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Bild (1/1): MG TC (1948) - Patterson-Brydon Special (© Daniel Reinhard, 2008)
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    Der Patterson-Brydon MG TC Special

    2008
    Text:
    Richard Townley und Daniel Reinhard
    Fotos:
    Daniel Reinhard 
    (6)
    Archiv 
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    G.W. “Bill” Patterson begann seine Rennkarriere mit einem strassentauglichen MG TC, einem der ersten, die in Melbourne (Australien) nach dem Krieg ankamen. Dieser Wagen (Registrierung HX 500) wurde gestrippt und durch Reg Nutt leistungsgesteigert und bei  Rennen in Paint Cook, Ballarat, Lobethal, Fishermans Bend, Nowra und Bathurst eingesetzt. Der letzte Einsatz beim Australischen Grand Prix von 1948 endete mit einem Ausfall wegen Überhitzung. Das Fahrzeug wurde verkauft und durch einen neueren TC mit Kompressor ersetzt. Der Wagen wurde mit einer leichtgewichtigen stromlinienförmigen Karosserie ausgestattet und als Patterson TC Special weiterentwickelt. Patterson siegte übrigens im Australischen Grand Prix 1957 zusammen mit Lex Davison auf einem Ferrari bei Catersham WA und gewann 1961 die CAMS Gold Star, die Australische Meisterschaft, in einem Cooper-Climax.

    Der “Patterson-Brydon MG TC Special” wurde in der zweiten Jahreshälfte von 1948 durch Bill Patterson, Reg Nutt und Doug Whiteford gebaut. Die Rennkarosserie war als Zweisitzer ausgelegt und wurde durch Bob Baker zusammengedengelt. Der Wagen wurde grün bemalt. Die Karosserie bestand aus leichten Alluminium-Panelen, die mittels Schnellverschlüssen (“Dzus Fasteners”) schnell abgenommen werden konnten. Der stark weiterentwickelte Motor war voll ausgewuchtet, mit grösseren Ventilen ausgerüstet und durch einen Marshal Kompressor leistungsgesteigert. Bei der Zündung setzte man auf Scintilla Vertex NV4 und das Benzin wurde mittels Luftdruck im Tank, welcher durch eine Handpumpe im Cockpit erzeugt wurde, in die Vergaser gepresst. Das unter Druck stehende Wasserkühlungssystem nutzte einen Ford-V8-Kühler-Kern. Als Dämpfer wählte man Andre Hydro Telecontrol und die Bremstrommeln wurden durch zusätzliche Monaro Kühlfinnen gekühlt. Die Räder war 19 Zoll gross. Ein Lenkrad des Typs “Bluemels Brooklands” war eingebaut und die Instrumentierung war vollständig und komplett. Der TC wurde als MG 000 registriert. Bob Baker nahm die überflüssige Karosserie, montierte sie auf ein neues Chassis und verkaufte sie an Eric Barrow (Registrierung NA114).

    Der Patterson-Special wurde im Februar 1950 in einer australischen Fachzeitschrift (Australian Motor Sports) inseriert und an A.H. “Curley” Brydon verkauft. Das Fahrzeug wurde durch Brydon und den früheren Motorrad-Zauberer Tom “the Prof” Jemison weiterentwickelt, indem unter anderem die aufgeladene Maschine aus Brydons schwarzen TC eingebaut wurde und 16-Zoll-Räder montiert wurden. Brydon setzte den Special zwischen 1950 und 1954 erfolgreich im Rennsport an vielen Orten (Bathurst, Ballarat, Parramatta Park, Gnoo-Blass, Albert Park, Mt. Druitt, etc.) ein. Die besten Resultate waren der zweite Platz beim 100 Meilen Redex 100 in Bathurst an Ostern 1951 und der zweite Platz beim Australischen Grand Prix in Albert Park 1953.

    Brydon setzte den TC auch beim Australischen Grand Prix 1952 in Bathurst ein, musste aber wegen eines aufgebrochenen Benzintanks aufgeben. Der Wagen wurde dann auf einen Motor ohne Kompressor umgerüstet und als Backup für den Australischen Grand Prix 1954 in Southport gemeldet, startete aber nicht. Brydon aber wurde in einem anderen MG TC Special Zweiter. Bei diesem Fahrzeug handelte es sich eigentlich um einen TA, dessen Chassis die Basis für den Special war. Dieser Wagen - ein Einsitzer - hatte tatsächlich bereits 1939 unter Alec Mildren mit den Australischen Grand Prix von 1939 gewonnen. Eingebaut aber wurde der kompressor-aufgeladene Motor des Patterson-Brydon-Specials. Das TA-Chassis wurde dem TC vorgezogen, weil es insgesamt ein besseres Handling offerierte, unter anderem wegen besserer Federung und modifizierter Lenkung. Brydon setzte danach seine Erfolgsserie mit diesem Wagen fort und gewann 1955 schliesslich auch das Bathurst 100.

    Heute befindet sich der Patterson-Brydon-Special wieder beinahe im Originalzustand, abgesehen von einem modernisierten Zündungssystem und einer elektrischen Benzinpumpe. Die weiteren Besitzer nach Brydon waren John Roche, Johnny Martin, Keith Russell, Peter Savage, Ray Murray und schliesslich Richard Townley.

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