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Bild (1/1): BMW M1/C (March 81P) (1981) - Im Renneinsatz (© BMW USA Classic, 1981)
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BMW M1/C oder March 81P - Start in die Gruppe C

Erstellt am 20. März 2019
Text:
Olivier Chanson
Fotos:
Chuck Ritz 
(11)
BMW USA Classic 
(4)
Kenwood Archiv 
(1)
Mark Windecker 
(1)
Bruno von Rotz 
(1)
BMW Group Archiv 
(1)
Sardou 
(1)
Jan Bot 
(1)
Archiv 
(2)
 
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Als in Europa die neue Rennserie ”Gruppe C” mit Start im Jahr 1982 angekündigt wurde, wollte BMW möglichst früh erste Erfahrungen sammeln und entschied, hierzu die ähnliche Gruppe ”GTP” aus den USA zu nutzen. Ein neues Fahrzeug musste also her und BMW beauftragte die britische Firma «March Engineering» und zahlreiche kleinere Manufakturen, die Verantwortung für dieses Projekt zu übernehmen. Zu dieser Zeit war die BMW-Motorsport GmbH nicht auf Rosen gebettet und hatte schlicht nicht die Mittel eine neues Auto komplett in Eigenregie zu konstruieren. 1980 behaupteten böse Zungen sogar noch, die Firma stände kurz vor der Liquidation. BMW-Vorstandsmitglied Hans-Erdmann Schönbeck korrigierte diesen Eindruck an der Pressekonferenz anfangs 1981 und beschrieb das Jahr 1980 als «Jahr der Reorganisation und des Übergangs». Trotz ernüchternder Bilanz aus dem Vorjahr wolle die BMW Motorsport GmbH weiterhin präsent sein und auch den Ton angeben wollen.

Mit March hatte man im Vorfeld gute Erfahrungen auf Konstruktionsbasis gemacht und bereits 1979 den BMW March M1 entwickelt. Bei der GTP handelte es sich übrigens um eine neue Prototypen-Rennserie aus den USA, welche 1981 eingeführt worden war. In Folge dessen arbeitete March nun direkt für BMW USA.

BMW March M1 (1980) - Der Wagen mit Chassis 003 von Jim Busby, Road Atlanta 13. April 1980
© Copyright / Fotograf: Jan Bot

March Engineering

Die March Engineering gab es 1979 bereits zehn Jahre. Gegründet wurde sie 1969 von Max Mosley, Alan Rees, Graham Coaker und Robin Herd. Die vier Engländer hatten von einem wegweisenden Entscheid der Aufsichtsbehörde vernommen, welcher ab sofort Werbung auf Rennwagen erlaubte. Dies bedeutete, dass das Renngeschäft neu auch für Privatfahrer lukrativ werden konnte und diese mussten dementsprechend mit Autos ausgerüstet werden. Bis anhin war es nämlich so, dass die etablierten Konstrukteure zuerst ihre eigenen Rennställe belieferten und ihre Wagen erst als Occasion anderen Fahrern zur Verfügung stellten. In diese Lücke wollte March stossen und den Fahrern neue Modelle verkaufen, welche den grossen Rennställen Konkurrenz machen sollte.

March 721 (1972) - mit Ford-Cosworth-Motor - dahinter Robin Herd, Ronnie Peterson und Max Mosley
© Archiv Automobil Revue

Interessant war hierbei, dass March mit einem eigenen Werksteam ebenfalls an Rennen teilnahm, und so seine eigenen Fahrzeuge direkt konkurrenzierte.

Aerodynamik als Trumpf – Bau und technische Daten des BMW M1/C

Als die Zusammenarbeit mit BMW beschlossene Sache war, machte man sich 1981 bei March an die Arbeit, Projektleiter und Hauptingenieur war Rainer Bratenstein (er betreute 1979 die Werksfahrzeuge während den M1 Pro Car Rennen und war massgebend seit 1973 bei BMW als Entwickler in der Rennabteilung tätig). In England entstand daraufhin unter seiner Leitung ein einzigartiges Fahrzeug, welches ein Einzelstück bleiben sollte.

BMW M1/C (March 81P) (1981) - Imposante Aerodynamik mit Doppeltunnel
© Copyright / Fotograf: BMW Group Archiv

Es besass eine ultraleichte Monocoque-Chassis Sonderanfertigung aus Aluminium, welche Windtunnel geprüft war und auf der Unterseite über zwei Lufttunnel (Wing-Car) verfügte, was den Anpressdruck (1 Tonne bei 180 mp/h) noch steigerte. Mit einem Gesamtgewicht von 1980 Pfund (899 Kilogramm) war es zudem ziemlich leicht.

