Rennfahrer Bernd Rosemeyer - Ausnahme-Talent und Idol der Jugend

Erstellt am 1. Januar 1985
, Leselänge 4min
Text:
Herbert Klose
Fotos:
Audi AG 
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Archiv Martin Schröder 
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Copyright Daimler AG 
1
Archiv 
6

Zusammenfassung

Er war ein Nationalheld und ein Naturtalent. In den Dreissigerjahren machte er Schlagzeilen - nicht nur in der Motorpresse, sondern auch in den Tageszeitungen. Bernd Rosemeyer gewann für Auto Union in seiner kurzen Motorsportkarriere viele Rennen und er fuhr über ein Dutzend Geschwindigkeitsrekord ein, am letzten Rekordversuche scheiterte er und bezahlte das Risiko mit dem Tod. Bis heute ist er vielen Motorsportfans in Erinnerung geblieben. Dieser Bericht blickt auf das Leben des Ausnahmerennfahrers Bernd Rosemeyer zurück.

Dieser Artikel enthält folgende Kapitel

  • Früh mit dem Rennsport verbunden
  • Mit 25 Jahren Grand-Prix-Sieger
  • Ein Naturtalent
  • Erfolg bei Rekordfahrten
  • Horch-Fahrer
  • Tod im Rekordwagen
  • Weltweite Trauer

Geschätzte Lesedauer: 4min

Leseprobe (Beginn des Artikels)

Am 14. Oktober 1909 kam Bernd Rosemeyer als Sohn eines Kraftfahrzeugmeisters in Bingen an der Ems zur Welt, und im väterlichen Betrieb erhielt Bernd auch seine Berufsausbildung. Er wuchs in der Welt des Motors auf, und diese Welt bedeutete ihm alles ... Mit elf Jahren frisierte er sich ein Motorrad, das er mit akrobatischer Sicherheit beherrschte - eine 350er FN, auf der er im Stehen (auf dem Sattel!) zu fahren verstand, bis ihn die Polizei erwischte. Im Mai 1931 siegte er bereits bei einem Grasbahnrennen auf BMW, später fuhr er erfolgreich eine NSU. Im Jahre 1934 erhielt er von der Rennabteilung der Auto Union einen Vertrag als Werksfahrer; er sollte eine Ladepumpen-DKW fahren. Aber schon schnell stieg er vom Motorrad auf einen Grand-Prix Wagen um.

 
4min
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Bilder zu diesem Artikel

Quelle:
von kl******
28.02.2018 (15:45)
Antworten
Nicht ein Wort über die SS-Mitgliedschafts Rosemeyers. Das ist Heldenverehrung par excellence.
Antwort von ka******
02.03.2018 (17:13)
Eventuell sehen die Schweizer diese Mitgliedschaft in der SS etwas entspannter.
Soweit ich weiß trat Rosemeyer sehr früh in die SS ein und konnte wie viele andere zumindest damals nicht absehen, in welche Richtung sich diese "Gliederung" entwickeln würde.
Auch andere deutsche Rennfahrer waren, um den Rennsport ausüben zu können, gezwungenermaßen Mitglied in Parteigliederungen.
Hermann Lang, ein bestimmt unpolitischr Mensch, stieg durch seine Rennsiege in so einer Hierachie recht weit nach oben und landete nach der "Logik" der Sieger längere Zeit im automatischen Arrest in einem Sammellager bei Ludwigsburg in der Nähe von Stuttgart.
von ka******
27.02.2018 (17:25)
Antworten
Lieber Herr Schröder,

bei dem "Überdruck" hatte ich Alfred Neubauer nicht im Sinn sondern den italienischen Journalisten Zana (hoffentlich stimmt der Name).
In seinem Report zeigt er Bilder, welche nahelegen können, daß sich die dünnen Karosseriebleche um die mit speziellen U-Scheiben unterlegten Schrauben herum nach außen wölben.
Er deutet dies u.a. ja so, daß die dünnen Bleche an der Grenze der Belastbarkeit angekommen waren.
Da es vom Unfall keine Filmaufnahnen gibt, schon gar keine in Zeitlupe, bleiben die wirklichen Unfallursachen verschwommen.
Ein Jahr später auf der RAB bei Dessau wäre es vermutlich nicht zu so einem Unfall gekommen, weil extrabreite Straße, keine störenden Brückenpfeiler mit den aerodynamischen Effekten bei der Fahrt durch enge Brückendurchlässe etc.
Vielleicht wäre Rosemeyer dann im Krieg Jagdflieger geworden mit all den Risiken im Kriegsgeschehen.
So endete sein junges Leben dramatisch und Rätsel bleiben.

Nichts für ungut und
herzliche Grüße
Antwort von ne******
27.02.2018 (22:12)
Zana bezieht sich auf das im Artikel abgebildete Foto von Alex Büttner und die darauf erkennbaren Unebenheiten der Karosseriebeplankung. Dazu schicke ich Zwischngas in den nächsten Tagen eine Erklärung von Alex Büttner vom 28.1.1938. Der vArtikel klärt die Wölbungen auf.

Martin Schröder

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