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Bild (1/1): BMW 320 Turbo (1978) - Ertl und Winkelhock in Zolder voraus (© BMW AG / Archiv Rainer Braun, 1978)
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    Rückspiegel Mai 1978 - Motorsport-Schlagzeilen vor 40 Jahren

    3. Mai 2018
    Text:
    Rainer Braun
    Fotos:
    BMW AG 
    (3)
    Archive Renault, RTL, Audi 
    (2)
    BMW AG / Archiv Rainer Braun 
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    Zwei rennsportliche Ereignisse des Monats Mai 1978 haben mir als Streckensprecher und Journalist wirklich ein Maximum an Aufregung, Freude und persönlicher Genugtuung beschert. Das ist zunächst einmal der Sensations-Sieg von Marko-Schützling Markus Höttinger im Saugmotor-BMW gegen die Turbos beim Eifelrennen auf der Nordschleife. Ausgerechnet die Nordschleife – besser hätte es der junge Österreicher wirklich nicht treffen können. Man soll ja als Strecken-Reporter immer neutral sein, aber wenn dann einer der engeren Freunde so eine Nummer hinlegt, kann man seine Begeisterung nur schwer verbergen. Zumal ihm das so früh niemand zugetraut hätte - ausser den BMW-Sportchefs Neerpasch, Stappert und Mentor Dr. Marko. Immerhin war das erst sein drittes DRM-Rennen im BMW. Dementsprechend euphorisch fiel dann auch mein Sieger-Interview mit dem neuen Shooting-Star aus.

    Emotionales Interview - Höttinger mit Reporter Braun nach 1. DRM-Sieg 78 am Ring
    © Copyright / Fotograf: Privat Rainer Braun

    Was sich allerdings eine Woche zuvor auf der Berliner Avus abgespielt hat, war sogar für mich, der als Sprecher bis dahin schon so einiges erlebt hatte, eine höchst aufregende Angelegenheit. Da bringen es Peter Oberndorfer (22) und Christian Danner (20) im Renault 5-Cup-Rennen doch tatsächlich fertig, sich bei einem misslungenen Schiebe-Manöver zuerst selbst ins Aus zu kicken und anschliessend der Auslöser für die grösste und teuerste Massen-Karambolage der Avus-Geschichte zu sein. Das Ganze passiert gegenüber der Haupttribüne auf der Anfahrt zur Nordkurve – wir reden hier noch über die 8,1 km lange Strecke. Der Rennleiter unterbricht sofort mit der roten Flagge, den Zuschauern bietet sich das Bild eines gigantischen Schrotthaufens. Mehr als die Hälfte des 40-Wagen starken Starterfeldes ist in den Riesen-Crash involviert, rund ein Dutzend Fünfer gelten als Totalschaden, der Rest ist reparaturbedürftig. Verletzt wird glücklicherweise niemand. Es dauert aber fast eineinhalb Stunden, bis alle Havaristen abtransportiert und die Strecke nach Reinigung wieder freigegeben wird. Und mir fällt das Vergnügen zu, die Zuschauer 90 Minuten lang mit unterhaltsamen Geschichten bei Laune zu halten – glücklicherweise hatten sich nach fast 15 Jahren R5-Reportage reichlich Cup-Anekdoten in meinem gedanklichen Fundus angesammelt.

    R5-Crashpilot Oberndorfer 1978 und heute als Audi-Führungskraft
    © Copyright / Fotograf: Archive Renault, RTL, Audi