Wer der eigentliche Konstrukteur des Chassis war, lässt sich nicht mehr ganz genau belegen. Fakt ist aber, dass der französische Ingenieur Max Sardou von Beginn an ins Team geholt wurde und es daher nahe liegt, dass er massgebend auf die ganze Konstruktion und Aerodynamik eingewirkt hatte. Zudem kann keiner die Ähnlichkeit zu Sardous Rennwagen namens Ardex S80 abstreiten, welcher 1981 für Le Mans angemeldet wurde (dort sich aber nicht qualifizieren konnte).

Ardex S80 (1981) - Rennwagen mit Aerodynamik vom französischen Ingenieur Max Sardou, disqualifiziert in Le Mans 1981
© Copyright / Fotograf: Sardou

Angetrieben wurde die neue Bestie durch einen 3.5 Liter 6-Zylinder-Saugmotor (jener der M1 Pro Fahrzeuge), welcher zirka 480PS leistete. Später wurde dieser durch eine Turbo-Version ersetzt. Für eine flüssige Schaltung sorgte das 5-Ganggetriebe DG300 von Hewland. Magnesium-Radträger und innenliegenden Feder/Dämpfer-Einheiten wirkten sich positiv auf das Gewicht aus. Die nötige Bremskraft erzeugte die Bremsanlage des Gruppe-4-M1. Zu Beginn bedeckte das Chassis die hinteren Räder komplett, dies musste jedoch bei den zahlreichen Anpassungen später korrigiert werden, um den Wagen renntauglich und konkurrenzfähig zu machen. Nichtsdestotrotz war der M1/C eines der futuristischsten Fahrzeuge seiner Zeit.

BMW M1/C (March 81P) (1981) - BMW Group Archiv
© Zwischengas Archiv

Als Fahrer wurden der Brite David Hobbs, der Schweizer Marc Surer und der Australier Vern Schuppan rekrutiert. Die Körpergrösse von Hobbs stellte March vor eine weitere Herausforderung, denn das Cockpit war schlicht zu klein für ihn. So musste die Höhe extra nochmals angepasst werden.

Shakedown: ”The car is doing a little bit of everything!”
Nach ursprünglichem Projektplan hätte Marc Surer die allerersten Testfahrten absolvieren sollen. Da der Rennwagen etwas zu früh fertig wurde und Surer noch an einem Formel-1-Grand-Prix war, wurde Christian Danner herbeigeholt, um den Shakedown zu fahren.

Als Marc Surer dann eintraf, holte Danner ihn zur Seite und flüsterte ihm ins Ohr: «Ich habe ihnen zum Fahrverhalten gesagt, dass das Auto ein bisschen alles macht. Schaust mal!». Nach den ersten Testrunden kam Surer wieder an die Box und sagte zu den ins Cockpit fragenden Gesichtern: «The car is doing a little bit of everything!» , Christian verschwand darauf lachend in der Box…

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Debut in Riverside 1981 – Erfolg trotz Pannen

BMW M1/C (March 81P) (1981) - Im Renneinsatz
© Copyright / Fotograf: BMW USA Classic

Seinen ersten nennenswerten Auftritt hatte der M1/C Ende April 1981 am 6-Stunden Rennen von Riverside. Dort belegte das Duo Hobbs/Surer den respektablen sechsten Platz, mit einem Rückstand von 11 Runden auf die Sieger John Fitzpatrick und Jim Busby auf Porsche 935 K3, dies trotz einigen erheblichen Pannen.

Marc Surer sagte uns neulich zu diesem Resultat: «Eigentlich war der Pro-Car Motor zu schwach, es fehlte an Power, das Auto sah schneller aus als es sich dann beim Fahren anfühlte. Aber da Riverside ziemlich kurvig ist, war das leichte Fahrzeug  mit dem enormen Bodeneffekts in den Kurven geradezu gefährlich schnell und trotzdem konkurrenzfähig, denn ein paar Kurven konnte man dadurch in einem höheren Gang fahren».

Eine bessere Platzierung wäre im Rahmen des Möglichen gelegen, denn im Vergleich zu einem Porsche 935 kam der M1/C mit fast der Hälfte der Benzinstopps aus. Jedoch führte ein Riss im Benzinfilter zu einem unvorhergesehenen Stopp von 14 Minuten, was zum Endergebnis führte.

