellte den Wagen in einem privaten Garten ab.

    Ferrari 375 Plus (1954) - an der Mille Miglia 1954 mit Umberto Magioli am Lenkrad
    © Copyright / Fotograf: Marcel Massini - Courtesy Bonhams

    Es war nicht der einzige Sieg, der an der mangelnden zuverlässigkeit scheiterte.

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    Die Odyssee des Chassis 0384

    Nicht nur in seiner aktiven Rennzeit, als der Ferrari 375 Plus mit Chassisnummer 0384, der von Umberto Maglioli unter anderem an der Mille Miglia und in Le Mans bewegt wurde, hatte der (nicht immer) rote Sportwagen ein bewegtes Leben, sondern vor allem auch danach.

    Nach der Saison 1954 veräusserte Enzo Ferrari den Werkswagen an Jim Kimberly, der die Barchetta beim Zwölfstundenrennen von Sebring fuhr. Der nächste Besitzer war Howard Hively, der die Renneinsätze in Sebring, aber auch beim kubanischen Grand Prix fortsetzten.

    Ferrari 375 Plus (1954) - gefahren 1955 von Hiven in Kansas City
    © Copyright / Fotograf: Marcel Massini - Courtesy Bonhams

    Hively verkaufte den Wagen an Karl Kleve, einen Sammler exotischer Fahrzeuge, der beabsichtigte den Ferrari-V12-Motor durch Detroit-Stahl zu ersetzen, aber nie wirklich Fortschritte machte mit dem Projekt.

    1970 verkaufte Kleve den Motor an einen GM-Ingenieur, während der Wagen auf einem Anhänger im Garten verrottete. Und 1989 auf misteröse Weise von dort verschwand. Während Kleve einen Diebstahl der Polizei meldete, wurde das Auto nach Europa verschifft und wechselte mehrfach den Besitzer bis Philippe Lancksweert und Jacques Swaters sich seiner annahmen.

    Restauriert in Modena

    Unter der Supervision von Gaetano Florini wurde der Wagen komplett restauriert und mit einem frischen V12 komplettiert. Mit Karl Kleve konnte man sich einigen, der Wagen wurde in den Neunzigerjahren und im neuen Jahrhundert an vielen historischen Motorsport-Veranstaltungen gezeigt.

    Als Karl Kleve starb erbte dessen Tochter die noch vorhandenen Teile von 0384. Swaters versuchte die Teile zu kaufen, was aber vorerst nicht gelangt. Dafür fand er den originalen Motor und liess ihn wieder in den Bug des Chassis 0384 einpflanzen.

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    Wiedervereinigung

    Mit Unterstützung des Auktionshauses Bonhams fanden schliesslich alle Teile des Autos, inklusive originaler Borrani-Ersatzräder und anderen Bauteilen wieder zusammen.

    Ferrari 375 Plus (1954) - die unrestaurierte Karosseriehülle
    © Copyright / Fotograf: Bruno von Rotz

    Das ganze Paket, also der perfekt restaurierte 375 Plus, eine nicht komplette Originalkarosserie und die Ersatzteile konnten bei der Bonhams-Versteigerung anlässlich des Goodwood Festival of Speed am 27. Juni 2014 ersteigert werden. Und der Preis? £ 10'753'500 inklusive Aufpreise/Kommissionen (umgerechnet €13'457'014 oder CHF 16'369'112).

    Wie erwartet war es nicht ganz günstig, diesen Wagen zu erstehen, aber wann bietet sich schon die Gelegenheit, ein derart berühmtes Rennfahrzeug mit hochspannender Geschichte zu kaufen?

    Weitere Informationen zur Versteigerung von Bonhams anlässlich des Goodwood Festival of Speed finden sich auf der entsprechenden Website.

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    ···
     
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