    Dem Missgeschick der beiden Kumpels „Obi“ Oberndorfer und Danner folgte sogleich ein handfester Krach der befreundeten Familien-Oberhäupter in München. „Mein Vater“, so Christian damals, „war da wohl federführend und beschimpfte den alten Obi ziemlich wüst“. Papa Max Danner, renommierter Unfallforscher bei der Allianz, verbiss sich in die Meinung, der junge Oberndorfer habe nicht verwunden, dass sein Sohn Christian eigentlich der Schnellere, Bessere und Intelligentere ist. Dieser Variante trat Vater Erwin Oberndorfer, TV-Journalist und Autotester, energisch entgegen und erliess empört ein Hausverbot für die Danner-Familie. Die antwortete prompt mit der gleichen Massnahme für die Gegenseite. Während für beide Söhne auch ein Umgangsverbot galt, trafen die sich weiterhin in Münchner Discos und amüsierten sich köstlich über den Streit der Eltern. Übrigens haben es die Münchner R5-Gaudi-Buben von damals im richtigen Rennfahrer- und Berufsleben erstaunlich weit gebracht. Beide haben sich zu guten Rennfahrern entwickelt, Danner schaffte es bis in die Formel 1, Obi bis zur DTM. Und beruflich stehen sie heute glänzend da, Danner ist seit 21 Jahren RTL-Experte bei den F1-Übertragungen des Senders, Obi leitet bei Audi die Produkt- und Technik-Kommunikation. Hätte mich zu R5-Zeiten jemand nach einer Prognose in Sachen Danner und Oberndorfer gefragt – allzu optimistisch wäre ich seinerzeit sicher nicht gewesen…

    Diese beiden Geschichten, so finde ich, waren es wert, ausführlich erzählt zu werden.

    R5 Crash-Pilot Danner 1978 und heute als RTL F1-Experte
    © Copyright / Fotograf: Archive Renault, RTL, Audi

    Bis zu den Juni-News
    Herzlichst

     

     

     

     

    Formel 1-WM: Siege für Depailler und Andretti

    Patrick Depailler (Tyrrell-Ford) und Mario Andretti (Lotus-Ford) heissen die Sieger der beiden WM-Läufe in Monaco und Belgien. Während der Franzose im Fürstentum alle Hände voll zu hat, seine Führungsposition gegen Lauda (Brabham-Alfa) und Scheckter (Wolf-Ford) zu verteidigen, erlebt Zolder eine unbedrängte Soloshow des Lotus-Duos Andretti und Peterson. Der Amerikaner gewinnt locker und das Lotus-Team räumt alles ab – Pole und Sieg für Andretti, schnellste Runde an Peterson.

    Andretti ist jetzt wieder alleiniger Tabellenführer. Katastrophenstimmung dagegen beim deutschen ATS-Team, nachdem in Monaco beide Autos schon in der Qualifikation hängen bleiben und auch Zolder keine greifbaren Resultate bringt. Teamchef Günter Schmid ist wegen der Reifenpolitik von Goodyear erbost und droht lautstark mit Rückzug: „Wenn die uns nicht bald mit dem gleichen Reifenmaterial wie die Spitzenteams versorgen, hören wir eben auf und sperren den Laden zu.“

    Formel 2-EM: Ribeiro und Rosberg Ring-Könige

    Mit einem Herzschlagfinale endet der dritte Lauf zur F 2-EM auf der Nürburgring-Nordschleife. Nach neun Runden trennt Sieger Alex Ribeiro (March-Hart) auf dem Zielstrich nur eine Zehntelsekunde von Keke Rosbergs Chevron-Hart. Bester BMW-Pilot ist diesmal Eddie Cheever (USA) vom „Challenger-Team“ als Dritter.

    Die BMW-Junioren Surer und Giacomelli, in den beiden Auftaktrennen noch viel umjubelte Doppelsieger, vergeben ihre Chancen jeweils durch einen Dreher. Gleiches widerfährt auch dem dritten Junior Manfred Winkelhock. Dafür setzen sich Surer und Giacomelli bei den folgenden EM-Läufen in Pau und Mugello wieder nachhaltig in Szene und festigen ihre Führungspositionen in der Tabelle. Stand nach fünf Rennen: Giacomelli 31, Surer 25, Ribeiro 11 Punkte.

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    DRM: Überraschungssieg durch Höttinger

    Schon sein zweiter DRM-Start auf der Nürburgring-Nordschleife wird für Jung-Talent Markus Höttinger im GS-BMW 320 zur grossen Triumphfahrt. Der 21-jährige Österreicher profitiert zwar vom Material- und Unfall-Pech der prominenten Ford- und BMW-Konkurrenz, hält sich aber selbst geschickt aus den teils wüsten Raufereien heraus.