Mit Turbo auf Platz 4

BMW M1/C (March 81P) (1981) - Road Atlanta GT II Rennen im September 1981
© Copyright / Fotograf: Chuck Ritz

Im Laufe der Rennsaison von 1981 fuhr der M1/C mehrere  GTX und ein GTP-Rennen in den USA. In Laguna Seca wurde er erneut Sechster und in Mid-Ohio ergatterte er einen fünften Platz. Doch es wurde schnell klar, dass der Wagen untermotorisiert war. Mit diesem Motor hatte der M1/C keine reellen Chancen, ein Rennen zu gewinnen. Aus diesem Grund wurde dieser ausgetauscht. Ab dem Rennen von Sears Point 1981 sorgte ein Zweiliter-Vierzylinder Turbomotor, ursprünglich für die BMW-Fahrzeuge der Formel 2 entwickelt, für ordentlich Wumms.

Leider war dieser aber nicht mit dem restlichen Auto abgestimmt. Dies resultierte in zahlreichen Pannen und Materialschäden. So konnte das Rennauto nie sein volles Potenzial ausschöpfen. Ein vierter Platz in Portland (GTX) war das beste Resultat, gewinnen konnte er jedoch nie.

Sehr seltene Aufnahme: BMW M1/C (March 81P) (1981) am Rennen Pabst 500 Camel GT auf Road America, mit Fahrern David Hobbs, Vern Schuppan, Marc Surer (kam nicht zum Einsatz)
© Copyright / Fotograf: Mark Windecker

Wieso der Wagen mehrheitlich GTX-Rennen fuhr, ist nicht ganz klar. Die GTX-Klasse kann als Vorgänger der GTP verstanden werden und war ähnlich der europäischen Gruppe 5. 1981 wollte der Gründer John Bishop die neuen Gruppe C Regulierungen in der GTX übernehmen und führte daher die GTP ein. 

Ende der Rennsaison beschloss BMW die Aktivitäten vom M1/C einzustellen. So ging die kurze Karriere des M1/C ruhmlos zu Ende. Mit den gewonnenen Erkenntnissen konnten March und BMW jedoch einen Nachfolger konstruieren, der einiges erfolgreicher werden sollte; den BMW March 82G (wie man aber heute weiss, blieben auch hier die Podiumsplätze selten).

HubraumAuktionen

Weiterer Werdegang des M1/C

Die weiteren Spuren nach dem Rennjahr werden rasch ziemlich dünn. Der Wagen existiert aber noch, wie Bilder auf Twitter neulich bewiesen, als der BMW M1/C in die USA transportiert wurde.

BMW M1/C (March 81P) (1981) - Bei BMW USA Classic 2014
© Copyright / Fotograf: BMW USA Classic

Zurzeit und sicher bis Ende Mai 2019 wird der seltene Rennwagen im „America’s Car Museum“ in Tacoma , südwestlich von Seattle, zu bestaunen sein. Denn gemäss Angaben des Museums werden 17 rare Modelle im Rahmen der Ausstellung „Heroes of Bavaria“ im Mai 2019 zu betrachten sein, vielleicht lohnt sich ein Flug in die Staaten?

Alle Renneinsätze des BMW M1/C (March 81P)

Datum

Event

Fahrer

Bemerkungen

26.04.1981

Riverside 6 Hours

David Hobbs, Marc Surer, John Morton

Platz 6

03.05.1981

Laguna Seca 100 Miles

David Hobbs

Platz 6

24.05.1981

Lime Rock 200 Miles

David Hobbs

ausgeschieden

31.05.1981

Mid-Ohio 200 Miles

David Hobbs

Platz 5

12.07.1981

Watkins Glen 6 Hours

David Hobbs, Marc Surer

nicht gestartet

26.07.1981

Sears Point 10 Miles

David Hobbs

ausgeschieden

02.08.1981

Portland 100 Miles

David Hobbs

Platz 4

(bestes Resultat)

16.08.1981

Mosport 6 Hours

David Hobbs, Hans-Joachim Stuck

nicht gestartet

23.08.1981

Road America 500 Miles

David Hobbs, Vern Schuppan

ausgeschieden

13.09.1981

Road Atlanta 150 Miles

David Hobbs

ausgeschieden

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Quelle:

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