    BMW 320 Turbo Gruppe 5 (1978) - mit Harald Ertl am Lenkrad
    © Copyright / Fotograf: BMW AG

    Als auch noch Leader Harald Ertl (BMW 320 Turbo) in der letzten Runde durch ein Getriebeproblem eingebremst wird, ist der junge BMW-Werkspilot zur Stelle und holt sich seinen ersten DRM-Sieg in der 2 Liter-Division. Den überraschenden Vierfach-Erfolg der Sauger-Fraktion machen Cheever (BMW), Hahne und Heyer (Ford Escort) komplett.

    Allerdings schlägt Nürburgring-Pechvogel Ertl im Schnitzer BMW-Turbo schon drei Wochen später auf der Berliner Avus gnadenlos zurück und erobert mit seinem zweiten Saisonsieg wieder die Tabellenspitze in der kleinen 2 Liter-Division. Nichts neues von der „Porsche-Division“ über 2 Liter Hubraum: Die 935 Turbo-Kutscher Hezemans (Loos) und Wollek (Kremer) wechseln sich weiterhin beim Siegen ab und liegen damit bestens im Titelrennen.

    Verwegener Drift - Höttinger vor Winkelhock
    © Copyright / Fotograf: Förster

    Rallye-DM: Röhrl patzt, Hainbach siegt

    Röhrl-Missgeschick bei der zur DM zählenden Metz-Rallye: Als souveräner Spitzenreiter legt er seinen Lancia-Stratos aufs Dach. Besser macht es da die Ford Escort RS-Besatzung Hainbach/Linzen: Bei der Hessen-Rallye festigen sie mit ihrem dritten Saisonsieg zur Halbzeit des deutschen Championats ihre solide Tabellenführung mit mehr als 40 Punkten Vorsprung auf Holger Bohne (Escort RS).

    R5-Cup: Gigantischer Massencrash auf der Berliner Avus

    Eine Massen-Karambolage von bisher ungekanntem Ausmass erlebt die Berliner Avus im Verlauf des R5-Cup-Rennens. Das Chaos ausgelöst haben die beiden Bayern-Buben Christian Danner und Peter Oberndorfer durch ein Missverständnis beim sogenannten „Schieben“ auf der Gegengeraden gegenüber der Haupttribüne. Mehr als ein Dutzend Fünfer werden von den Abschleppdiensten als Schrott eingesammelt, noch einmal so viele Autos sind mehr oder weniger beschädigt. Erst nach einer Unterbrechung von rund 90 Minuten kann das Rennen mit einem Re-Start und stark geschrumpftem Starterfeld fortgesetzt werden. Der Vorfall findet seine Fortsetzung in München mit einem handfesten Krach der Familien-Oberhäupter Danner und Oberndorfer.

    Missverständnis mit Folgen - Havaristen Danner Nr. 54, Oberndorfer Nr. 62
    © Zwischengas Archiv

    Stenogramm

    +++ Elio de Angelis (ITA, Chevron) gewinnt den prestigeträchtigen Monaco F3 GP, Alain Prost (FRA, Martini) wird Vierter +++ Jacky Ickx/Jochen Mass siegen im Marken-WM-Lauf von Silverstone mit einem brandneuen Werks-Porsche 935 Turbo vor Bob Wollek/Henry Pescarolo (Kremer-Porsche 935) und Harald Grohs/Eddy Joosen (BMW 320) +++ Al Unser und Tom Sneva bescheren Teamchef Roger Penske einen Doppelsieg beim Indy 500 +++ Das Loos-Porsche 935-Trio Ludwig/Heyer/Hezemans gewinnt das 1000 km Rennen am Nürburgring. Als bestes 2-Liter-Auto erreicht ein Faltz-BMW 320 mit Hans-Joachim Stuck/Markus Höttinger das Ziel auf einem beachtlichen sechsten Gesamtrang

    Alle Rückblicke sind in einem Kanal zusammengefasst.

    Alle 9 Bilder zu diesem Artikel

    ···
     
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